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Auszüge aus dem Domboten Nr. 162

März – Mai 2018


Vorwort – Gedanken

Liebe Leserinnen und Leser,

wussten Sie, dass der Glaube der ersten Christen als „Weg“ bezeichnet wurde? So wird z.B. von Saulus gesagt, dass er „Anhänger des neuen Weges“ verfolgte und gefangen nahm (Apg 9, 2). In der Erzählung vom Aufruhr in Ephesus wird ebenfalls vom „neuen Weg“ gesprochen, über den man sehr beunruhigt war.

In den letzten Jahren wurde das „Pilgern“ neu entdeckt. Menschen machen sich auf den Weg, und die Devise ist nicht, das Ziel zu erreichen, sondern den Weg zu gehen und dabei offen zu sein für das Unerwartete.

Wir sprechen oft vom „Lebensweg“ und meinen dabei all das, was wir im Laufe unseres Lebens erlebt haben. Manches war gewollt, manches die Folge bewusster Entscheidungen, manches schließlich hat uns auf einen Weg gezwungen, den wir vielleicht als Abweg empfanden. Nicht immer gelangte man dann wieder zurück auf den Weg, den man sich für seine Zukunft vorgestellt hatte.

Was dann? Man kann den Mut verlieren oder schlicht aufgeben und sich in Zukunft nur noch treiben lassen. Man kann weiter versuchen, den alten Weg wieder zu finden. Oder man kann den neuen, unbekannten, vielleicht steinigen und holprigen Weg als Herausforderung oder besser Einladung wahr- und annehmen.

Die Christen damals betraten Neuland. Sie riskierten ihr Leben für das, woran sie glaubten: Jesus Christus, den Weg, die Wahrheit und das Leben. (Joh 14, 6) Sie gingen seinen Weg – sie versuchten es jedenfalls – und immer war es ein neuer Weg, voller Überraschungen, die allerdings nicht immer erfreulich waren.

Als Christen glauben wir, dass wir unsere Wege niemals allein gehen. Gott ist immer da, auch dann, wenn wir scheinbar auf Abwege geraten sind, wenn unsere Pläne durchkreuzt wurden oder wenn uns nicht gelingen will, was wir uns vorgenommen haben.

Jedenfalls sind wir immer auf dem Weg, d. h., wir sind immer in Bewegung. Denn unser Ziel ist nicht das Hier und Jetzt, sondern die zukünftige Stadt, wie es der Hebräerbrief so schön zum Ausdruck bringt (Hebr 13, 14). Je mehr wir dabei darauf vertrauen, dass Gott uns auf unseren Wegen schon jetzt begleitet, desto schöner werden unsere Wege sein.

Das wünsche ich Ihnen!

Ihr Pastor
Martin Senftleben




Weltgebetstag am Freitag, 2. März 2018 um 18.30 Uhr in der Katholischen Kirche<br /> <b>Motto: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ – Surinam</b>

Weltgebetstag 2018 Surinam

Wie bereits im letzten Domboten angekündigt feiern die Frauen der Ökumene am Freitag, 2. März wieder den Weltgebetstag, der in diesem Jahr von dem südamerikanischen Land Surinam ausgeht.

Er beginnt mit dem ökumenischen Gottesdienst um 18.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Königslutter. Danach wird zum gemütlichen Beisammensein bei landesüblichen Speisen in das katholische Pfarrheim eingeladen.

Alle interessierten Frauen und natürlich auch Männer sind herzlich willkommen.




Praisentation auf dem Kantoreimusikfest 2015

„Rock & Pray“ – „Praisentation“ rockt das Gemeindezentrum

Am Samstag, 10. März um 15 Uhr geht es im Saal des Gemeindezentrums rockig zu. Die Band „Praisentation“ wird aus ihrem Repertoire viele neue christliche Lieder (Sakro-Pop) und Musik aus dem weltlichen Rock- und Popbereich präsentieren. Wir singen Lieder von Gott und der Welt. Dieses Event für junge (aber auch ältere) Menschen steht unter einem Thema, das noch bekannt geben wird.

Vikar Karsten Höpting wird das Konzert mit Gedanken zu den Texten der Musik begleiten. Natürlich soll nicht nur gebetet werden, wie es in der Überschrift dieses Konzertes steht. Da wir aber eine christliche Band sind, wollen wir auch dies nicht vergessen.

Der Eintritt ist frei und es sind natürlich alle herzlich eingeladen!

Andreas Schultz




Abschiedsworte und Geschenke für Jutta Feise, hier von Domkantor Andreas Schultz

Abschied vom Dom

Ungewöhnlich gut besucht war der Gottesdienst am 4. Februar im Refektorium des Kaiserdoms. Viele Besucher und Besucherinnen wollten sich persönlich von Dom-Küsterin Jutta Feise verab­schieden, die Ende Januar auf eigenen Wunsch vorzeitig in den Ruhestand gegangen war.

Pfarrer Dr. Martin Senftleben entpflichtete sie im Gottesdienst formell von ihren Aufgaben. Mit Dank, Gebet und Segen verabschiedete er sie. Christine Jahn für den Pfarrverband Königslutter würdigte ausführlich die 25-jährige Tätigkeit der Küsterin. Die Herausforderungen durch zahlreiche unterschied­liche Veranstaltungen im Dom habe sie gut gemeistert.

Im Namen des Kirchenvorstands sprach Norbert Lucas ihr ebenfalls Dank und Anerkennung aus und wünschte ihr alles erdenklich Gute für den Ruhestand. Domkantor Andreas Schultz bedankte sich bei seiner langjährigen Kollegin für die lange kollegiale Zusammenarbeit.

Eigens aus Oldenburg war der frühere Dompfarrer Manfred Trümer mit seiner Ehefrau angereist, um sich von Jutta Feise zu verabschieden. Er fasste seinen Dank für das rund 20-jährige Zusammenwirken mit der Küsterin mit den Worten zusammen, er wisse nicht, ob er so lange am Dom geblieben wäre, wenn sie dort nicht als Küsterin gearbeitet hätte. Dr. Norbert Funke für die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz hob die gute Zusammenarbeit bei den vielfältigen Veranstaltungen der Stiftung im Dom hervor. Für kurzfristigen Informationsaustausch und Absprachen sei sie als Küsterin stets präsent gewesen. Auch „Domgeist“ Hans-Georg Jackisch mit seinen fast 100 Jahren ließ es sich nicht nehmen, Worte des Dankes an die Küsterin zu richten.

Zum Abschluss sang die Gemeinde das Lied „Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist“, das sich Jutta Feise gewünscht hatte. Frau Feise wird im Frühjahr Königslutter verlassen und nach Brechtorf (Landkreis Gifhorn) umziehen, wo ihre Tochter mit Familie wohnt. Auch an dieser Stelle sagen wir nochmals „Herzlichen Dank und auf Wiedersehen, liebe Jutta Feise!“

Ehrenfried Messal




Logo des Pfarrverbandes

Der Weg des Ev.-luth. Pfarrverbands Königslutter

Bereits 2013 wurden die Kirchengemeinden der Stadt- und Stiftskirche Königslutter, Boimstorf, Bornum, Glentorf, Groß Steinum , Lauingen, Rieseberg, Rotenkamp, Rottorf, Scheppau und Sunstedt im Zuge von Über­legungen innerhalb der Landes­kirche zu Struktur­reformen mit der Aufgabe konfrontiert, über einen Zusammen­schluss nachzudenken. Im Falle der Bildung eines Pfarr­verbandes neuen Typs sollten den Kirchen­gemeinden bis zum Ablauf des Jahres 2023 insgesamt vier ganze Pfarr­stellen und eine halbe Pfarrs­telle garantiert werden. Der Zusammen­schluss der zwölf Kirchen­gemeinden er folgte sodann 2014, insbesondere um die 10-jährige Pfarrstellen­garantie zu erlangen. Ein Anreiz, der die Gemeinden antrieb, auch weil die Selbst­ständigkeit der einzelnen Gemeinden weiterhin erhalten bleiben sollte. Die Bildung des „Ev.-luth. Pfarrverband Königslutter“ gilt innerhalb der Landeskirche als sogenannter Erprobungs­raum bzw. als Pilotprojekt.

Der Pfarrverband ist Träger der Pfarrstellen und des gemeinsamen Pfarramtes, alleiniger Anstellungsträger der in den verbundenen Kirchengemeinden tätigen Mitarbeiter und der Träger der Kindertagesstätte. Er stellt den gemeinsamen Haushalt auf und verwaltet das Finanzanlagevermögen der Kirchengemeinden. Der Pfarrverbandsvorstand setzt sich zusammen aus den im Pfarrverband tätigen Pfarrerinnen, Pfarrern und Vertretern aus den zwölf Kirchengemeinden, insgesamt 25 Mitgliedern.

Der gemeinsame Weg ist das Ziel für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

Viele Menschen kannten sich vor dem Zusammenschluss nicht und waren gefordert, für ihre Gemeinden zusammenzuarbeiten. Nun gilt es, eine erste Bilanz zu ziehen. In den vergangenen drei Jahren, die für alle Beteiligten durchaus Herausforderungen mit sich brachten, sind die Haushalte des Pfarrverbandes auf den Weg gebracht worden, Solidarbeiträge aus den Pachterträgnissen und ein Solidarbeitrag für die Propstei gelten als gelungene Ergebnisse des Pfarrverbandes. Gemeinsame Gottesdienste und der Jahresempfang aller Gemeinden bringen einander näher. Am 1. Oktober 2017 ist die Homepage des Pfarrverbandes an den Start gegangen. Der gemeinsame Weg ist das Ziel für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Unsere Kirchengemeinden werden über mögliche Konstellationen und Formen der Zusammenarbeit nachdenken müssen, um für die Zeit nach 2023, wenn die Pfarrstellengarantie ausläuft und unsere Pfarrerinnen und Pfarrer in den Ruhestand eintreten werden, gerüstet zu sein. Die ehrenamtliche Arbeit in unseren Gemeinden wird weiterhin in hohem Maße gefordert sein. Eröffnet sie doch die Möglichkeit, unser gemeindliches Miteinander zu gestalten und mit Leben zu erfüllen.

Christine Jahn




Kirche MIT… – Kirchenvorstandswahl in Königslutter

Kirchenvorstandswahl 2018

Am 11. März wird das Leitungsgremium unserer Kirchengemeinde, der Kirchenvorstand, neu gewählt. Dieses Gremium trifft viele für die Entwicklung der Gemeinde wichtige Entscheidungen sowohl in theologischen als auch in finanziellen und personellen Fragen. Alle Gemeindemitglieder ab 14  Jahren können mitbestimmen, wer die Geschicke ihrer Gemeinde leitet. Wir laden Sie herzlich ein, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und die Chance zu nutzen, mit Ihrer Stimmabgabe Einfluss auf die Entwicklungen in unserer Kirchengemeinde zu nehmen. Das Wahllokal im Gemeindezentrum am Dom ist am Sonntag, 11. März von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Falls Sie Ihre Stimme per Briefwahl abgeben möchten, beachten Sie bitte, dass Ihr Antrag für die Briefwahlunterlagen spätestens drei Tage vor der Wahl im Pfarrbüro vorliegen muss. Im Wahllokal können die Wähler in der Kaffeestube selbstgebackenen Kuchen und Torten genießen.

Am Sonntag, 4. März werden sich die Kandidaten im Anschluss an den Gottesdienst dann noch einmal „live“ der Gemeinde präsentieren und den Wählern Rede und Antwort stehen.




Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

Alle Kinder, die vor dem 30.6.2006 geboren wurden und 2020 im Kaiserdom oder in der St.-Jacobus-Kirche zu Sunstedt konfirmiert werden möchten, können ab sofort durch ihre Eltern während der Bürozeiten (dienstags oder freitags von 9 bis 11 Uhr bzw. donnerstags von 15 bis 17 Uhr) oder, falls das nicht möglich ist, nach vorheriger telefonischer Terminabsprache, unter Vorlage der Geburts- und gegebenenfalls Taufurkunde im Pfarrbüro zum Konfirmandenunterricht angemeldet werden.

Der Unterricht beginnt nach den Sommerferien und findet voraussichtlich dienstags am späten Nachmittag statt.

Martin Senftleben




Für Wärme und Würde – Kleidersammlung vom 9. bis 12. April

Auch in diesem Jahr sammeln wir wieder Kleider und Schuhe für das Spangenberg Sozialwerk.

Mit Ihren Spenden kann bedürftigen Mitmenschen im In- und Ausland geholfen oder zeitnahe Katastrophenhilfe geleistet werden. Angesichts der sich verändernden sozialen Situation in Deutschland wird ein Verbund von Kleiderkammern und anderen sozialen Einrichtungen aufgebaut, die kostenlos beliefert werden. Durch den „diakonischen Kreislauf von Spenden“ entsteht ein zeitgemäßes Netzwerk, das hilft, Armut zu lindern und Nächstenliebe zu praktizieren.

Bitte unterstützen Sie diese kirchliche Sammlung der Deutschen Kleiderstiftung Spangenberg und bringen Sie Ihre Kleiderspenden in der Zeit von Montag, 9. April bis Donnerstag, 12. April, jeweils von 9 bis 17 Uhr im Plastikbeutel oder gut verpackt zum Gemeindezentrum am Dom, auf die Veranda hinter dem Pfarrhaus. Sammelbeutel liegen im Dom, Gemeindezentrum oder im Pfarrbüro aus. Bitte spenden Sie nur Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche von guter Qualität!

Für Ihre Hilfe danken Ihnen Ihre Kirchengemeinde und die Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg e.V.




Angebote zur Osterzeit in unserer Gemeinde

Die Passionsandachten im Refektorium und in der Stadtkirche stehen unter dem Oberthema „Gestalten der Passion“:

Mittwoch, 28. Februar, 18 Uhr, Refektorium: „Maria, die Mutter Jesu“

Mittwoch,   7. März, 18 Uhr, Stadtkirche: „Hauptmann unter dem Kreuz“

Mittwoch, 14. März, 18 Uhr, Stadtkirche: „Pilatus“

Mittwoch, 21. März, 18 Uhr, Stadtkirche: „Petrus“

Gründonnerstag, 29. März, 19 Uhr, Refektorium: Tischabendmahl

Nicht mehr wegzudenken aus unserer Gemeinde ist die Feier Der Osternacht:

Am Ostersonntag, 1. April, um 6.00 Uhr beginnt der Gottesdienst im noch völlig dunklen Kaiserdom. Nach Verkündigung der Osterbotschaft und der Auferstehung Christi dringt dann ganz langsam das Licht der aufgehenden Sonne in den Innenraum unseres prachtvollen Kaiserdoms. Der Domchor verstärkt mit seinen Liedern noch diese besondere Atmosphäre.

Nach dem Gottesdienst geht es dann hinüber ins Gemeindezentrum zum traditionellen Osterfrühstück.

Für das Osterfrühstück werden auch in diesem Jahr wieder Spenden gefärbter Ostereier erbeten. Zugedachte Geldspenden bitten wir während der Bürozeiten im Pfarrbüro abzugeben, gefärbte Ostereier werden am Samstag, 31. März von 9.30 – 11.00 Uhr gerne im Gemeindezentrum entgegengenommen.

H.-G. Saffert




Pfingsten – geleitet und verbunden durch den Geist Gottes

Das Pfingstfest erinnert uns daran, dass Gott mit seinem Geist in uns Menschen wirkt und uns leitet und führt. Für die christliche Kirche ist dies eines der bedeutendsten Feste, das wir am Sonntag, 20. Mai gebührend mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr im Dom feiern.

Weil der Geist Gottes Menschen untereinander verbindet, feier n wir am Pfingstmontag dann einen ökumenischen Gottesdienst, dieses Mal unter freiem Himmel auf dem Platz hinter der Stadtkirche. Dieser Gottesdienst beginnt um 11 Uhr und verbindet Glieder der beiden lutherischen Gemeinden mit denen der römisch-katholischen Gemeinde in Königslutter. Anschließend sind alle zu einer warmen Suppe und zum Austausch untereinander herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen Gottesdienst.

Martin Senftleben




10 Jahre Frauentreff

Der Frauentreff der Stiftskirchengemeinde feiert am 7. März 2018 um 15.00 Uhr sein 10-jähriges Jubiläum. Dazu laden wir alle, die uns kennen, aber auch, diejenigen, die interessiert sind und unseren kleinen Kreis kennenlernen möchten, herzlich ins Gemeindezentrum ein!




Gottesdienst im Grünen an Christi Himmelfahrt

Als „Gottesdienst im Grünen“ wollen wir den Himmelfahrtsgottesdienst am Donnerstag, 10. Mai um 10.00 Uhr feiern. Nach guter Tradition soll der Gottesdienst wieder unter dem grünen Blätterdach der alten Linden auf dem Domvorplatz stattfinden. Die musikalische Ausgestaltung übernimmt der Posaunenchor Königslutter unter der Leitung von Andreas Schultz.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucher sehr herzlich zur traditionellen Maibowle eingeladen. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in den Dom verlegt und die Bowle im Kreuzgang ausgeschenkt.

Hans-Georg Saffert




Besinnung bei Wort und Musik am Sonnabendnachmittag

Auch in diesem Jahr geht es in den Domandachten von Mai bis Oktober um die Lebensläufe von Personen aus dem Evangelischen Namenskalender. An jedem Sonnabend um 17 Uhr laden wir zur Andacht mit Wort und Musik in den Kaiserdom ein. Musikalisch werden die Andachten von verschiedenen Musikern aus der Region begleitet. Allerdings standen bei Redaktionsschluss noch nicht alle Mitwirkenden fest. Schon jetzt möchte ich ganz besonders auf die Domandacht am 2. Juni hinweisen, zu der die Frauenschola „Lux vivens“ der Klosterkirche Riddagshausen mit gregorianischen Gesängen zu Gast sein wird.

Samstag,   5. Mai: N. N.

Samstag, 12. Mai: Henrike Moormann und Christian Biskup, Orgel

Samstag, 19. Mai: Kerstin Denecke, Orgel

Samstag, 26. Mai: Friederike Werner-Kriatchko, Orgel

Martin Senftleben




Ute Meerheimb

Aus der Stadtkirche

Liebe Leserin und lieber Leser,

es ist zwar erst Februar und doch bin ich schon mit den Planungen für die Passions- und Osterzeit beschäftigt. Mehrere Gottesdienste werden die Stifts- und Stadtkirche im Wechsel oder gemeinsam feiern.

Die Passionsandachten finden ab Aschermittwoch wöchentlich mittwochs statt, zunächst dreimal in der Stiftskirche und danach dreimal in der Stadtkirche (am 7., 14. und 21. März). In diesem Jahr geht es um verschiedene Personen der Leidensgeschichte Jesu Christi.

Am Karfreitag, 30. März um 15 Uhr wird die Domkantorei im Kaiserdom die Sterbestunde Jesu besonders musikalisch ausgestalten.

Am Karsamstag laden wir ein zur Osternacht. Dazu treffen wir uns am Samstag, 31. März um 23.30 Uhr in der dunklen Stadtkirche. Um Mitternacht wird dann mit Glockengeläut der Ostermorgen begrüßt und die Kirche wird im Osterlicht erstrahlen. Am Ostersonntag, 1. April laden wir um 10.15 Uhr zum Ostergottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee ein. Ein besonderer Familiengottesdienst zu Ostern wird am Ostermontag, 2. April um 10.15 Uhr stattfinden. Im Anschluss daran ist für die Kinder das Ostereiersuchen im Pfarrgarten geplant.

Am Freitag, 13. April um 18 Uhr sind alle Jugendlichen der Region ab 12 Jahren zum Jugendgottesdienst in die Stadtkirche eingeladen.

In unserem Gemeindehaus findet jeweils am letzten Mittwoch im Monat von 9 bis 11 Uhr das Gemeindefrühstück statt. Nach einem leckeren Frühstück gibt es ein einstündiges buntes, abwechslungsreiches Programm.

Die Kleinen in der Gemeinde kommen jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr im Spielkreis zusammen. Die Leiter in, Angela Böhm, singt, spielt, bastelt und frühstückt mit den Kindern. Ab sofort sind Plätze in der Gruppe frei. Infos erteilt Angela Böhm, Tel. 05306 3616. Große und Kleine feiern am Donnerstag, 1. März um 10 Uhr einen kindgerechten Minigottesdienst in der Stadtkirche.

Unser Vikar Karsten Höpting schreibt momentan seine Examensarbeit und wird im Mai sein Vikariat bei uns beenden. Am 13. Mai um 10.15 Uhr hält er seinen Abschiedsgottesdienst in der Stadtkirche.

Eine lange Tradition hat der ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag. Am 21. Mai sind Sie alle herzlich um 11 Uhr auf den Kirchplatz vor der Stadtkirche eingeladen. Im Anschluss gibt es einen Imbiss, bei dem die Möglichkeit zu lockeren Gesprächen besteht.

Ich freue mich, wenn wir uns bei der einen oder anderen Veranstaltung oder während eines Frühlingsspazierganges treffen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Pfarrerin Ute Meerheimb




Die restaurierte Furtwängler & Hammer Orgel im Kaiserdom

Träumen und Entspannen bei der kleinen Orgelnachtmusik

Eine liebgewordene Tradition im musikalischen Jahreslauf im Dom ist die kleine Orgelnachtmusik. Am Mittwoch, 18. April um 21 Uhr besteht die Möglichkeit, nach einem langen Arbeitstag und getaner Arbeit zur Ruhe zu kommen und bei schöner Musik zu träumen und zu entspannen.

Domkantor Andreas Schultz spielt auf der großen Domorgel Werke aus dem Frühbarock bis hinein in die Neuzeit.

Die Orgelwerke unterschiedlicher Komponisten demonstrieren das gesamte Klangrepertoire der Domorgel – von kräftig über majestätisch und romantisch bis meditativ.

Alle sind eingeladen, beim Hören und Genießen dieser Klänge vom Tagesstress abzuschalten und durchzuatmen.

Der Eintritt ist frei.

Andreas Schultz




Küster/in dringend gesucht

Nachdem erste Bewerbungsverfahren aus verschiedenen Gründen leider erfolglos verlaufen sind, sucht die Stiftskirchengemeinde zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Mitarbeiter/in für den Küsterdienst

Der Küsterdienst ist vielfältig und umfasst auch Einsatzzeiten am Wochenende. Die Stelle hat 23 Wochenstunden und wird nach TV-L, Entgeltgruppe 4 vergütet. Im gewissen Rahmen ist eine flexible Arbeitszeitgestaltung möglich und auch nötig.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Pfarrer Dr. Senftleben unter 05353 9396068.




Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden 2018

Am Sonntag, 8. April 2018 um 10 Uhr werden durch Pfarrer Senftleben im Dom konfirmiert:

Charlotte Afflerbach
Charlotte Afflerbach

Carolin Hantke
Carolin Hantke

Felix Kaiser
Felix Kaiser

Magnus Langner
Magnus Langner

Jan Matthias
Jan Matthias

Timon Schrank
Timon Schrank

Cedric Scott
Cedric Scott

Nora Wagner
Nora Wagner

Allen wünschen wir Gottes reichen Segen !




St. Jacobus Kirche in Sunstedt (von Südosten)

Sunstedt

Kirche MIT… – Kirchenvorstandswahl in Sunstedt

Sie haben die Möglichkeit, am 11. März nach dem Gottesdienst bis um 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ihre Stimme abzugeben. Wenn Sie zu der Zeit nicht da sind, können Sie auch bis zum 7. März im Pfarrbüro Vor dem Kaiserdom 1 in Königslutter eine Briefwahl beantragen und auf diesem Weg Ihre Stimme abgeben.




Frauenhilfe Sunstedt (Foto: privat)
Frauenhilfe Sunstedt (Foto: privat)

Gratulation und Danke !

In der Mitgliederversammlung der Ev. Frauenhilfe Sunstedt am 9. Januar 2018 wurden vier Frauenhilfsschwestern geehrt, die seit 1963 dabei sind: Eleonore Hartig, Rosemarie Jürgens, Anneliese Krenge und Irma Theuerkauf.

Wir gratulieren und sagen Danke!

Ingrid Paschke




Frans Lox an der Sunstedter Orgel – ein Bild, das nun der Vergangenheit angehört (Foto: privat)

Schade, Abschied !

Auszug aus der Abschiedsrede für Prof. Lox von Heinz Kaiser im Adventsgottesdienst am 16.12.2017:

„Hier in Sunstedt habe ich einen echten Europäer mit belgischen Wurzeln kennen und schätzen gelernt. Weltgewandt, freundlich, warmherzig, zuverlässig und musikalisch. Für uns Sunstedter war es ein großes Glück, dass Sie Ihren Lebensmittelpunkt von Brüssel nach Königslutter verlegt haben. Denn dadurch kam unsere Orgel in eine gute Obhut. Sie haben uns erst einmal aufgeklärt, dass dieses eine besondere Orgel ist, eine von den bedeutenden Orgelbauern Furtwängler & Söhne, und Sie haben frühzeitig immer wieder auf Schäden hingewiesen, sodass der Kirchenvorstand sich noch rechtzeitig um eine Generalüberholung kümmern konnte. (...) Um unseren Anteil der Kosten aufzubringen, dauerte es dann noch einige Zeit. Aber auch hier haben Sie uns immer tatkräftig mit Vorschlägen und eigenen Konzerten unterstützt. (...) Während der Bauzeit haben Sie es sich nicht nehmen lassen, mit den Orgelbauern zu sprechen und auf Schwachstellen hinzuweisen und mehr über die mittlerweile auch uns ans Herz gewachsene Orgel zu erfahren. Herzlichen Dank dafür.

Seit der Jahrhundertwende haben Sie unsere Gottesdienste in Sunstedt (...) musikalisch begleitet. Wenn mal ein anderer Organist vor der Orgel saß, wurde gleich in die Runde gefragt: ‚Was ist mit Lox?‘ Meistens konnte dann Irma Theuerkauf Entwarnung geben: ‚Er ist nur verreist.‘ Sie sehen, auch Sie sind uns Sunstedtern in all den Jahren ans Herz gewachsen. Wenn einem die Predigt vom Pfarrer mal aufs Gemüt schlug und man mit gesenktem Kopf in der Bank saß, dann holten einen die schönen Melodien in Ihrem Orgelnachspiel wieder ins Leben zurück. Erst wippten einem die Fußspitzen und wenn man sich umsah, erhaschte man ein Lächeln und spürte wieder, wie schön das Leben ist. Wir wissen, dass Sie immer auf der Suche nach besonderen Melodien waren, die auch auf der Orgel gut klingen. Ich hoffe, wir Sunstedter haben Sie diese Anerkennung spüren lassen. (...) Nun wird unsere Orgel außerhalb der Amtshandlungen wohl schweigen. Keiner mehr, der nachmittags aus Liebe zur Musik die Orgel zum Klingen bringt. Heute war nun Ihr letzter musikalischer Gruß an die Sunstedter Kirchengemeinde. Im Namen der Kirchengemeinde Sunstedt herzlichen Dank für die vielen Stunden mit Ihnen.“