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Auszüge aus dem Domboten Nr. 156 (30. Jahrgang)

Oktober – November 2016


Vorwort – Gedanken

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Seelen der Gerechten, sie sind in der Hand Gottes und die Qual des Todes berühret sie nicht; In den Augen der Unweisen scheinen sie zu sterben, sie aber sind in Frieden!

Dieses Lied von Josef Gabriel Rheinberger erklang heute morgen im Gottesdienst, den wir zu Beginn der Domkonzertwochen und zur Begrüßung unserer neuen Konfirmand(inn)en feierten. Es erinnerte mich – trotz hochsommerlichen Wetters – daran, dass sich wieder die Zeit naht, in der man auf den Friedhof geht und die Gräber der Lieben in Ordnung bringt und für den Winter vorbereitet.

Es ist die Zeit, in der wir der Verstorbenen gedenken, uns erinnern. Es ist zwar noch ein bisschen bis zu den Tagen, an denen dieses Erinnern tatsächlich im Mittelpunkt auch unserer Gottesdienste steht, aber wer von einem geliebten Menschen Abschied nehmen musste, weiß, dass die Erinnerung nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden ist.

[Und da in dem Zeitraum, der durch diesen Gemeindebrief abgedeckt wird, eben dieses Gedenken „dran ist“, will ich dazu ein paar Gedanken mit Ihnen teilen.]

Die Worte des Liedes sind Worte aus der Bibel (Weish. 3, 1–3) und wollen uns Trost schenken in der Trauer. Ganz unwillkürlich aber drängt sich die Frage auf: was ist ein „Gerechter“?

Mir kam der Garten der Gerechten in Israel, der an die Gedenkstätte der Opfer des Holocaust angrenzt und an all jene Menschen erinnert, die sich während des Holocaust für die jüdischen Mitbürger eingesetzt haben, in den Sinn. Aber hier werden Menschen von Menschen zu Gerechten erklärt, und das ist mit dem biblischen Wort sicher nicht gemeint. Da geht es vielmehr darum, vor Gott gerecht zu sein. Doch wie können wir dann sicher sein, dass die Menschen, um die wir trauern, solche Gerechten sind? Wie können wir aus solchen Worten Trost schöpfen, da wir die Gedanken Gottes nicht kennen?

Die Antwort finden wir in der Taufe. Denn das ist der Punkt in unserem Leben, an dem uns Gott gerecht spricht. Die Taufe schenkt uns Gottes Gerechtigkeit, die nicht durch Taten erworben wird, sondern durch den Glauben. Indem wir auf die Zuwendung Gottes, sein „Ja“ in der Taufe, vertrauen, werden wir zu den Gerechten, die hier gemeint sind.

Und so dürfen wir das auch von denen glauben, die bereits von uns gegangen sind, an die wir uns in dieser Zeit besonders erinnern: Sie sind in der Hand Gottes, sie sind in Frieden. Möge uns dieser Friede begleiten und unser Herz erfüllen.

Ihr Pastor
Martin Senftleben




Veranstaltungen im Zeichen der Ökumene

Im Juni 2006 unterzeichneten die beiden evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden von Stadt- und Stiftskirche und die katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt eine Partnerschaftsvereinbarung.

Damit sollten das gute Verhältnis und die intensive Zusammenarbeit zwischen evangelischen und katholischen Christen in Königslutter unterstrichen werden. Die Vereinbarung fördert seit Jahren zusätzlich das praktische Miteinander beider Konfessionen. Und das trotz aller Unterschiede!

Zu den gemeinsamen Aktivitäten zählen in diesem Jahr wieder der Ökumenische Martinsumzug, der Ökumenische Männertag und die Ökumenischen Taizé-Andachten.

Am Freitag, den 11. November 2016 sind alle Kinder zum Martinsumzug eingeladen, der um 18 Uhr mit einer Andacht im Dom beginnt und quer durch Königslutter zum Marktplatz führt. Begleitet wird der Umzug von St. Martin zu Pferde.

Wie jedes Jahr im November, gibt es wieder den Ökumenischen Männertag. Männer aus der katholischen Gemeinde und aus dem evangelischen Männerkreis laden gemeinsam herzlich für Sonnabend, den 19. November 2016, 15 Uhr in das Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde (Bahnhofstraße) ein.

Die Einladung gilt auch für Frauen, die schon seit Jahren an dem Ökumenischen Männertag teilnehmen, wenn ihnen das Thema interessant erscheint. In diesem Jahr lautet es „Warum Menschen bei uns Schutz suchen, was sie brauchen und was wir ihnen bieten können.“

Die Referentin, Frau Ludmila Wunder, ist Leiterin der „Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe“ in der „Diakonie Braunschweiger Land, Kreisstelle Helmstedt“. Sie ist auch stets anwesend bei den Treffen der Flüchtlings- Arbeitsgruppe der Stadt Königslutter. Dem Vortrag mit Diskussion folgt eine Andacht in der katholischen Kirche. Die Veranstaltung schließt mit einem gemütlichen Beisammensein mit Abendessen im Gemeindezentrum an der Bahnhofstraße.

Ebenso dem Grundgedanken und Zielen der Ökumene verpflichtet fühlen sich die Teilnehmerinnen des Ökumenischen Frauengesprächskreises KREUZ & QUER im dritten Jahr seiner Existenz bei Vorträgen und Wanderungen.

Norbert Lucas




Männersonntag 2016

Für einen Gottesdienst zum traditionellen jährlichen Männersonntag am 16. Oktober 2016 um 10 Uhr im Kaiserdom laden wir Männer und Frauen herzlich ein.

Der Männersonntag wird in allen evangelischen Kirchengemeinden in ganz Deutschland begangen. Er steht unter dem Thema:

„Und ob ich schon wanderte … – sich von seiner Sehnsucht finden lassen“.

Die Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland hat dieses Thema für 2016 bestimmt. Es bezieht sich auf den Psalm 23. Vom alltäglichen Leben der Männer ausgehend, soll in den Blick genommen werden, welche Träume oder Sehnsüchte Männer eigentlich haben und welchen Raum für eigene Hoffnungen, Wünsche und Ziele sie sich lassen.

Das Leitungsteam des Männerkreises unserer Kirchengemeinde wird den Gottesdienst mitgestalten.

Nach dem Gottesdienst findet wieder ein Kirchenkaffee im Kaiserdom statt. Dabei gibt es Gelegenheit, Meinungen zum Thema des Männersonntags auszutauschen.

Ehrenfried Messal




Gottesdienst zur Friedensdekade 2016

Zu dem diesjährigen Friedensgottesdienst, der in unserer Kirchengemeinde traditionell am Volkstrauertag stattfindet, laden wir für Sonntag, den 13. November 2016, um 10 Uhr, in den Kaiserdom ein.

Der „Arbeitskreis Gottesdienst“ unserer Kirchengemeinde wird mitwirken und das Thema „Kriegsspuren“ verdeutlichen. Die Organisation „Ökumenische Friedensdekade“ in Deutschland hat dieses Thema vorgegeben. Ihr Symbol ist das Bild „Schwerter zu Pflugscharen“.

Im Gottesdienst soll vor allem an die Kriegsspuren in Deutschland erinnert werden, an die aus den Weltkriegen und an die aktuellen, die uns durch die aufgenommenen Flüchtlinge aus Ländern, in denen Krieg herrscht, derzeit begegnen. Im Anschluss an den Gottesdienst kann beim Kirchenkaffee im Kaiserdom das Gespräch über das Thema „Kriegsspuren“ aufgenommen werden.

Wir freuen uns über zahlreichen Besuch.

Ehrenfried Messal




Festgottesdienste zum Erntedank

Das Erntejahr neigt sich langsam dem Ende entgegen. Die Felder sind bereits fast alle abgeerntet. In den Gärten ist die Erntezeit noch in vollen Gang. Kürbisse, Äpfel sowie verschiedene Gemüse- und Obstsorten sind in diesem Jahr besonders prächtig und schneller als sonst gewachsen. In einem alten Erntedanklied von Matthias Claudius heißt es hierzu:

„Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott.“

Und so wollen wir Gott danken für die reichliche Ernte in diesem Jahr und zwei Erntedank-Gottesdienste im Kaiserdom feiern.

Den ersten, einen plattdeutschen Gottesdienst, am Samstag, den 1. Oktober, um 14.30 Uhr, mit Herrn Pfarrer i. R. Günter Bassen. Anschließend sind alle Teilnehmer zur Kaffeetafel ins Gemeindezentrum eingeladen. Am Sonntag, 2. Oktober, findet um 11.00 Uhr der Festgottesdienst zum Erntedank mit Pfarrer Dr. Martin Senftleben statt.

Im Anschluss daran lädt die Stiftkirchengemeinde zum gemeinsamen Mittagessen ins Gemeindezentrum ein.

Bitte helfen Sie, auch in diesem Jahr wieder mit, den Dom festlich zu schmücken. Erntegaben werden am Samstag von 9 bis 11 Uhr von unserer Küsterin, Frau Feise, im Kaiserdom entgegen genommen.




Einladung für alle Kinder!

Am Freitag, 11.11., ist Martinsumzug!

Er beginnt in diesem Jahr um 18.00 Uhr mit einer Andacht im Kaiserdom. Hierzu sind alle Kinder herzlichst eingeladen. Ihr müsst unbedingt einen schönen bunten Lampion und auch eure Eltern und Großeltern mitbringen.

Wir wollen dann gemeinsam mit St. Martin auf seinem Pferd und unserem Posaunenchor mit leuchtenden Lampions und schönen Liedern durch Königslutter bis zum Marktplatz ziehen.

Hier findet nach dem Martinsumzug das Martinsspiel statt.

In Anschluss daran gibt es wieder für jedes Kind ein Martinshörnchen.

(Geplanter Ablauf, Änderungen möglich, bitte Tageszeitung beachten)

H-G.Saffert




Meditationsgruppe

Der gegenwärtige Augenblick ist das Fenster, durch das Gott in das Haus meines Lebens schaut.

Meister Eckhardt

Wir sind eine Gruppe, die sich jeden Mittwoch von 19 bis 20.30 Uhr im Gemeindehaus zum gemeinsamen Austausch und Meditieren trifft. Wir üben uns im Herzensgebet, welches zur Herzensruhe führt und die Quelle unserer Kraft ist. Sie führt uns in die Mitte unseres Seins. Wir sehnen uns nach innerer Ausgeglichenheit, Frieden und Ruhe.

Meditation – Was ist das eigentlich? Meditation ist eine Jahrtausende alte Methode der Versenkung in uns selbst, in Gott. Meditation ist ganzheitlich. Es wird durch einen inneren Beobachter alles angenommen, wie es ist. Wir lernen, bei dem zu Verweilen, was im Moment ist. Das kann unser Atem, die Gedanken oder Geräusche sein.

Wir lernen im Hier und Jetzt zu sein. Was sich so leicht anhört, ist es jedoch nicht, denn unser Geist neigt dazu, in die Vergangenheit und in die Zukunft zu schweifen. Ziel der Meditation ist, sich selbst und seine Umwelt offen anzunehmen, ohne zu bewerten.

Es führt zu mehr innerer Gelassenheit und Toleranz, Konzentration und Entspannung.

Weiterhin entwickeln wir ein größeres Einfühlungsvermögen, Großzügigkeit und eine unvoreingenommene Wahrnehmung. Nur wer Frieden in sich spürt, kann ihn nach außen transportieren.

Wir sind immer auf dem Weg. Wir sind alle unter Gottes Himmelreich Individuen mit eigenen positiven und negativen Erfahrungen und gehen alle unseren Weg und doch immer gemeinsam. Im Heiligtum in Lourdes stehen die wegweisenden Worte:

„Haben Sie keine Angst heilig zu werden, öffnen Sie sich nur der Liebe, die Ihnen angeboten wird.“

Interessierte sind jederzeit willkommen!

Teilnehmende der Meditaionsgruppe
Christina Forkel und Doreen Blume




Aus der Propsteijugend

Der Sommer und der Winter mit der Evangelischen Jugend Königslutter!

Die Evangelische Jugend war auch in diesem Sommer mit verschiedenen Aktionen aktiv.

ELT (Evangelisches Landesjugendtreffen):

Jedes Jahr beteiligt sich die Evangelische Jugend Königslutter am landeskirchenweiten Jugendcamp. Dieses Mal kamen ca. 400 Jugendliche von Freitag bis Sonntag auf dem Sportplatz Salzgitter Heerte zusammen und haben ein buntes Programm miteinander erlebt. Besonders war in diesem Jahr der Besuch von ca. 65 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder bei uns zu haben!

Kinderfreizeit:

Vom 2.7. – 9.7. verbrachten 20 Kinder und 6 Teamer/innen aus der gesamten Propstei eine Woche im schönen Wildemann. Unser Haus dort liegt mitten in der Natur, so dass das Programm viel draußen im Wald, am Bach, am See oder auf der großen Spielwiese stattfand. Alle Kinder und Jugendliche waren begeistert und hatten eine schöne gemeinsame Zeit! Auch im nächsten Sommer wird es hoffentlich wieder nach Wildemann gehen!

Kinderbibelwoche:

Zum bereits fünften Mal fand die Kinderbibelwoche in Räbke statt. Alles stand unter dem Motto „Stärke“. Der biblische Held Simson hat uns jeden Tag beschäftigt! Es nahmen auch Kinder teil, die nicht aus Räbke kamen. Ich hoffe, dass das auch im nächsten Jahr der Fall sein wird!!! Die Kinderbibelwoche beginnt immer mit einem Kindergottedienst, danach machen wir verschiedene Aktionen und essen noch gemeinsam zu Mittag, bevor dann um 14.00 Uhr die Kinder wieder abgeholt werden. Unterstützt wurde die Kinderbibelowche von Pfarrer Crins und Heike Marondel, der Kindergottesdienst- Leiterin aus Räbke.

Aber auch im Winter wird es zwei Angebote geben, die ich allen ans Herz legen möchte:

1. Vom 2.12. – 4.12. wird es ein weiteres Wochenende für Kinder in Wildemann geben. Wir hoffen, dass wir ein paar schöne winterliche Tage miteinander verleben können. Wer Interesse hat, melde sich bei Diakonin Sonja Höhne. 05353/917282 oder sonja.hoehne@lk-bs.de.

2. Das Wochenende vom 10.12.– 11.12. steht unter einer besonderen Zusammenarbeit mit dem Propsteikantor Matthias Wengler. Wir möchten mit Jugendlichen am Samstag ein Chorprojekt starten, das dann am Sonntag im Gottesdienst der Stadtkirche seinen Endpunkt findet.

Auch hier bitte bei Diakonin Sonja Höhne melden!

Sonja Höhne




Einladung zu einem Bibelgesprächskreis

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ (Mt 4, 4)

Die Bibel wird oft als das „Wort Gottes“ bezeichnet. Wir empfangen aus ihr Weisung für unser Leben, Trost und Stärkung in schwierigen Lebenssituationen und Ermutigung zu schöpferischem Handeln.

In vielfacher Weise spricht Gott durch die Bibel zu uns.

Aber sie ist nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde durch Menschen verfasst, die Kinder ihrer Zeit waren. Die Briefe des Paulus sind z.B. an ganz konkrete Menschen oder Gemeinden gerichtet, die sich in einer bestimmten Lebenssituation befanden und darin Rat und Hilfe suchten. Die Evangelien weisen Unterschiede auf, die darauf hindeuten, dass die Evangelisten unterschiedliche Schwerpunkte setzen wollten.

Die Bibel ist die Grundlage unseres Glaubens. Darum ist es gut, sich intensiver mit ihren Texten zu beschäftigen.

Dazu soll nun Gelegenheit sein. Ich lade herzlich ein zu einer ersten Zusammenkunft am

Mittwoch, 26. Oktober, im Gemeindezentrum am Dom

Da wird es vor allem darum gehen, Eckdaten abzustimmen und vor allem einen für möglichst viele günstigen, regelmäßigen Termin zu finden. Falls Sie Interesse haben und am dem Termin nicht können, melden Sie sich bitte mit der Angabe, wann Sie grundsätzlich Zeit hätten.

Pfr. Martin Senftleben




Kleidersammlung vom 24.–29. Oktober

Das Spangenberg Sozialwerk führt bei uns wieder eine Kleider- und Schuh- Spendenaktion durch. Bringen Sie bitte in der Zeit von 9 bis 17 Uhr Ihre Kleiderspenden im Plastikbeutel oder gut verpackt zum Gemeindezentrum am Dom – auf die Veranda hinter dem Pfarrhaus. Sammelbeutel liegen im Dom oder im Pfarrhaus aus. Bitte spenden Sie nur Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche von guter Qualität!

Für Ihre Hilfsbereitschaft danken Ihnen Ihre Kirchengemeinde und das Spangenberg-Sozialwerk e.V.




Das war die KubuKiNa

Wisst Ihr eigentlich, wie toll es ist, im finsteren Dom mit Taschenlampe auf Entdeckungsreise zu gehen? Nein? Wir schon! Wir wissen nun, dass sich Krähen von der Säule stürzen und der Dom einen Baufehler hat!

An einem sommerlichen Freitag im August zogen mehrere Kinder und Erwachsene mit (Schlaf-) Sack und Pack ins Gemeindezentrum ein, um in die erste KubuKiNa (Kunterbunte Kinder- Nacht) zu starten.

Nach dem traditionellen Beginn mit Gebet, Gesang und Biblischer Geschichte, kochten wir gemeinsam Abendessen – Spaghetti mit leckerer Soße.

Gut gestärkt ging es dann an unsere Bastelarbeit und später in den nachtdunklen Dom zu einer spannenden Rallye … Nun wissen wir mehr. Zu später Stunde kuschelten wir uns in die Schlafsäcke und mit Chips, Film und Gute-Nacht-Geschichte läuteten wir eine entspannte Nacht in unserem Riesen-Schlaf-Saal ein.

Am nächsten Morgen beendeten wir die KubuKiNa mit einem gemeinsamen Frühstück und wussten: Das war nicht das letzte Mal.

Fr. Ebeling




Stadtkirche St. Sebastian und Fabian

Aus der Stadtkirche

Liebe Leserinnen und Leser des Domboten,

in den Sommermonaten bin ich manchen von Ihnen begegnet, zum Beispiel bei der Andacht am Tetzelstein, beim Gemeindefrühstück oder beim Sommerfest unseres Spielkreises.

Das freut mich und zeigt mir, dass gerne einige Angebote der Stadtkirchengemeinde von Ihnen wahrgenommen werden und das Miteinander auf einem guten Weg ist.

So werden die Konfirmanden der Stifts- und Stadtkirche mit anderen Jugendlichen eine Domübernachtung Ende Oktober erleben.

Gemeinsam feiern die Stiftskirchengemeinde und die Stadtkirche die Diamantene und Eiserne Konfirmation am 23. Oktober. Nach den Gottesdiensten in der jeweiligen Konfirmationskirche wird es nachmittags beim Kaffeetrinken ein großes Wiedersehen in einer Bornumer Gaststätte geben.

Die nächsten kindgerechten Minigottesdienste für Kinder ab 1 Jahr mit Begleitung feiern wir am Donnerstag, 27. Oktober und am 8. Dezember jeweils um 10 Uhr in der Stadtkirche. Die Kinder haben beim Glockenläuten, Singen mit Bewegungen und den kurzen Ansprachen immer viel Spaß.

Am Freitag, 4. November um 17.30 Uhr gibt der Braunschweiger Liedermacher Michael Strauß in der Stadtkirche ein besonderes Konzert.

Michael Strauß singt auf Deutsch und begleitet sich dabei auf seiner Gitarre. Mit seiner kraftvollen Musik inspiriert er zum Nachdenken, manchmal auch zum Mitlachen. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Kollekte gebeten.

Am Ewigkeitssonntag, 20. November lade ich Sie herzlich ein, um 15 Uhr die Andacht auf dem Friedhof an der Helmstedter Straße mitzufeiern. Der Posaunenchor Königslutter übernimmt die Begleitung.

In unserem Seelsorgebezirk arbeitet seit einiger Zeit Vikar Karsten Höpting mit. Einmal im Monat wird er in einer unserer Kirchen Gottesdienst halten. Vielleicht haben Sie einmal Lust, die Predigt dieses jungen Mannes zu hören. Gelegenheit dazu besteht am 1. Advent, 27. November um 10.15 Uhr in der Stadtkirche.

Herzlich eingeladen sind Sie zum Adventsmarkt vom 9. – 11. Dezember rund um die Stadtkirche mit vielen Aktionen, wie Taizéandacht, Konzert, Singegottesdienst, Friedenslichtandacht und natürlich dem Cafe St. Fabian.

Aus der Stadtkirche grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Ute Meerheimb




Einladung zum Meditativen Tanzen

Das Weihnachtsoratorium

Es ist Unfug zu denken, Klassik sei nur zum Hören da, möglicherweise gar nur für den geschulten Geschmack, und dass zum Tanzen lediglich Rock- oder Popmusik tauge.

Alle Musik ist tänzerisch......auch die von Bach!!!!

Zitat von Ernst Berendt

Wir wollen uns zu den Chorälen des Weihnachtsoratoriums bewegen lassen und darauf hören.

Frau Simone Kluge (Theologin und Tanzanleiterin) aus Halle/Saale wird uns durch den Nachmittag bewegen.

Am Samstag, den 10. Dezember 2016 im Gemeindehaus der Stiftsgemeinde von 14 bis 18 Uhr

Vor dem Kaiserdom 1, 38154 Königslutter

Unkostenbeitrag: 10,00 € incl. Kaffee und Kuchen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 2. Dezember 2016 im Gemeindebüro Tel: 05353 2247

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an

Renate Senftleben, Mail: renate@drmartinus.de




Die restaurierte Furtwängler & Hammer Orgel im Kaiserdom

Eine kleine Orgelnachtmusik

Musik zum Träumen und Entspannen

Es ist schon eine Tradition, dass im Dom im Herbst eine kleine Orgelnachtmusik stattfindet.

In diesem Konzert, das am Mittwoch, 5. Oktober 2016, um 21 Uhr beginnt, gibt es die Möglichkeit, nach einem langen Arbeitstag und getaner Arbeit noch einmal zur Ruhe zu kommen, um bei schöner Musik zu träumen und zu entspannen. Andreas Schultz spielt an der großen Domorgel Werke aus dem Frühbarock bis hinein in die Neuzeit.

Die Orgelwerke von unterschiedlichen Komponisten sind Musikstücke, die das ganze Klangrepertoire der Domorgel demonstrieren. Von kräftig-majestätisch bis romantisch-meditativ.

Alle sind eingeladen, diese Musik zu genießen, um von dem Tagesstress abzuschalten und durchzuatmen.

Der Eintritt ist frei.

Andreas Schultz




Advent mit der Domkantorei

Advent und Weihnachten ist eine Zeit voller Musik. Die Melodien verbreiten eine schöne, besinnliche Stimmung und geben vielen Veranstaltungen und Gottesdiensten einen festlichen Rahmen.

Auch in diesem Jahr werden die Gruppen unserer Domkantorei wieder viel Musik in die Gottesdienste und andere adventliche Veranstaltungen bringen. Zur Lichterkirche am ersten Sonntag im Advent, dem 27. November, um 17 Uhr werden das Blockflötenorchester und der Kinderchor den Zauber dieses Gottesdienstes musikalisch bereichern.

Am zweiten Sonntag im Advent (4. Dezember) findet um 17 Uhr die traditionelle Adventsmusik statt. Es wird viel Musik mit dem Domchor, Posaunenchor und Blockflötenensemble zu hören sein.

Wir freuen uns auf Sie!

Andreas Schultz




Kirche in Sunstedt (von Südosten)

Sunstedt

Sommerausflug 2016

Das erste Ziel der gemeinsamen Fahrt des Frauentreff Königslutter, Seniorenkreis Sunstedt und der Frauenhilfe Sunstedt war am 24.08. bei schönstem Sommerwetter Holzminden.

Die sehr alte Stadt wurde mit einer Stadtführerin erkundet. Es ging vorbei an alten Fachwerkhäusern zur Weser und auf den Marktplatz.

Da es ein „duftender“ Stadtrundgang war, schnupperte man an mancher Duftsäule, die in der Stadt verteilt waren, und bekam die Info, dass jeder Mensch täglich mit Duftstoffen aus der Stadt Holzminden zu tun hatte, sei es in der Seife, Cremes oder im Waschpulver. Ein Fläschchen „Holzmindener Duft“ bekam jeder zum Schluss geschenkt. Nach dem Mittagessen war das nächste Ziel die Klosterkapelle und das kleine aber feine Klostergärtchen Marienau. Die Geschichte dieser Örtlichkeiten wurde uns von 2 Herren näher gebracht, die zu dem Förderverein gehören, der alles zusammenhält.

Das letzte Etappenziel der Fahrt führte nach Ockensen auf einen Obsthof mit Scheunencafé und dazugehöriger Mosterei. Nach sehr informativer Führung und Mostverkostung ging es auch schon wieder auf den Heimweg.

Ingrid Paschke