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Auszüge aus dem Domboten Nr. 157 (30. Jahrgang)

Dezember 2016 – Februar 2017


Vorwort – Gedanken

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder geht ein Jahr zu Ende, wieder beginnt ein neues Jahr.

Manchmal frage ich mich, was an dem Wechsel der Jahre so Besonderes ist? Warum muss das Neue Jahr an Silvester mit Lärm und zugegeben schönem Feuerwerk begrüßt werden? Warum fasst man gute Vorsätze für das Neue Jahr?

Sicher gibt es Antworten auf diese und andere Fragen, die sich um den Jahreswechsel drehen. Mir drängt sich aber noch eine ganz andere Frage auf:

Warum wird das neue Kirchenjahr so wenig beachtet? Warum weiß kaum jemand, dass am 1. Adventssonntag ein neues Kirchenjahr beginnt?

Gerade haben wir die Tage der Trauer hinter uns, die uns aber zugleich auch aufmerken lassen auf das großartige Geschenk, das Gott uns durch die Auferstehung seines Sohnes Jesus Christus gemacht hat: das ewige Leben. Wir ließen uns hinein nehmen in die unvorstellbare und doch reale Welt Gottes, die so anders ist als alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.

Und nun beginnt ein neues Kirchenjahr. Oft wird es wie ein Kreis dargestellt, denn es scheint sich ja alles zu wiederholen. Da ist nicht wirklich Raum für gute Vorsätze, die einen ein Stück weiter bringen, und auch nicht für Knaller und Feuerwerk, denn das Kirchenjahr beginnt mit einer Zeit der Buße, d.h. der Umkehr. Wir bereiten uns vor auf das Fest der Menschwerdung Gottes: das Licht scheint in der Finsternis. Nicht Kerzen, nicht Lichterketten, nicht gen Himmel stürmende, des Nachts leuchtende Rentierschlitten, auch nicht das Strahlen der Kindergesichter, wenn sie ihre Geschenke auspacken, sondern das Licht Gottes, das das Dunkel in unseren Herzen erhellen will.

Gott kommt uns nah, so nah, dass wir seine liebende Umarmung spüren können.

Jedes Jahr wird es etwas deutlicher, etwas spürbarer. Und darum stelle ich mir das Kirchenjahr eigentlich viel lieber wie eine Kette vor, in der sich die Farbe der Perlen vielleicht tatsächlich wiederholt, aber die Größe von Mal zu Mal zunimmt.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit.

Ihr Pastor
Martin Senftleben




„Stufen des Lebens“ in der Ökumenischen Bibelwoche 2016

In diesem Jahr lief die Ökumenische Bibelwoche in anderer Form als sonst ab.

An vier Abenden fand ein „Glaubenskurs für Erwachsene“ statt, der von drei Frauen aus den beteiligten Kirchengemeinden vorbereitet worden war. Auf der Grundlage biblischer Texte und mit Hilfe von Bodenbildern wurden Fragen nach Lebenssinn und Lebensperspektive gestellt, Glauben und Leben neu in Beziehung gesetzt. Der ganzheitliche Ansatz des Kurses, bei dem alle Sinne angesprochen werden, ließ die biblischen Inhalte auf neue Weise wirksam werden. Wir bedachten Texte, in denen von gewaltigen Anstößen Gottes berichtet wird, und in den Beiträgen der Teilnehmer wurde deutlich, dass solche Anstöße auch in unserem heutigen Leben erkennbar sind und uns leiten – wenn wir das zulassen!

Der Austausch von (Glaubens-)Erfahrungen war von Offenheit gekennzeichnet, so dass schnell ein Gefühl von Gemeinschaft entstand und viele gute und ermutigende Gedanken ausgesprochen und mitgenommen wurden.

Beate Kinds, Anne Lee, Dorothee Pfeil




Singen verbindet

Unter diesem Motto steht das von den Unterstützern der Geflüchteten in Königslutter organisierte offene Singen am Freitag, 16. Dezember auf dem Kirchplatz vor dem Gemeindehaus der Stadtkirche.

Nachdem in den Frühlings- und Sommermonaten viele Veranstaltungen im Freien Gelegenheit zur Begegnung boten, soll auch in der Vorweihnachtszeit das gute Miteinander der Königslutteraner und unserer geflüchteten Mitbürger gepflegt und gefördert werden.

Nach dem ersten offenen vorweihnachtlichen Singen im vergangenen Jahr, das von Vielen begeistert angenommen wurde, soll es nun am Freitag, 16. Dezember 2016 ab 17 Uhr eine Wiederholung geben. Jung und Alt, Groß und Klein sind eingeladen, bei Tee, Glühwein und Gebäck zusammen zu singen und zu klönen. Bei Regen wird die Veranstaltung ins Gemeindehaus verlegt. Getränke und Gebäck werden kostenlos angeboten.

Bürgermeister Alexander Hoppe hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen.

Die Aktion wird unterstützt durch Geschäftsleute in Königslutter und die Kirchengemeinden, denen schon jetzt auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön der Organisatoren gilt.

Ute Schmalbruch




Das war die Jubiläumskonfirmation

Den Festgottesdienst am 23. Oktober 2016 im Kaiserdom zur Diamantenen und zur Eisernen Konfirmation feierten 34 Jubilarinnen und Jubilare, die in den Jahren 1948 bis 1957 konfirmiert worden waren. Das Flötenensemble der Domkantorei wirkte bei der musikalischen Gestaltung mit.

Pfarrer Dr. Martin Senftleben erinnerte in seiner Predigt an die Konfirmation vor 60 und mehr Jahren, mit der den heutigen Jubilaren damals die Güte Gottes, seine Gnade und Barmherzigkeit zugesprochen worden sei und die ihr langes Lebens begleitet hätten. Er nahm Bezug auf die Aussagen des Apostels Paulus im Brief an die Römer, wonach das menschliche Leben durch den Widerstreit von Gut und Böse geprägt und so das Verhältnis zu Gott erschüttert sei.

Durch den Glauben an Jesus Christus könne es zu einem guten Ende geführt werden.

Für den Kirchenvorstand übermittelte Vorsitzender Norbert Lucas in seinem Grußwort die Wünsche für Glück und Segen für die kommenden Jahre. Er hielt es für wichtig, dass die Jubilare den Kontakt zur Kirchengemeinde durch Teilnahme an den Veranstaltungen der Gemeindekreise wie Seniorenkreis, Frauentreff oder Männerkreis beibehalten.

Am Nachmittag trafen sich die Jubilare der Stiftskirche und der Stadtkirche im Lindenhof in Bornum zur gemeinsamen Wiedersehensfeier und konnten bei Kaffee und Kuchen Erinnerungen austauschen.

Ehrenfried Messal




Reformation erinnern ?

Am 31. Oktober 2016 begann das Jahr, in dem die 500. Wiederkehr des Thesenanschlags Martin Luthers gefeiert werden soll. Viele großartige Veranstaltungen hat es schon gegeben, viel mehr werden folgen.

Für mich ist das Gedenken an die Reformation vor allem von der Erkenntnis geprägt, dass das, was Martin Luther aufgrund der zu seiner Zeit gerade beginnenden Buchdruckkunst und der Unterstützung des Kurfürsten von Sachsen und anderer weltlicher Herrscher in die Welt hinaustragen konnte, allen Menschen ohne Einschränkung gilt.

Die Reformation als geschichtliches Ereignisses war vielleicht damals notwendig, wäre heute aber ohne Bedeutung. Denn das Wesentliche und Entscheidende, was durch die 95 Thesen zum Ausdruck gebracht wird, gilt heute auch in der römisch-katholischen Kirche. Das bezeugt die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, die bereits 1999 von Vertretern des Lutherischen Weltbundes und der Römisch-Katholischen Kirche (und 2006 von Vertretern der Methodistischen Kirche) unterzeichnet wurde. Der Grundkonsens, der darin festgehalten wird, ist die Kernaussage lutherischer (und auch paulinischer) Theologie: Allein aus Gnade (sola gratia) werden wir vor Gott gerecht.

Dass das Trennende nicht so schwer wiegt wie der Wille Jesu, dass wir alle eins sein sollen (Joh 17, 21-23), veranlasste schon Georg Calixt, der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Helmstedt lebte und an der dortigen Universität Theologie lehrte, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für eine Versöhnung und Zusammenführung der Konfessionen einzutreten. Dass er darin scheiterte, lag vor allem daran, dass sich die Fronten nach dem 30-jährigen Krieg massiv gefestigt hatten.

Viel wichtiger als das Erinnern an das Ereignis von vor 500 Jahren ist in meinen Augen aber ein Satz, den man einerseits auf den Kirchenvater Augustinus (4. Jh.), andererseits auf Karl Bart (20.Jh.) zurückführt (er stammt jedenfalls nicht aus Martin Luthers Feder):

ecclesia semper reformanda est = Die Kirche ist immer zu reformieren.

Dieser Satz bedeutet nun nicht, dass die Kirche ständig Neues erfinden müsse, sondern, dass sie sich immer wieder zurück besinnen muss auf den Ursprung und Grund ihres Seins, welcher ist Jesus Christus, und das Wort Gottes, wie es uns durch die Heilige Schrift vermittelt wird.

Dabei ist wichtig, sich immer vor Augen zu halten, dass das Wort Gottes lebendig ist und kein toter Buchstabe. Gott spricht zu uns durch das gedruckte Wort der Bibel, er will uns ansprechen, und er erwartet auch von uns, dass wir uns ihm zuwenden und im Gebet unseren Dank, unsere Bitten und unsere Fürbitte vor ihn bringen. Auf diese Weise entsteht eine lebendige Beziehung, die ganz der Forderung entspricht, wie sie in dem Grundsatz anklingt: ecclesia semper reformanda est.

Martin Senftleben




Andachten in den 12 Heiligen Nächten

Es ist eine besondere Zeit, die Zeit „zwischen den Jahren“. Die christliche Kirche hat die Zeitspanne von der Christnacht bis zum Epiphaniasfest als heilig gedeutet, weil sie die Menschwerdung Gottes mit der Verherrlichung des Menschensohnes als des Gottessohnes verbindet.

Die Nächte spielen dabei eine besondere Rolle, weil in ihnen die Wirkung des Lichtes besonders deutlich wird. „Das Licht scheint in der Finsternis“ (Joh 1, 5), ruft uns der Evangelist Johannes zu Beginn seines Evangeliums zu und lässt uns wissen, dass durch die Geburt Jesu alles Dunkel, das uns umgibt, vertrieben wird.

Die Zeit der 12 Heiligen Nächte ist eine Zeit der Besinnung und des Innehaltens. Wir fragen nach dem Ziel unseres Lebens.

Auch in diesem Jahr wollen wir Andachten in den 12 Heiligen Nächten halten. Sie finden jeweils um 18 Uhr an den Tagen statt, an denen kein anderer Gottesdienst geplant ist, also am

27. bis 30.12.2016
  und
02. bis 05.01.2017

Kommen Sie an diesen Tagen mit uns zur Krippe in der Stiftskirche und lassen Sie sich von der besonderen Atmosphäre dieser Andachten für das neue Jahr stärken und inspirieren.

Martin Senftleben




Weltgebetstag am Freitag, 3. März 2017 um 18.30 Uhr im Kaiserdom<br /> <b>Motto: „Was ist denn fair“ – Philippinen</b>

Gottesdienst zum Weltgebetstag am 3. März 2017

Die Gottesdienstordnung für den kommenden Weltgebetstag (WGT) wurde von Frauen aus den Philippinen erstellt.

Die Philippinen sind ein Inselstaat zwischen dem Pazifischen Ozean und dem Südchinesischen Meer mit ca. 300.000 km² Fläche (etwas kleiner als Deutschland) und ca. 100 Mio. Menschen (Deutschland hat etwa 80 Mio. Menschen). Sie sind das einzige Land Asiens mit einer überwiegend christlichen Bevölkerung (ca. 90%), das vor allem wegen des neu gewählten Präsidenten Duterte und seiner Politik im Moment in den Schlagzeilen steht.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Frage: „Was ist denn fair?“ Die Bibel sagt, dass Frieden eine Folge von Gerechtigkeit ist und deshalb ist die Frage der philippinischen Frauen auch für uns von großer Bedeutung, denn wir sehen täglich, wie grausam Kriege sind und welche verheerenden Auswirkungen sie selbst auf die Menschen haben, die nicht direkt betroffen sind. Wir laden Sie schon jetzt ein, den Weltgebetstag, der am 3. März 2017 um 18.30 Uhr im Kaiserdom stattfindet, mit uns zu feiern!

» Infos zum Weltgebetstag (externer Link)




Was glaubst du denn ?

Eine Übernachtung mit Konfirmand/innen im Dom

Die Evangelische Jugend der Region Südost in der Propstei Königslutter hat vom 20.–21.10.2016 eine Übernachtung für Konfirmand/innen im Dom in Königslutter angeboten.

Mit insgesamt 43 Personen verbrachten wir eine ganze Nacht im Dom! Geschlafen wurde natürlich wenig bis gar nicht! Dazu war das Programm zu spannend und auch die Erfahrung, bei Nacht den Dom für sich zu entdecken, hielt viele vom Schlafen ab.

„Was glaubst du denn?“ war unser Motto. Verschiedene Stationen zu Gott, Jesus, dem eigenen Leben und dem Heiligen Geist mussten absolviert werden. Bei jeder Station gab es einen kleinen symbolischen Kettenanhänger.

Zusammengebunden mit einem Lederarmband hat nun jede/r eine Erinnerung an die Nacht und die ganz persönlichen eigenen Gedanken.

Im nächsten Jahr soll es wieder eine Nacht der Konfis geben. Außerdem bieten wir in der nächsten Zeit:

1. Trainee-Kurs für Jugendliche und Konfirmand/innen, die mit dem Gedanken spielen, Jugendgruppenleiter/innen zu werden. (3 × im Januar, Februar und März)

2. Ein Jugendangebot mit drei verschiedenen Bausteinen (Andacht, nettes Beisammensein und einen methodischen Baustein, der den Jugendlichen für Schule, Teamersein oder einfach ganz persönlich, dienen kann). Dieses Angebot wird monatlich an Freitagen stattfinden.

3. Die Jugendgruppenleiterschulung vom 08.04.–15.04.2017.

Bei Interesse meldet Euch bitte bei Regionaldiakonin Sonja Höhne

Tel. 05353 917282 oder

E-Mail: sonja.hoehne@lk-bs.de




Ökumenischer Frauengesprächskreis „Kreuz und Quer“

In diesem Jahr haben wir unsere Gesprächsreihe im Mai mit einem Abend über Astrid Lindgren begonnen, deren Biographie sich jede aus unserem Team unter einem für sie besonders wichtigen Aspekt genähert hat. So entstand ein Kaleidoskop von Facetten, welche die Persönlichkeit von Astrid Lindgren ausgemacht haben – weit weg von der Einseitigkeit, sie nur als Autorin von „Pippi Langstrumpf“ wahrzunehmen.

Daran schloss sich im August nach der Ökumenischen Frauenwanderung unter dem Thema „Engel“ ein weiterer biographisch orientierter Abend an, bei dem wir Teilnehmerinnen selbst unter Anleitung von Referentin Adelheid Schnelle unser eigenes Leben mit verschiedenen „Hilfsmitteln“ daraufhin untersuchten, wo es Umbrüche, gute und schwierige Zeiten gab, die uns dennoch reifen ließen. Zuletzt versuchten wir, dieses unser bisheriges Leben unter einem bestimmten Motto zusammenzufassen. Angeregte Gespräche ergaben sich aus unserem Tun.

Wenn dieser Gemeindebrief vorliegt, werden wir wohl unseren letzten Abend in diesem Jahr am 29. November schon hinter uns gelassen haben, an dem wir Team-Mitglieder aus unseren diesjährigen Lieblingsbüchern vorgelesen und unsere hoffentlich zahlreichen Gäste mit leckeren Kleinigkeiten verwöhnt haben werden.

Unser Programm fürs nächste Jahr steht auch bereits fest; dabei gibt es sowohl eine Fortsetzung der kleinen Reihe über starke Frauenpersönlichkeiten wie auch erneut am Jahresende einen „Eat-and-read“-Abend:

Mittwoch, 10.05.2017 19.30 Uhr
Starke Frauen: Katharina von Bora, Martin Luthers Ehefrau
Gemeindehaus an der Stadtkirche

Samstag, 12.08.2017 14-18 Uhr
Ökumenische Frauenwanderung
Treffpunkt wird noch bekannt gegeben

Donnerstag, 14.09.2017 19.30 Uhr
Kriegskinder – Kriegsenkel: „Sind wir auch vom Krieg geprägt?“
Gemeindehaus an der Stadtkirche

Dienstag, 21.11.2017 19.30 Uhr
„Eat and read“ – ein Abend mit Lesungen aus den Lieblingsbüchern der Teamfrauen, dazu „lecker Essen“ und Getränke
Pfarrheim der Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt

Also ein herzliches Willkommen an alle Frauen, die an unseren neuen Themen interessiert sind und sich gerne mit anderen Frauen austauschen möchten!!

Für das ökumenische Kreuz-und-Quer-Team: Barbara Faubel




Stadtkirche St. Sebastian und Fabian

Besondere Veranstaltungen in der Stadtkirche

Liebe Nachbargemeinde, die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür und auch in der Stadtkirchengemeinde finden zahlreiche Veranstaltungen statt, zu denen Sie herzlich willkommen sind.

Besonders hinweisen möchte ich auf den Adventsmarkt am 3. Adventswochenende, an dem auf dem Kirchplatz reges Treiben herrscht. Die Kleinsten in der Gemeinde und ihre Angehörigen laden wir herzlich zum Minigottesdienst am Donnerstag, 8. Dezember um 10 Uhr ein. Herr Rupprecht wird auf die Krippenausstellung eingehen und anhand von Krippenfiguren die Weihnachtsgeschichte erzählen. Natürlich werden dabei auch kindgerechte Lieder gesungen.

Am Freitag, 9. Dezember um 19 Uhr feiern wir eine ökumenische Taizéandacht. Wer diese besondere Andachtsform, bei der sich wiederholende Gesänge, Gebete und Lesungen abwechseln, gerne einmal erleben möchte, ist herzlich eingeladen. Lassen Sie sich überraschen und machen Sie einfach mal mit!

Das Café St. Fabian öffnet am Samstag, 09.12. von 12 bis 18 Uhr und Sonntag, 10.12. von 11 bis 17 Uhr seine Pforten. Die Gäste können sich leckeren selbstgebackenen Kuchen schmecken lassen und sich bei heißen Getränken aufwärmen.

Am 3. Advent, 11. Dezember laden wir um 10.15 Uhr ein zum Mitsing-Gottesdienst. Die Besucher dürfen sich Adventslieder wünschen.

Der Adventsmarkt wird traditionell beendet mit der Friedenslichtandacht um 17.30 Uhr. Die Besucher werden gebeten, eine Kerze mitzubringen, mit der sie dann das Friedenslicht in ihre Häuser tragen können.

Am Heiligen Abend bietet die Stadtkirchengemeinde vier verschiedene Gottesdienste für unterschiedliche Zielgruppen an:
für Familien mit Kleinkinder, Schulkinder und Erwachsene.

Zum ersten Mal wird es in der Stadtkirche ein Kinderkirchenkino geben für Kinder von 5–10 Jahren. Am Freitag, 17. Februar versammeln sich die Kids um 16 Uhr in der Stadtkirche. Natürlich sind auch Eltern, Großeltern und und und … eingeladen.

Ab Dezember gibt es wieder freie Plätze im Stadtkirchenspielkreis für Kinder von 1–3 Jahren. Auskünfte erteilt die Spielkreisleiterin Angela Böhm, Tel. 05306 3616.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und freue mich, wenn wir uns begegnen. Es grüßt Sie aus der Stadtkirche.

Ute Meerheimb




Sunstedt

Rückblick Jubelkonfirmation

Am 18. September hatten 47 Jubelkonfirmanden einen guten Gottesdienst in der Sunstedter St. Jacobus-Kirche. Die Chorgemeinschaft Groß Steinum/Sunstedt umrahmte den Gottesdienst feierlich mit seinem Gesang. Anschließend tauschte man bei Kaffee und Kuchen noch viele Erinnerungen miteinander aus.

Ingrid Paschke




St. Jacobus Kirche in Sunstedt (von Südosten)

Sunstedter Dorfkirche heißt jetzt St. Jacobus Kirche

Auch Herr Pastor Trümer hatte schon die alten Kirchenbücher, auch im Kloster Corvey, gewälzt, jedoch keinen Bezug zu einem Schutzheiligen gefunden.

Die erste gemeinsame Kirchenvorstandssitzung mit Herrn Pastor Dr. Senftleben am 28.11.2014 hatte den Punkt „Namensgebung der Kirche“ wieder auf der Tagesordnung. Es wurde diskutiert, wollen wir einen Namen oder nicht, dann wurde wieder recherchiert, ohne Erfolg.

Das warf die Frage auf, welcher Name wäre passend?

Grundsteinlegung, Einweihungstag; welche Schutzpatrone stehen für diese Tage oder vielleicht allgemein, wie Friedens- oder Adventskirche? Der Vorstand hat es sich nicht leicht gemacht. Letztendlich standen einige Namen zur Debatte und die Gemeindemitglieder konnten beim Erntedankfest 2015 mitbestimmen, welcher Name der Beste ist.

Die Mehrheit entschied sich für „St. Jacobus-Kirche“. Dieser Name hat den Hintergrund, dass der Braunschweiger Jacobsweg durch die Sunstedter Gemeinde verläuft und eine Pilgergruppe, die in der Kirche Rast machte, die Namenlosigkeit aufgefallen war und als sie dann hörten, dass gerade ein Name gesucht wird, spontan sagten: „Nehmt doch St. Jacobus, das bietet sich doch an.“

Nun ist der Name von der Landeskirche offiziell genehmigt und im Jahr 2017 ist eine Feier zu dieser Namensgebung geplant.

Ingrid Paschke