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Auszüge aus dem Domboten Nr. 160 (31. Jahrgang)

Oktober – November 2017


Vorwort – Gedanken

Liebe Leserinnen und Leser,

wussten Sie, dass der 29. September der Tag des Erzengels Michael (kurz: Michaelis) ist? Seit dem Ende des 5. Jahrhunderts gibt es diesen Festtag, der im heutigen Protestantismus fast völlig in Vergessenheit geraten ist, obwohl er nach wie vor zum festen Bestandteil des Kirchenjahres gehört.

An ihm orientiert sich das Erntedankfest, das immer am Sonntag nach Michaelis gefeiert wird.

Der Name „Michael“ bedeutet: „Wer ist wie Gott?“. Im Buch der Offenbarung wird von seinem Kampf gegen den Drachen geschrieben (Off b. 12, 7-10), und im Buch Daniel wird berichtet, dass er erfolgreich gegen den Engelsfürsten des Perserreiches kämpfen würde (Dan 10, 13). Im 12. Kapitel des Danielbuches erfahren wir, dass der Erzengel Michael für das Volk Gottes eintritt.

In der christlichen Tradition ist er dann der, der die Gebete der Gläubigen vor Gott bringt.

Er kämpft gegen alle bösen Mächte und steht den Sterbenden zur Seite. Hier wird ihm auch eine Richterfunktion zugesprochen: er ist es, der das Herz der Gestorbenen gegen eine Feder aufwiegt.

Unsere Vorstellung von Engeln ist meist geprägt von den unzähligen Engeldarstellungen: Menschen mit Flügeln, die sich mit Hilfe ihrer Flügel frei bewegen, aber auch die Flügel zum Schutz derer, die ihnen anbefohlen sind, nutzen können. Meist gehen wir davon aus, dass sie für uns unsichtbar sind. Die Geschichte des Tobias, die leider nur in den Apokryphen enthalten ist, erzählt vom Erzengel Raphael, der den jungen Tobias auf seinem Weg begleitet und dabei als Engel völlig unerkannt bleibt. Da hat er keine Flügel, auch wenn Rembrandt ihn in seinen Zeichnung zu dem Buch immer mit Flügeln dargestellt hat.

Jeder Mensch kann Engel sein, wenn er sich von Gott gebrauchen lässt. Denn Engel sind Boten Gottes, sie vermitteln zwischen Gott und Mensch und lassen uns die Fülle der Gegenwart Gottes erfahren. Durch sie erfahren wir die liebende Zuwendung Gottes, denn sie wenden sich uns zu in seinem Auftrag.

Ob sichtbar oder unsichtbar: ich wünsche Ihnen stets einen Engel an die Seite, der ihnen die unergründliche Liebe Gottes jeden Tag neu erfahrbar macht.

Ihr Pastor
Martin Senftleben




Ökumenischer Männertag

Zum diesjährigen ökumenischen Männertag laden wir wieder alle Männer aus Königslutter herzlich ein. Auch Frauen sind gerne gesehen.

Dieses Mal findet unser Treffen am Sonnabend, 25. November 2017, um 15 Uhr im Gemeindezentrum der Stadtkirche statt. Das Thema lautet: „Impulse aus dem 500. Reformationsgedenken“.

Hierzu wird Frau Dr. Dagmar Stoltemann-Lukas aus Hildesheim sprechen.

Sie ist Ökumene-Referentin beim Bistum Hildesheim und wird einen Rückblick auf das Jubiläumsjahr, insbesondere aus katholischer Sicht, halten. Eine Rolle wird dabei spielen, inwiefern eine weitere Annäherung zwischen katholischer und evangelischer Kirche zu erwarten ist. Mit einer Andacht in der Stadtkirche gegen 17 Uhr endet die Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Ehrenfried Messal




Gesucht: der „Gute Geist“ im Dom

In der Stiftskirche (Kaiserdom) muss ab 1. März nächsten Jahres die Küsterstelle neu besetzt werden. Der Küsterberuf umfasst sowohl pflegerische als auch organisatorische Aufgaben und ist eingebunden in ein Team von Mitarbeitern.

Die Stelle umfasst 23 Wochenstunden.

Liebe zur Kirche – das heißt Gebäude wie auch die Gemeinschaft der Gläubigen – genauso wie ein freundliches, für die Anliegen der Kirchenbesucher offenes Wesen ist wünschenswert. Interessenten melden sich gerne unverbindlich im Pfarrbüro. Eine Ausschreibung der Stelle wird etwas später erfolgen.

Martin Senftleben




Für Wärme und Würde

Kleidersammlung vom 23. bis 28. Oktober 2017

Von Montag, 23. Oktober bis Samstag, 28. Oktober 2017 sammeln wir wieder Kleider und Schuhe für das Spangenberg Sozialwerk.

Bitte bringen Sie im angegebenen Zeitraum Ihre Kleiderspenden im Plastikbeutel oder gut verpackt zum Gemeindezentrum am Dom – auf die Veranda hinter dem Pfarrhaus. Sammelbeutel liegen im Dom, Gemeindezentrum oder im Stiftspfarramt aus. Bitte spenden Sie nur Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche von guter Qualität!

Für Ihre Hilfe danken Ihnen Ihre Kirchengemeinde und die Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg e. V.




Männersonntag: Gnade ! – Womit habe ich das verdient ?

So lautet das Jahresthema der Männerarbeit in der EKD im Jubiläumsjahr der Reformation. Am Männersonntag, der traditionell in allen evangelischen Kirchengemeinden in ganz Deutschland am dritten Sonntag im Oktober begangen wird, laden wir Männer und Frauen herzlich ein, am Sonntag, 15. Oktober 2017 um 10 Uhr im Kaiserdom unter diesem Motto mit uns gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Die Jahreslosung der Männerarbeit bezieht sich auf eine Textstelle im 1.Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 1, Vers 10. Dort heißt es unter anderem: „Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ Mit diesen Worten rechtfertigt der Apostel Paulus sein Wirken.

Mit „Gnade“ wird ein Kernbegriff des evangelischen Glaubens verwendet. Martin Luther suchte zeitlebens nach dem „gnädigen“ Gott, den er schließlich durch den Glauben fand. Die Gnade Gottes befreit von Lasten und lässt uns derjenige sein, der wir sind, indem wir zu uns selbst und unserem Tun und Handeln stehen.

Das Leitungsteam des Männerkreises unserer Kirchengemeinde wird den Gottesdienst mitgestalten. Nach dem Gottesdienst besteht beim Kirchenkaffee im Kaiserdom Gelegenheit, sich zum Thema des Männersonntags auszutauschen

Norbert Lucas




„Streit !“ im Friedensgottesdienst am Volkstrauertag

Zum diesjährigen Volkstrauertag veranstaltet die Kirchengemeinde wieder einen Friedensgottesdienst. Wir laden herzlich für Sonntag, 19. November 2017, um 10 Uhr in den Kaiserdom ein.

Der Gottesdienst steht unter dem Leitwort „Streit !“, das die Organisation „Ökumenische Friedensdekade“ in Deutschland für dieses Jahr ausgewählt hat. Hintergrund ist, sich mit einem großen Zuwachs im Militärhaushalt Deutschlands gemäß den Vorgaben der Nato auseinanderzusetzen und für eine Stärkung ziviler Maßnahmen der Konfliktprävention zu „streiten“. Außerdem geht es um eine Förderung der demokratischen Streitkultur beim Umgang mit unterschiedlichen politischen Meinungen bis hinein in Kirchengemeinden und kirchliche Gremien.

Der „Arbeitskreis Gottesdienst“ und die Band „Praisentation“ unserer Kirchengemeinde werden den Gottesdienst mitgestalten. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es wieder einen Kirchenkaffee im Kaiserdom. Dies ist Gelegenheit, zum Thema des Gottesdienstes oder allgemein über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ehrenfried Messal




Das Moosholzmännchen erzählt …

Das Moosholzmännchen erzählt …

Mitglieder der Domführergilde lassen eine alte Tradition aufleben

Mitglieder der Domführergilde erinnerten sich an die Zeit ihrer Kindheit, in der es Gang und Gäbe war, zur dunklen Jahreszeit beieinander zu sitzen, vorzules n und Geschichten zu erzählen. Ins Visier kam dabei auch das Moosholzmännchen, das auf dem Westriegel des Kaiserdoms thront und viele Geschichten zu erzählen weiß.

Unter dem Motto „Das Moosholzmännchen erzählt …“ laden die Domführer am Samstag, 18. November 2017 um 19.00 Uhr zu Domkeksen und Punsch in das Refektorium des Kaiserdoms, den Speisesaal des ehemaligen Benediktiner­klosters, ein, um dem Moosholz­männchen wieder eine Stimme zu verleihen und Sagen und Geschichten aus Nah und Fern vorzutragen. Wandeln Sie mit auf den Spuren des mittelalterlichen Klosterlebens und verbringen Sie einen „sagenhaften“ Abend im einmaligen Ambiente des Kaiserdoms und seines Refektoriums.

Der Eintritt ist frei !

Christine Jahn




Einladung zum Meditativen Tanzen

Das Weihnachtsoratorium

Es ist Unfug zu denken, Klassik sei nur zum Hören da, möglicherweise gar nur für den geschulten Geschmack, und dass zum Tanzen lediglich Rock- oder Popmusik tauge. Alle Musik ist tänzerisch … auch die von Bach ! (Zitat von Ernst Berendt)

Wir wollen uns zu den Chorälen des Weihnachtsoratoriums bewegen lassen und darauf hören.

Frau Simone Kluge (Theologin und Tanzanleiterin) aus Halle/Saale wird uns durch den Nachmittag bewegen.

Sonntag 3. Advent, den 17.12.2017 von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr
im Gemeindehaus der Stiftskirchengemeinde
Vor dem Kaiserdom 1, 38154 Königslutter

Unkostenbeitrag: 10,00 € incl. Kaffee und Kuchen

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 12.12.2017 im Gemeindebüro Tel. 05353 2247.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Renate Senftleben, E-Mail: renate@drmartinus.de




„Das ist der Gasstreundschaft tiefster Sinn, dass einer dem anderen Rast gebe auf dem Weg nach dem ewigen Zuhause.“

Romano Guardini

Pfarrer Dr. Senftleben begrüßt die Pilger und Gastgeber im Gemeindezentrum (Foto: privat)

Besuch von Fahrradpilgern in Königslutter

Im Vorfeld zum Missionsfest des ELM (Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen) in Hermannsburg erhielt die Stiftskirchengemeinde die Anfrage, ob eine Pilgergruppe – 28 Fahrradpilger auf ihrem Weg von Wittenberg nach Hermannsburg – für eine Nacht vom 13. auf den 14. Juni in der Gemeinde beherbergt werden können. Schnell fanden sich Gemeindemitglieder aus den verschiedenen Gemeinden im Pfarrverband bereit, die Gäste aufzunehmen.

Pilgern zum Missionsfest ist eine alte Tradition, um die Erfahrung im Glauben auf dem Weg in der Gemeinschaft zu erleben, sich auf neue Wege einzulassen, sich der Begleitung Gottes zu vergewissern, Geschwistern auf dem Weg zu begegnen. In diesem Sinne pilgert alljährlich eine Gruppe nach Hermannsburg. Inzwischen sind sie aber nicht mehr zu Fuß, sondern mit dem Rad unterwegs und besuchen Gemeinden auf dem Weg. Die Gastgeber-Familien waren eingeladen zu einem gemeinsamen Abend am Dom. Sehr schnell war bei gemeinsamem Essen, Trinken, Singen und wechselseitigen Vorträgen das »Du« gefunden, viele Fragen wurden gestellt und es wurde viel erzählt. Der Austausch ging dann in den Häusern der Gastgeber noch lange weiter. Ein gemeinsames Frühstück am nächsten Morgen und eine Pilger- Andacht mit abschließendem Reisesegen schloss eine ganz besondere Erfahrung für unsere Gemeinde ab.

Abschiedsrunde im Dom (Foto: privat)

Ganz herzlichen Dank für die Gastfreundschaft der Gemeindeglieder und an das Team vom Dom für die liebevollen Vorbereitungen für den gemeinsamen Abend und das Frühstück am 14. Juni.

Wenn einmal wieder eine solche Anfrage kommen sollte – wir wissen, dass Begegnungen dieser Art Freude und einen ganz besonderen Austausch möglich machen.

Sicher werden wir wieder »JA« sagen.

Jens Pfeil




Lutt(h)er-Spektakel

Dieses Jahr steht ganz unter dem Zeichen der Reformation und wurde sogar zum Luther-Jahr erhoben. Der 31. Oktober ist nach langer Zeit mal wieder gesetzlicher Feiertag, sodass wir diesen Tag auch gebührend feiern wollen.

Dies tun wir nicht allein. Mit uns feiern viele Gemeinden der Propstei, weswegen es ein buntes Programm rund um den Dom und in unserem Gemeindezentrum geben wird.

Der Beginn ist um 11 Uhr mit zwei Gottesdiensten vorgesehen, einer für die Erwachsenen im Dom und einer für Kinder und Jugendliche im Refektorium. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu einem Mittagessen, und dann beginnen verschiedene Veranstaltungen. Musikgruppen aus den umliegenden Gemeinden und natürlich auch der Domkantorei werden an verschiedenen Orten musizieren.

Im Refektorium gibt es einen Vortrag von Pröpstin Helmer-Pham Xuan über Frauen der Reformation, und anschließend werden sich Luther und Tetzel ein Wortgefecht liefern. Danach geht es wieder etwas ruhiger zu: Bruder Wilfried und Bruder Martin kommen miteinander ins Gespräch und bewegen das Für und Wider der Reformation, vor allem im Blick auf das Kloster in Königslutter.

Auf dem Dom-Vorplatz wird es Angebote für Jugendliche geben, die von der Propsteijugend organisiert werden.

Im Kreuzgang ist eine Ausstellung zur Reformation zu sehen. Dazu gibt es eine Rallye, bei der man auch etwas gewinnen kann !

Der Außerschulische Lernort wird sein Skriptorium öffnen. Dort kann man lernen so zu schreiben, wie Mönche es taten.

Ein Highlight ist dann ab 16 Uhr der Liedermacher Klaus Hoffmann, der zunächst in einem Gespräch Gedanken zur Reformation äußern wird, um dann auch einige seiner Lieder vorzutragen.

Um 17.30 Uhr schließt die Festveranstaltung mit einer Andacht im Dom. Im Rahmen der Andacht werden auch die Gewinner der Rallye geehrt werden.

Es gibt noch mehr, so dass wirklich für jede/n etwas dabei ist. Wir freuen uns auf das Miteinander und hoffen, auch Sie an dem Tag begrüßen zu dürfen.

Martin Senftleben

Übersichtsprogramm zum Lutt(h)er-Spektakel (46 KB)

Flyer zum Lutt(h)er-Spektakel mit Programm    (2,0 MB)




Kirchenvorstandswahl 2018

Kirchenvorstandswahl 2018

Was macht eigentlich ein Kirchenvorstand ?

Der Kirchenvorstand ist ein Gremium aus gewählten und berufenen Ehrenamtlichen, das gemeinsam mit dem Pfarrer die Kirchengemeinde leitet. Er vertritt die Kirchengemeinde nach außen und soll das Gemeindeleben fördern. Dazu gehören vielfältige Aufgaben, wobei sich jedes Kirchenvorstandsmitglied gemäß seinen Gaben und sonstigen Möglichkeiten einbringen kann.

Ute Hauschild

Ausscheidende Kirchenvorsteher kommen zu Wort

Nach meiner Berentung im Jahr 2001, nach 40 Jahren Arbeitsleben im NLK Königslutter (dem heutigen APZ), habe ich irgendwann nach einer sinnvollen Tätigkeit im Ehrenamt gesucht. Kirche oder auch Rotes Kreuz ? Durch eine Freundin bin ich dann im Seniorenkreis gelandet, den ich seit 2004 mit einem engagierten Team leite. Zur Kandidatur für den Kirchenvorstand im Jahr 2006 hat mich Pfarrer Trümer motiviert, der verdeutlicht hat, wie wichtig dieses Amt für die Gemeinschaft ist. Zwar wurde ich im Laufe der 12 Jahre, die ich dabei bin, mit einigen Themen konfrontiert, mit denen ich gar nicht so vertraut bin, wie z. B. Finanzwesen, Personal- oder Baufragen. Doch ich habe festgestellt, dass es wie so oft gar nicht nötig ist, all diese Themen perfekt zu beherrschen. Wenn sich jeder mit seinen individuellen Gaben und Talenten und mit dem nötigen gesunden Menschenverstand einbringt, ergänzt man sich gegenseitig zu einem gut funktionierenden großen Ganzen.

So habe ich auf meine Weise meinen Teil zur Lösung anstehender Probleme beigetragen, damit ein gutes Ergebnis für die Kirchengemeinde erzielt wurde. Teamarbeit steht im Vordergrund, nur gemeinsam erreicht man die gesteckten Ziele. Und bewegt haben wir so einiges in diesen 12 Jahren – immer im offenen, freundschaftlichen und fairen Austausch miteinander.

Auf die 12 Jahre im Kirchenvorstand blicke ich daher gerne zurück, und den anderen Gremien wie Seniorenkreis, Diakonieausschuss und „Partyservice“ bleibe ich weiterhin erhalten.

Ute Hauschild




Ute Meerheimb

Aus der Stadtkirche

Liebe Leserin und lieber Leser,

anlässlich des Lutherjahres gibt es im Herbst einige besondere Veranstaltungen, zu denen ich Sie und Euch herzlich einlade.

Wer geht mit Martin auf Entdeckertour ?

Zum ersten Mal findet in der Stadtkirchengemeinde eine Kinderbibelwoche (Kibiwo) statt. In den letzten Tagen der Herbstferien, von Donnerstag, 12. Oktober bis Samstag 14. Oktober jeweils von 10 bis 14 Uhr sind alle Kinder von 5 bis 12 Jahren herzlich eingeladen. Wir starten in der Kirche und gehen anschließend ins Gemeindehaus. Dabei geht es um einen berühmten Mann, der vor 500 Jahren gelebt hat: Martin Luther. Mit ihm begeben wir uns auf Entdeckertour: was er so alles getan hat, was er erlebt hat, welchen Gefahren er ausgesetzt war und was er verändert hat. Die Teilnehmer erwartet ein buntes Programm mit Basteleien, Spielen und lustigen Aktionen. Gemeinsam nehmen sie auch ein Mittagessen ein. Am Sonntag, 15. Oktober endet die Kibiwo mit einem Familiengottesdienst um 10.15 Uhr in der Stadtkirche. Wir freuen uns auf euch und bitten um Anmeldung bei Propsteijugenddiakonin Sonja Höhne, Tel. 05353 917282 oder im Pfarrbüro, Tel. 05353 96278.

Ein Tag mit vielen Begegnungen, Aktionen, Spiel und Spaß für Jung und Alt soll der diesjährige Reformationstag werden. Denn am 31. Oktober feiern wir von 11 bis 17 Uhr gemeinsam mit vielen Gemeinden der Propstei das 500-jährige Reformationsjubiläum rund um den Kaiserdom mit dem Lutt(h)er Spektakel. Und danach geht es gleich weiter: am Montag, 6. November von 19 bis 21 Uhr startet das 1. Montagsgespräch im Gemeindehaus der Stadtkirche. Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan möchte mit Interessierten grundlegende Texte der Reformation anschauen und darüber sprechen, ob diese auch noch für uns heute richtungsweisend sein können. Am 1. Abend geht es um „Das Magnifikat“ – Luthers Erklärung und die Frauen der Reformatoren Katharina von Bora, Katharina Melanchthon und Katharina Zell. Um Anmeldung im Pfarrbüro wird gebeten, Tel. 05353 96278.

Den nächsten kindgerechten Minigottesdienst für Kinder ab 1 Jahr mit Begleitung feiern wir am Donnerstag, 26. Oktober um 10 Uhr in der Stadtkirche. Die Kinder haben beim Glockenläuten, Singen mit Bewegungen und den kurzen Ansprachen immer viel Spaß. Aus der Stadtkirche grüßt Sie herzlich

Pfarrerin Ute Meerheimb




Die restaurierte Furtwängler & Hammer Orgel im Kaiserdom

Träumen und Entspannen bei Orgelmusik

Am Mittwoch, 4. Oktober 2017 um 21 Uhr lädt Domkantor Andreas Schultz wieder zur Kleinen Orgelnachtmusik in den Kaiserdom ein. Bei schönen Klängen von der großen Domorgel können die Besucher nach getaner Arbeit zur Ruhe kommen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Die Orgelwerke unterschiedlicher Komponisten vom Frühbarock bis in die Neuzeit spiegeln das umfangreiche Klangrepertoire der Domorgel wider: von kräftig, majestätisch bis romantisch und meditativ. Alle sind eingeladen, diese Musik zu genießen, um vom Stress des Tages abzuschalten und durchzuatmen.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Andreas Schultz




Singen macht Spaß, Singen tut gut …

Verstärkung für unseren Kinderchor gesucht !

Liebe Kinder, ihr seid zwischen 5 und 12 Jahre alt, habt Freude an Spiel, Spaß und Musik, am Singen in der Gruppe mit anderen Kindern, wollt neue Freunde kennenlernen, die die gleichen Interessen haben? Dann seid ihr bei uns genau richtig: unser Kinderchor sucht noch Verstärkung! Wir singen neue und alte Lieder, die Spaß machen, für Gottesdienste, Gemeindeveranstaltungen – oder einfach nur für uns.

Der Kinderchor ist ganz wichtig für die musikalische Arbeit in unserer Kirchengemeinde, denn hier wird der Nachwuchs für die Chöre und Instrumentalgruppen der Erwachsenen ausgebildet.

Singen ist sehr gesund für Körper und Seele, es hilft gegen Stress und macht glücklich ! Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn die eigene Stimme zusammen mit vielen anderen tolle Musik zaubert.

Ihr habt Lust bekommen mitzumachen ? Dann schaut doch mal bei uns rein. Und bringt einfach eure Freunde gleich mit !

Wir proben jeden Montag – außer in den Ferien – um 15.00 Uhr im Gemeindezentrum am Dom. Die Teilnahme ist kostenlos, die Noten werden bereitgestellt.

Ich freue mich auf euch !

Gerne beantworte ich weitere Fragen:

Domkantor Andreas Schultz
Tel. 05353 96511 oder

as.domkantor@t-online.de

Andreas Schultz




Ausflug zum Kloster Wienhausen (Foto: privat)

Ausflug des Seniorenkreises

Am 21. Juni 2017 machte der Seniorenkreis einen Ausflug zum Kloster Wienhausen bei Celle.

Nach dem Kaffeetrinken in Eicklingen bei Sonnenschein im Garten gab es für die 49 Teilnehmer eine interessante Führung durch das Kloster. Es war ein schöner Nachmittag für alle.




Bald ist wieder Laternenumzug !

Am Martinstag am Sonnabend, 11. November 2017, treffen sich wie jedes Jahr alle Kinder mit ihren Lampions in Begleitung von Eltern und Großeltern um 18 Uhr im Kaiserdom. Die Veranstaltung beginnt mit einer Andacht, gehalten von Pfarrer Dr. Martin Senftleben. Anschließend geht es mit beleuchteten Lampions, vorneweg St. Martin zu Pferde, und mit fröhlichem Gesang unter musikalischer Begleitung des Posaunenchors hinunter zum Marktplatz. Dort wird die Geschichte über das Zusammentreffen von St. Martin und dem Bettler nachgespielt.

Zum Abschluss gibt es für jedes Kind ein Martinshörnchen, für Erwachsene wird ein Imbiss angeboten.

Wir wünschen uns, dass zahlreiche Kinder teilnehmen.

Ehrenfried Messal




Erntedankfest

Erntedankfest

Das Erntejahr neigt sich langsam dem Ende entgegen. Die Felder sind bereits fast alle abgeerntet. Auch in den Gärten geht die Erntezeit langsam zu Ende. Trotzt einer späten Frostperiode im Frühjahr hat uns auch dieses Jahr wieder eine reiche Ernte beschert, für die wir dankbar sein können.

In einem alten Erntedanklied von Matthias Claudius heißt es hierzu:

„Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott“.

Und so wollen wir Gott danken für die reichliche Ernte in diesem Jahr mit einem Erntedank-Gottesdienst im Kaiserdom.

Am Sonntag, 1. Oktober findet um 11.00 Uhr der Festgottesdienst zum Erntedank mit Pfarrer Dr. Martin Senftleben statt.

Im Anschluß daran lädt die Stiftkirchengemeinde zum gemeinsamen Mittagessen ins Gemeindezentrum ein.

Bitte helfen Sie auch in diesem Jahr wieder mit, den Dom festlich zu schmücken.

Erntegaben werden am Samstag 30. September von 9.00 bis 11.00 Uhr von unserer Küsterin Frau Feise im Kaiserdom entgegengenommen.

H.-G. Saffert




Kreuz

Das Leben ist vergänglich,
doch die Liebe, Achtung und Erinnerung
bleiben für immer.

In dankbarer Erinnerung nehmen die Stiftskirchengemeinde Königslutter und die Kirchengemeinde Sunstedt Abschied von Pfarrer i. R.

Ulrich Hesse,

der im Juli 2017 plötzlich verstorben ist.

Pfarrer Hesse hat in unserer Kirchengemeinde viele Jahre lang während der Urlaubs- und Vakanzzeit Vertretungsdienste in Gottesdiensten und Andachten versehen.

Wir befehlen ihn der Gnade unseres Herrn Jesus Christus und erbitten Trost und Beistand für seine Familie.

Wir sind dankbar für seine treuen Dienste, befehlen ihn der Gnade unseres Herrn Jesus Christus und erbitten Trost und Beistand für seine Familie.

Für die Kirchenvorstände

Norbert Lucas

Heinz-Friedrich Kaiser

Dr. Martin Senftleben




St. Jacobus Kirche in Sunstedt (von Südosten)

Sunstedt

Namensgebungsfeier und Gemeindefest

Die Sunstedter Kirche, die sich in der Dorfmitte befindet, besteht seit 1882 und wurde bisher nur „Dorfkirche“ genannt. Beim Gemeindefest 2015 wurden nun verschiedene Vorschläge präsentiert, weil die Kirche nun auch endlich mal einen Namen bekommen sollte. Mehrheitlich wurde für den Namen „St. Jacobus“ gestimmt, weil gerade der Braunschweiger Jakobsweg im Gespräch war, der auch durch Sunstedt führen sollte.

Die Sunstedter konnten nun am Sonntag, dem 18.06.2017 ihr Gemeindefest und das Namensgebungsfest ihrer Kirche feiern. Einige Ehrengäste und viele Gemeindemitglieder sind der Einladung gefolgt und haben am Festgottesdienst teilgenommen. Der Posaunenchor aus Königslutter und der Sunstedter Kinderchor gaben dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen. Jakobus der Ältere, nach dem unsere Kirche genannt wurde, ist eine Gestalt des Neuen Testaments. Er zählte zu den 12 Aposteln Jesu. Das Grab des Heiligen Jakobus ist in Santiago de Compostela.

Der Kinderchor begleitete den Festgottesdienst musikalisch (Foto: privat)

Die Grußworte der Ehrengäste waren sehr erfrischend und informativ. Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan stellte auf der Basis des Pilgerwesens eine Verbindung zwischen St. Jakobus und Peter und Paul her und erzählte vom „Pilgern“ und der Pilgermuschel. Herr Röhr erläuterte die Entwicklung des „Braunschweiger Jakobsweges“, der von Magdeburg nach Höxter verläuft. Über die Felder von Räbke nach Lelm führt der Weg auf der B1 auch durch Sunstedt. Herr Röhr schlug vor, in der Kirche eine Pilgerstele aus Eichenholz aufzustellen. Der Name verpflichtet wohl ! Viele Wege führen zum Grab des Apostels Jakobus – letztendlich befindet man sich schon auf dem Jakobsweg, wenn man aus dem Haus tritt und zur Kirche geht. Marc Schneider gratulierte zur schönen Kirche und war erstaunt, dass sie bisher keinen Namen hatte. Herr Lucas betonte die gute Beziehung zwischen der Stiftskirchengemeinde Königslutter und der Sunstedter Gemeinde. Pfarrer i. R. Trümer freute sich, mal wieder vor seiner ehemaligen Kirchengemeinde zu stehen. Er fand wieder die richtigen Worte zum Ereignis und beglückwünschte seinen Nachfolger Dr. Senftleben, dass er es endlich geschafft hat, der Kirche einen Namen zu geben. Herr Pape sprach über die Wichtigkeit der Kirche im Dorf. Zur Feier des Tages wurden ebenfalls die Taufrosen, die das Kirchenschiff säumen, zugeordnet und beschriftet. Das Fest endete mit einem gemütlichen Kaffeenachmittag und guten Gesprächen im Dorfgemeinschaftshaus in Sunstedt.

Gunhild Siemann