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Auszüge aus dem Domboten Nr. 152 (29. Jahrgang)

September – Oktober – November 2015


Vorwort – Gedanken

Liebe Gemeinde,

der neue Dombote vermittelt Ihnen wieder etwas von der Fülle der Veranstaltungen in unseren Kirchengemeinden. Noch immer staune ich, was es da alles gibt – ganz abgesehen von den zahlreichen kulturellen Angeboten, die man im Kaiserdom genießen kann.

Man spricht von „Gemeindeleben“, und das ist auch ein ganz zutreffender Begriff. Denn hier lebt die Gemeinde. Alle Angebote zielen auf ein gemeinschaftliches Erleben hin. Der Seniorenkreis, der Frauentreff, die Frauenhilfe in Sunstedt, der Männerkreis, der Besuchsdienstkreis, die Kinderkirche, die Flötengruppen, der Kinderchor, die Band, der Meditationskreis, der Posaunenchor und dann natürlich all die Gottesdienste, die teilweise thematisch ausgerichtet sind, aber immer auch alle ansprechen wollen.

Wenn ich dann diese Veranstaltungen erlebe, frage ich mich allerdings, woran es liegt, dass nur so wenige daran teilnehmen. Denn jeder Kreis, jede Gruppe, jeder Gottesdienst sind dazu da, Ihnen bei der Bewältigung Ihrer alltäglichen Aufgaben zu helfen. Sie sind Ausdruck von dem, was christliche Gemeinde sein soll, und bieten die Möglichkeit, gemeinschaftlich den Glauben zu erleben, zu stärken und zu vertiefen.

Vieles von dem, was man als Kind in der Gemeinde erlebte, begleitet einen das Leben lang in einem guten Sinn. Die Gemeinschaft der Christen ist tragfähig, auch wenn es mal hier oder da nicht ganz so reibungslos verläuft, wie man es sich wünscht. Als Christen sind wir zur Gemeinschaft berufen, und es ist ganz bestimmt für alle ein Gewinn, wenn Sie sich aufmachen, um mal das eine oder andere mit zu erleben.

Oder nehmen Sie Ihr Kind an der Hand und lassen es in Kinderchor oder Kinderkirche reinschnuppern. Es gibt nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen. Denn Gemeinde, das sind wir alle!

Ihr Pastor
Martin Senftleben




Kreuzgang und Kerzenlicht

Domkonzerte 2015

In diesem Jahr finden die Domkonzerte vom 6. bis zum 20. September 2015 statt.

Das Musikfestival, das zum letzten Mal unter der künstlerischen Leitung von Ute Sandvoß steht, beginnt am 6. September um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst mit musikalischer Umrahmung, zu dem wir herzlich einladen. Den sinfonischen Auftakt erleben die Besucher des festlichen Eröffnungskonzertes am selben Tag um 17 Uhr. Das Staatsorchester Braunschweig spielt unter der Leitung von Stefan Soltesz Werke von Beethoven und Bruch. Der Solist ist Felix Gutgesell, Violine.

Am Dienstag, dem 8. September, um 20 Uhr sind im Kreuzgang bei Kerzenschein „Spanische Klänge im Quadrat“ zu hören. Es spielt das weltweit berühmte Gitarren-Quartett „Los Romeros“. Heiteres im Festsaal hinter dem Kaiserdom bietet am Freitag, dem 11. September, um 20 Uhr „Best of – Fagotto Totale“ mit dem Braunschweiger Fagott-Quartett.

Weitere Festgottesdienste finden am 13. und 20. September statt. Die Predigt hält Dompfarrer Dr. Martin Senftleben. Die musikalische Umrahmung bieten am 13.09. „4Voices“ aus Magdeburg und am 20.09. die Domkantorei Königslutter unter der Leitung von Andreas Schultz. Beginn ist jeweils um 10 Uhr.

Werke von J. S. Bach, G. Ph. Telemann, A. Vivaldi u. a. erklingen am Sonntag, dem 13. September, um 17 Uhr unter dem Titel „Barocker Glanz im Kaiserdom“. Mitwirkende sind u. a. Martin Weller, Trompete sowie das Bachorchester Leipzig.

Das festliche Abschlusskonzert am Samstag, dem 19. September, um 17 Uhr ist mit dem Dresdner Kreuzchor, einem der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt gestaltet. Dies ist ein absoluter Höhe- und Schlusspunkt der diesjährigen Domkonzerte.

» Weitere Infos (externer Link)

Kartenzentrale in Königslutter ist die Buchhandlung Kolbe, Am Markt 17, Tel. 05353 5264.

Norbert Lucas




Erntedank – Kürbis

Festgottesdienste zum Erntedank

Das Erntejahr neigt sich langsam dem Ende entgegen. Die Felder sind bereits fast alle abgeerntet. In den Gärten ist die Erntezeit noch in vollem Gang. Kürbisse, Äpfel sowie verschiedene Gemüse- und Obstsorten sind in diesem Jahr prächtig gewachsen. In einem alten Erntedanklied von Matthias Claudius heißt es hierzu: „Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott“. Und so wollen wir Gott danken für die reichliche Ernte in diesem Jahr und zwei Erntedank-Gottesdienste im Kaiserdom feiern.

Zuerst einen plattdeutschen Gottesdienst, am Samstag, dem 03.10., um 14.30 Uhr, mit Herrn Pastor i. R. Günter Bassen. Anschließend sind alle Teilnehmer zur Kaffeetafel ins Gemeindezentrum eingeladen.

Und am Sonntag, dem 04.10., findet um 11.00 Uhr der Festgottesdienst zum Erntedank mit Pfarrer Dr. Martin Senftleben statt.

Im Anschluss lädt die Stiftskirchengemeinde zum gemeinsamen Mittagessen und zur Kaffeetafel ins Gemeindezentrum ein. Da in diesem Jahr der Martinsmarkt ausfällt, findet im Gemeindezentrum ein kleiner „Erntedankmarkt“ statt. Zum Kauf angeboten werden viele interessante, selbst hergestellte Sachen. Auch der Büchertisch ist wieder gefüllt mit reichlich Lesestoff für die langsam beginnende dunkle Jahreszeit.

Helfen Sie mit, den Dom festlich zu schmücken. Erntegaben werden am Samstag, dem 03.10., von 9 bis 11 Uhr von Frau Feise im Kaiserdom entgegengenommen.

H.-G. Saffert




Einladung für alle Kinder!

Am Mittwoch, 11.11.2015 ist wieder Martinsumzug.

Er beginnt, in diesem Jahr, um 18.00 Uhr mit einer Andacht im Kaiserdom. Hierzu sind alle Kinder herzlichst eingeladen. Ihr müsst unbedingt einen schönen, bunten Lampion und auch eure Eltern und Großeltern mitbringen. Wir wollen dann gemeinsam mit St. Martin zu Pferde und unserem Posaunenchor mit brennenden Lampions und schönen Liedern quer durch Königslutter bis zum Marktplatz ziehen. Hier findet dann das Martinsspiel statt. In Anschluss daran gibt es wieder für jedes Kind ein Martinshörnchen.

(geplanter Ablauf, Änderungen möglich, bitte Tageszeitung beachten)

H.-G. Saffert




Männersonntag am 18. Oktober

Wie jedes Jahr begehen wir am 3. Sonntag im Oktober den Männersonntag. Hierzu laden wir Männer und Frauen zum Gottesdienst am 18. Oktober 2015 um 10 Uhr in den Kaiserdom ein.

Das Leitungsteam des hiesigen Männerkreises wird dabei den Gottesdienst gestalten und freut sich auf Ihren Besuch.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes wird das Thema stehen, wie es von der Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland für dieses Jahr bestimmt worden ist:

„Auf dass ihr heil werdet – Männer zwischen Risiko und Sicherheit“

Das Thema bezieht sich auf eine Stelle im Brief des Apostels Paulus an die Philipper im 2. Kapitel, Vers 12, wo die Menschen aufgefordert werden, sich um ihr Seelenheil zu sorgen.

Auf unsere heutigen Verhältnisse übertragen soll am Männersonntag thematisiert werden, wie Männer an Leib und Seele heil werden können.

Männern gerade im jüngeren und mittleren Alter wird nachgesagt, im Alltäglichen das Risiko zu suchen. Dies ist nicht selten mit Gefahr für Leib oder Leben verbunden, gerade wenn an den Autoverkehr oder an den Sport gedacht wird. Aber auch im Umgang mit ihrer Gesundheit haben Männer eine größere Risiko­bereitschaft als Frauen, hauptsächlich beim Genuss von Alkohol und Tabak und durch üppiges Essen. Nicht nur an gesundheitsbewusster Ernährung mangelt es Männern häufig, sondern allgemein an gesundheitsbewusster Lebensweise.

Für Männer mit christlicher Orientierung bedeutet das Thema, sich so zu verhalten, dass das Leben in richtiger Gewichtung zwischen Risiko und Sicherheit gestaltet wird.

Nach dem Gottesdienst gibt es wieder den Kirchenkaffee im Kaiserdom.

Auch dabei besteht die Gelegenheit, sich über das Thema des Männersonntags auszutauschen.

Ehrenfried Messal




Die Ökumenische Bibelwoche 2015: Galaterbrief

Die diesjährige Ökumenische Bibelwoche findet vom 20. bis 22. Oktober im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt (Bahnhofstraße 13) statt.

In diesem Jahr wird die bundesweite Ökumenische Bibelwoche 80 Jahre alt. Die erste Bibelwoche hatte am 18. Januar 1935 in Karlsruhe begonnen. Die Veranstaltungsreihe steht diesmal unter dem Motto „Wissen, was zählt – Von der Freiheit der Christen – Zugänge zum Galaterbrief“.

Wer die frühe Kirche und den Apostel Paulus persönlich näher kennen lernen möchte, der ist beim Brief des Apostels an die Christen in Galatien genau richtig. Denn der Brief an die Galater erlaubt einen Einblick in die Situation der ersten christlichen Gemeinden auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Der Galaterbrief ist ein sehr ehrliches und authentisches Zeugnis der Kirchengeschichte, indem er konkret das Ringen des Apostels Paulus mit Gegnern und Autoritäten widerspiegelt. Die drei Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Wie üblich wird jede beteiligte Kirchengemeinde einen Abend gestalten:

Am 20.10. macht Pfarrerin Meerheimb den Auftakt mit einem der Texte aus dem 2. oder 3. Kapitel des Galaterbriefes (Gal).

Am 21.10. stellt Pfarrer Kafuti Gal 4, 8 – 31 vor.

Am 22.10. beschäftigt sich die Stiftskirchengemeinde mit Gal 5 und / oder 6.

Am letzten Abend endet die Veranstaltungsreihe nach der Bibelarbeit mit einem gemütlichen Beisammensein.

Wir laden herzlich zu diesen Bibelabenden ein.

Norbert Lucas




Ökumenische FriedensDekade

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Ausgabe dieses Gemeindebriefes startet etwas Neues. Regelmäßig wird im Domboten auch ein Artikel aus den Nachbargemeinden erscheinen, sodass Sie informiert sind, sich eingeladen fühlen, und wir Stück für Stück weiter zusammenwachsen. Denn die drei Gemeinden Stiftskirche, Stadtkirche und Bornum mit den dazu gehörigen Dörfern bilden seit Juni 2014 einen Pfarrverband neuen Typs, wollen enger zusammenarbeiten und manche Dinge gemeinsam planen und durchführen.

Es wurde ein Pfarrverbandsvorstand mit Vertretern aus allen 12 Mitgliedsgemeinden gegründet. Christine Jahn aus der Stiftskirche ist die Vorsitzende. Die Zusammenarbeit soll natürlich in besonderer Weise in den Gemeinden praktiziert werden. Einige Anfänge mit gemeinsamen Gottesdiensten sind bereits gemacht oder wurden auch in der Vergangenheit durchgeführt.

So finden an bestimmten Feiertagen die Gottesdienste abwechselnd in der Stiftskirche oder der Stadt-kirche statt. Die Stadtkirche lädt in diesem Jahr die Schulanfänger zu besonderen Gottesdiensten am 5. September um 8 und 9.15 Uhr ein. Im nächsten Jahr wird das die Domgemeinde tun. An gottesdienst­freien Sonntagen in der Stadtkirche laden wir jeweils zum Dom ein. Außerdem gibt es Pfarrverbands­gottesdienste. So durfte ich zu meiner Freude anlässlich meiner Einführung auch Vertreter aus den anderen Gemeinden begrüßen.

Am Sonntag, 11. Oktober um 14 Uhr wird in Bornum der neue Kollege Robert Giesecke eingeführt, auch dazu herzliche Einladung.

Damit sind vier Pfarrstellen in unserem neuen Pfarrverband besetzt. Weiterhin vakant ist eine halbe Gemeindestelle in der Stadtkirche, die dem Propst/der Pröpstin zugeordnet ist.

Bei der Goldenen Konfirmation wird es für die Jubilare ein gemeinsames Kaffeetrinken in Bornum geben. Die Konzerte und musikalischen Veranstaltungen in den Kirchen werden seit jeher von Menschen aus der gesamten Umgebung besucht. Zusammenarbeit heißt auch, dass alle Veranstaltungen der anderen Gemeinden für Sie offen sind. Schauen Sie doch einfach vorbei.

In der Stadtkirche findet am letzten Mittwoch im Monat von 9–11 Uhr das Gemeindefrühstück statt. Donnerstags trifft sich von 9 –11 Uhr der Spielkreis. Kinder ab circa einem Jahr werden von der Erzieherin Angela Böhm gemeinsam mit einer Mutter betreut. Alle sechs Wochen feiern wir in der Kirche einen Minigottesdienst, in dem auf kindgerechte Weise erzählt, gesungen und gebetet wird, so am 3. September um 9.45 Uhr.

Am Samstag, 7. November ist ein Martinstag für Kinder bis 10 Jahre geplant. Für die Stadtkirche und die dazugehörigen Dörfer wird es in diesem Jahr nur einen gemeinsamen Konfirmandenkurs geben, damit eine sinnvolle Gruppengröße erreicht wird.

Mit der katholischen Kirchengemeinde arbeiten wir weiterhin gern zusammen. Vielleicht sehen wir uns bei der Ökumenischen Bibelwoche im Oktober!

Die Veranstaltungen der ökumenischen Gruppe „Kreuz und Quer“ sind offen für alle interessierten Frauen.

Die Gemeindebriefredaktion hofft, dass Sie die Mitteilungen aus den Nachbargemeinden mit Interesse lesen und Lust bekommen, bei der einen oder anderen Veranstaltung dabei zu sein. Ich freue mich auf das Kennenlernen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ute Meerheimb, Pfarrerin




Gemeindekreise stellen sich vor:

Der Frauentreff

In diesem Domboten möchte sich der Frauentreff der Stiftskirchengemeinde vorstellen.

Der Frauentreff bildete sich vor einigen Jahren aus den früheren Mitgliedern der Frauenhilfe, die sich aus mehreren Gründen aufgelöst und deren damalige Leiterin ihr Amt aufgegeben hatte.

Das Leitungsteam des Frauentreffs besteht aus Inge Kirsch, Susanne Neumann und Erika Heinrich. Unser Gründungsmitglied Christa Friedrich wurde leider im Oktober 2014 von uns genommen.

Wir sind bemüht, unseren Besucherinnen mit interessanten Vorträgen und Nachmittagen mit Gesang und Geschichtenerzählen ein möglichst abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Das Leitungsteam ist dafür verantwortlich, das Jahresprogramm zusammenzustellen, Referenten zu organisieren und den jeweiligen Nachmittag vorzubereiten und zu gestalten. Unsere Treffen finden jeweils am ersten Mittwoch im Monat statt. Sie beginnen um 15 Uhr im Gemeindezentrum am Kaiserdom.

Wir wünschen uns auch weiterhin, dass viele Frauen unsere Treffen besuchen und Freude daran haben, was ihnen bei unseren Frauennachmittagen geboten wird.

Inge Kirsch




Kleidersammlung vom 2. – 7. November

In der Zeit vom 2. bis 7. November 2015 führt die Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg eine Kleidersammlung durch. Bringen Sie bitte in dem angegebenen Zeitraum Ihre Kleiderspenden im Plastikbeutel oder gut verpackt zum Gemeindezentrum am Dom zur Veranda hinter dem Pfarrhaus.

Sammelbeutel liegen im Dom und im Pfarramt sowie im Gemeindezentrum aus. Bitte spenden Sie nur Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche von guter Qualität. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen.




Ökumenische FriedensDekade

Gottesdienst zur Friedensdekade 2015

Herzlich laden wir zum Gottesdienst am 15. November 2015 um 10 Uhr in den Kaiserdom im Rahmen der diesjährigen ökumenischen Friedensdekade (8. bis 18. November) ein. Das zentral festgelegte Thema lautet:

Grenzerfahrung

Die Friedensdekade wird seit 1980 in Deutschland veranstaltet und findet jedes Jahr in den 10 Tagen, also eine Dekade, vor dem Buß- und Bettag statt. Ihr Symbol ist das Bild „Schwerter zu Pflugscharen“, wie es in der DDR von der dortigen Friedensbewegung verwendet wurde.

Die Friedensdekade befasst sich mit Fragen aus dem Themenkreis „Gerechtigkeit – Frieden – Bewahrung der Schöpfung“. Näheres kann im Internet unter www.friedensdekade.de abgerufen werden.

In unserer Kirchengemeinde findet der Gottesdienst traditionell am Volkstrauertag statt. Wie gewohnt wird der Arbeitskreis „Gottesdienst“ unserer Kirchengemeinde den Gottesdienst gestalten.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es den Kirchenkaffee im Kaiserdom. Wir würden uns freuen, wenn wir mit Ihnen dabei ins Gespräch, insbesondere zum Thema der Friedensdekade, kommen könnten.

Ehrenfried Messal




Einladung zum Meditativen Tanzen

Das Weihnachtsoratorium

Es ist Unfug zu denken, Klassik sei nur zum Hören da, möglicherweise gar nur für den geschulten Geschmack, und dass zum Tanzen lediglich Rock- oder Popmusik tauge. Alle Musik ist tänzerisch ... auch die von Bach !   (Ernst Berendt)

Wir wollen uns zu den Chorälen des Weihnachtsoratorium bewegen lassen und darauf hören. Frau Simone Kluge (Theologin und Tanzanleiterin) aus Halle/Saale wird uns durch den Nachmittag leiten, der am Samstag, den 12.12. im Gemeindezentrum am Dom von 14 bis 18 Uhr stattfindet.

Unkostenbeitrag: 10 € inkl. Kaffee und Kuchen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 02.12.2015 im Gemeindebüro Tel. 05353 2247.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Renate Senftleben, E-Mail: renate@drmartinus.de .




Zusammen macht es mehr Spaß ! Einladung zur Kinderkirche

Wenn ich meine Tochter frage: „Was gefällt Dir an der Kinderkirche so gut?“, dann hat sie viele Antworten … Also erstmal lernt man etwas über Gott, Jesus und die Bibel, aber wir singen auch und basteln schöne Sachen oder spielen zusammen Spiele und wir essen zusammen Kekse … Ach, eigentlich macht alles Spaß!

Ja, so sehe ich das auch. Vor ungefähr fünf Jahren wurde meine Tochter von ihrer Kindergartenfreundin eingeladen, doch mal zur Kinderkirche zu kommen. Das würde viel Spaß machen. Meine Tochter wurde neugierig und mir gefiel die Idee auch ganz gut, weil ich denke, dass einem ein spielerischer Zugang zu Glaube und Kirche im Leben auf keinen Fall schaden kann. Also wollten wir uns das mal ansehen. Wie nicht anders zu erwarten, war meine Tochter zu diesem Zeitpunkt vom „Alleine-Dableiben“ nicht begeistert. Folglich habe ich mich mit in den Stuhlkreis gesetzt und da sitze ich heute noch ;-) Inzwischen ist ein Freitag ohne Kinderkirche ganz ungewohnt.

Für uns ist das der sanfte Ausklang von einer häufig hektischen Woche und wir genießen diese Zeit.

Bei eine der letzten Terminplanungen kamen wir – die Teamer der Kinderkirche und unser Pfarrer – auf die Idee, mit den Kindern auch mal einen Ausflug zu machen. So waren wir im Juni dieses Jahres im Freizeitpark Sottrum und hatten dort eine Menge Spaß. Das ist so ein ganz anderer Freizeitpark und absolut zu empfehlen. Ich denke, auch für das kommende Schuljahr werden wir wieder die ein oder andere schöne Idee haben … Aber wir brauchen Euch! Euch Kinder und gerne auch noch ein oder zwei „sitzen gebliebene“ Mamas, so wie mich. Kommt doch einfach mal an einem Freitag (16 – 17.30 Uhr) nach den Ferien vorbei und macht mit. Meine Tochter und alle anderen freuen sich auf Euch. Weil eines ist klar: Zusammen macht es mehr Spaß!

Liebe Grüße

Tanja und Carolin Ebeling




Die restaurierte Furtwängler & Hammer Orgel im Kaiserdom

Eine kleine Orgelnachtmusik

Musik zum Träumen und Entspannen

Es ist schon Tradition, dass im Dom wieder eine kleine Orgelnachtmusik stattfindet. In diesem Konzert, zu dem wir Sie wieder herzlich am Mittwoch, den 7. Oktober um 21 Uhr einladen, gibt es die Möglichkeit, nach einem langen Arbeitstag und getaner Arbeit zur Ruhe zu kommen, um bei schöner Musik zu träumen und zu entspannen.

Andreas Schultz spielt auf der großen Domorgel Werke aus dem Frühbarock bis hinein in die Neuzeit.

Die Orgelwerke von unterschiedlichen Komponisten demonstrieren das gesamte Klangrepertoire der Domorgel, das von kräftig majestätisch bis romantisch meditativ reicht.

Alle sind eingeladen, diese Musik zu genießen, um von dem Tagesstress abzuschalten und durchzuatmen.

Der Eintritt ist frei.

Andreas Schultz




Neubeginn des Kinderchores der Domkantorei Königslutter

Nach einer längeren Pause soll die Arbeit des Kinderchores der Domkantorei Königslutter neu beginnen. Das Singen und Musizieren macht Kindern nicht nur Freude, sondern hat auch einen sehr großen, positiven Einfluss auf ihr Lernverhalten und das Miteinander mit anderen Menschen. Außerdem unterstützt es die geistige Entwicklung der Kinder.

In den Proben wird in erster Linie gesungen, aber auch Methoden zum Umgang mit der Stimme, Rythmik und Notenkunde vermittelt.

Auf dem Programm stehen einfache Lieder, Spiele und Musicals. Auch Spaß und Bewegung kommen nicht zu kurz.

Am Montag, den 14. September treffen sich die interessierten Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren um 15 Uhr im Gemeindezentrum am Dom. Die Uhrzeit kann bei Bedarf noch geändert werden.

Wir freuen uns auf Euch!

Weitere Infos und Anmeldung bei:

Domkantor Andreas Schultz,

Tel. 05353 96511 oder domkantor@kaiserdom-koenigslutter.de

Andreas Schultz




Ökumenischer Männertag

Wie jedes Jahr im November gibt es wieder den ökumenischen Männertag. Hierzu laden wir herzlich für Sonnabend, den 21. November 2015 um 15 Uhr, dieses Mal in das Gemeindezentrum am Dom, ein.

Auch Frauen dürfen sich gerne wieder als eingeladen betrachten. Sie nehmen schon seit Jahren an unserem ökumenischen Männertag teil, der sich ja mit Themen befasst, die für Frauen ebenfalls interessant sein können. Pfarrer Dr. Julius Folo Kafuti aus der katholischen Kirchengemeinde St. Ludgeri in Helmstedt wird zu dem Thema referieren:

„Kirchliches Leben auf einem anderen Kontinent“

Er selbst stammt aus der Demokratischen Republik Kongo (früher Zaire) und wird aus eigenem Erleben die kirchlichen Verhältnisse der Menschen in diesem Teil Afrikas schildern. Der Staat ist nach der Fläche das zweitgrößte Land Afrikas, rund sieben Mal größer als Deutschland, und hat mittlerweile fast so viele Einwohner wie Deutschland. Die Hälfte der Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an.

Trotz großen Rohstoffreichtums zählt das Land zu den ärmsten Staaten der Welt, bedingt vor allem durch jahrelange Bürgerkriege und das hohe Bevölkerungswachstum. Nach dem Entwicklungsindex der Vereinten Nationen stand es im Jahre 2013 an vorletzter Stelle. Die Bevölkerungszunahme beträgt jährlich 2,77 %. Das sind rund 2 Mio. Menschen.

Dem Vortrag mit Diskussion wird eine Andacht im Kaiserdom folgen. Zum Abschluss des Männertages gibt es ein gemütliches Zusammensein mit Abendessen im Gemeindezentrum. Wir hoffen auf zahlreichen Besuch aus den Kirchengemeinden unserer Region.

Ehrenfried Messal




Kirche in Sunstedt (von Südosten)

Sunstedt

„Taufrosen“

Vor einigen Jahren waren der Altarschmuck bei einer Taufe zwei eingetopfte Rosen. Die Taufeltern wollten damals die Dekoration nicht wieder mitnehmen und die damalige Küsterin Waltraut Wärtsch sollte damit machen, was sie wollte.

Frau Wärtsch pflanzte die Rosen an die alte Grabplatte rechts neben dem Kircheneingang und hatte dabei die Idee, dass jeder zukünftige Täufling, bzw. die Eltern, die diese Idee unterstützen wollten, ebenfalls eine Rose pflanzen sollten, sozusagen eine Taufrose. Sie teilte die Idee dem Kirchenvorstand mit, der das auch für eine gute Sache hielt, und somit wurde direkt nach jeder Taufe eine Rose zusammen mit den Taufgästen gepflanzt.

Erstmalig wurde der Plan 2007 umgesetzt und bis heute ist es schon eine beachtliche Anzahl an Rosen geworden, alle Farben und Sorten sind vertreten. Und einige der jetzt schon großen Kinder wissen, welche Rose an ihrer Taufe gepflanzt worden ist.

Gerne dürfen noch Kinder geboren, bzw. getauft werden. Platz ist noch genug für neue Taufrosen vorhanden.

Ingrid Paschke