?

Auszüge aus dem Domboten Nr. 165

Dezember 2018 – Februar 2019


Vorwort – Gedanken

Dr. Martin Senftleben

Liebe Leserinnen und Leser,

stellen Sie sich vor: Sie stehen am Bahnhof und warten auf den Zug. Noch bevor die geplante Abfahrtszeit verstrichen ist, erklingt es aus dem Lautsprecher:

„Der Zug nach … hat voraussichtlich 30 Minuten Verspätung.“ Eine halbe Stunde – das ist schon eine lange Zeit.

Aber Gott sei Dank hatten Sie ja mit Verspätungen gerechnet und darum den früheren Zug gewählt, damit Sie am Umsteigebahnhof auch ja die Weiterfahrt nicht verpassen.

Doch nach einer halben Stunde hören Sie: „Der Zug hat voraussichtlich 60 Minuten Verspätung.“ Nun überschlagen Sie die Chancen, den Anschlusszug noch zu bekommen. Wenn der Zug etwas schneller fährt … Sie warten also, nur um nach weiteren 30 Minuten zu hören, dass sich der Zug auf unbestimmte Zeit verspätet. Was nun?

Bald beginnt der Advent. Es ist eigentlich eine Zeit des Wartens, der Erwartung. So wie am Bahnhof. Es gibt nur einen Unterschied: Es gibt keinen Fahrplan.

„Wie ein Dieb in der Nacht“, so hat Jesus gesagt, würde er kommen. Darum sollen wir wachsam sein, immer bereit, immer sozusagen am Bahnsteig stehen und nicht einfach wieder nach Hause gehen, wenn es nicht mehr in den Plan passt. Das Kommen unseres Herrn lässt sich nicht in einen Fahrplan zwängen. Wir wissen nur, dass er kommt.

Nun verbinden wir die Adventszeit natürlich mit der Geburt Jesu, die sich schon vor rd. 2000 Jahren ereignete. Aber sie blickt darüber hinaus. Es ist nicht nur diese Zeit von etwa vier Wochen, in der wir warten, sondern das ganze Jahr hindurch. Das gilt es einzuüben, und wir tun das ja auch, indem wir die Gottesdienste besuchen und uns dabei bewusst machen, dass unser Herr uns entgegen­kommt in seinem Wort und in der Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein gutes neues Jahr !

Ihr Pastor
Martin Senftleben




Norbert Lucas

Norbert Lucas ist Ehren-Kirchenvorstands­vorsitzender

Der Kirchenvorstand beschloss in seiner Sitzung am 25. September 2018 einstimmig, Herrn Norbert Lucas zur Würdigung seines langjährigen Engagements für die Stiftskirchengemeinde zum Ehrenvorsitzenden des Kirchenvorstands zu ernennen.

Herr Lucas wirkte 18 Jahre im Kirchenvorstand mit, davon die letzten 12 Jahre bis zum Ende der Wahlperiode im Mai 2018 als dessen Vorsitzender. Darüber hinaus war er insbesondere fast 25 Jahre lang sowohl im Redaktionsausschuss des Domboten als auch im Leitungsteam des Männerkreises aktiv und vertrat die Kirchengemeinde im Pfarrverband Königslutter.

Die Ehrung nahm die Vorsitzende des Kirchenvorstands Ute Schmalbruch im Rahmen des Gottesdienstes am 11. November 2018 vor. Mit Dank hob sie seine Verdienste um die Kirchengemeinde hervor und überreichte ihm eine Urkunde.

Ehrenfried Messal




Andreas Schultz

Verabschiedung von Domkantor Andreas Schultz

Der 31. Dezember 2018 wird der letzte Arbeitstag unseres Kantors Andreas Schultz sein. Mit einem Gottesdienst am Sonntag, 6. Januar 2019 um 15 Uhr wird Herr Schultz feierlich aus seinem Dienst in den Ruhestand entlassen. Die Gemeinde ist herzlich zu diesem Gottesdienst und zum anschließenden Empfang im Gemeindezentrum eingeladen, um sich von Herrn Schultz zu verabschieden. Zum Abschied von Herrn Schultz lesen Sie ein Interview mit ihm.

Ute Schmalbruch




Andreas Schultz

Domkantor mit Leib und Seele – Andreas Schultz sagt Adieu

36 Jahre lang hat unser Kantor Andreas Schultz die Kirchenmusik in Königslutter insbesondere an der Stiftskirche maßgeblich geprägt.

Zum Ende des Jahres geht er nun in den wohlver­dienten Ruhestand. Wir haben dies zum Anlass für ein Interview genommen.

Lieber Andreas, wie bist du eigentlich zur Kirchenmusik gekommen ?

Meine Familie ist solange ich denken kann in der Kirchenmusik heimisch – als Sänger im Dom- und Stadtkirchenchor, den mein Vater eine Weile geleitet hat.

Mit 11 Jahren habe ich dort erste Chorerfahrungen in der Altstimme gemacht. Schon mit 8 Jahren habe ich von meinem Vater das Trompetespielen im Posaunenchor gelernt. Somit war der Weg schon irgendwie vorprogrammiert. Bald bekam ich Klavierunterricht und als zwei Jahre später unser Rottorfer Organist in den Ruhestand ging, machte ich meine ersten „Gehversuche“ auf dem Harmonium. Bei meinem Klavierlehrer Michael Czernik lernte ich auch das Orgelspielen und mit 17 machte ich neben meiner Lehre als Gärtner schließlich die kleine Orgelprüfung (D-Prüfung). Von da an habe ich in vielen Kirchen Orgel gespielt und auch drei Jahre lang die vakante Organistenstelle in der Stadtkirche innegehabt.

36 Jahre sind eine lange Zeit. Was unterscheidet die Zeit, als du angefangen hast, von der heutigen ?

Anfangs gab es natürlich nicht die technischen Möglichkeiten wie heute. Computer, Internet, Handy oder Kopiergeräte gab es nicht. Vieles wurde mit der Hand oder bestenfalls mit der Schreibmaschine geschrieben und dann mit Matrizen oder Druckmaschinen vervielfältigt. Noten, die ich umgeschrieben habe, musste ich mit der Hand schreiben. Das war schon alles sehr umständlich und zeitaufwändig. Aber trotzdem hatte man irgendwie mehr Zeit und für viele war das Mitwirken in den Musikgruppen eine schöne und wichtige Abwechslung. Alles ist heute schnelllebiger und die Menschen sind immer unter „Druck“.

Was würdest du als Highlight deiner langjährigen Tätigkeit bezeichnen ?

Das größte Highlight war natürlich die Restaurierung und Einweihung des Doms. Das war etwas sehr Besonderes und man erlebt das nicht alle Tage. Ich denke auch gerne noch an viele schöne Konzerte zurück, die wir gemacht haben. Ich glaube, meine ganze Zeit als Kantor war irgendwie ein Highlight. Ich hatte nie Ärger und alles lief sehr harmonisch.

Gibt es ein besonders lustiges Erlebnis ?

Ja, eine Chorprobe, bei der einer Sängerin ein Diktiergerät wie ein Stück Seife aus den Händen glitt und auf dem Boden zerschellte. Sie wollte die Probe für eine erkrankte Mitsängerin aufnehmen. Danach war eine richtige Probe wegen Lachanfällen einiger Sängerinnen nicht mehr so wirklich möglich. Eigentlich sind alle Proben immer ziemlich lustig, das liegt wohl an meinem Naturell.

Und worauf bist du besonders stolz ?

Ich freue mich, dass es mir immer gelungen ist, Menschen in die verschiedenen Gruppen zu bekommen und die Kantorei in ihrer Vielfalt zu erhalten. Das empfinde ich als was ganz Besonderes.

Die Vielfalt der Kantorei ist doch überhaupt dein Verdienst, schließlich hast du fast alle Gruppen ins Leben gerufen.

Das stimmt, eigentlich alle. Den Domchor hatte es zwar vorher schon einmal gegeben, aber den habe ich dann praktisch „reanimiert“.

Was macht deiner Meinung nach die Stelle eines Kantors am Kaiserdom in Königslutter aus ?

Als Kantor einer so bedeutenden Kirche wird man in vielen Dingen – oft auch in organisatorischen und technischen Fragen – gefordert.

Aber noch wichtiger ist das Gemeindeleben, das man als Kantor vielfältig mitgestaltet. Konzerte sind Momentaufnahmen, Gemeindearbeit wird und muss immer präsent sein.

Was wirst du am meisten vermissen ?

Ich werde sicher die vielen Menschen, die mich eine kurze oder auch längere Zeit auf diesem Weg begleitet haben, sehr vermissen. Oft kreuzen sich meine Wege mit Ehemaligen und erinnern mich an die tolle Zeit und die vielen Freundschaften, die noch immer bestehen.

Was wünschst du der Stiftskirchengemeinde für die Zukunft ?

Ich wünsche der Gemeinde, dass sie so selbstbewusst bleibt, wie sie es eigentlich immer war. Dadurch wurden viele Dinge bewegt. Behaltet eine gehörige Portion Menschlichkeit und entwickelt Ideen. Das fördert auch den Zusammenhalt. Diese Eigenschaft ist sehr wichtig.

Noch wissen wir nicht, wer deine Arbeit weiterführen wird. Was wünschst du deiner/deinem Nachfolger/in bzw. Nachfolger ?

Ich wünsche ihr/ihm immer ein gutes Händchen im Umgang mit Menschen. Sie/Er sollte auch nie vergessen, dass ihre/seine Aufgabe die Verkündigung des Glaubens und das Lob Gottes ist.

Bitte vervollständige die folgenden Sätze:

Ich bin Kirchenmusiker geworden, weil … der liebe Gott mich zur rechten Zeit an die Hand genommen hat und mir den Weg gezeigt hat. Anders kann ich mir das nicht erklären. Vorprogrammiert war dieser Weg nicht.

Wenn ich nicht Kantor geworden wäre, … wäre ich wahrscheinlich immer noch Stadtgärtner in Helmstedt.

Kirche ohne Musik ist wie … ein Gericht ohne Gewürze. Fade !

Lieber Andreas, wir danken dir für deine langjährigen treuen und engagierten Dienste, die sehr zu unserem lebendigen Gemeindeleben beigetragen haben. Du wirst uns allen sicher an vielen Stellen fehlen und wir werden alles daransetzen, dass deine Arbeit hier fortgeführt werden kann.

Ute Schmalbruch




Logo Kirchengemeindeverband Königslutter

Aktuelles aus unseren Kirchen

Aus dem Ev.-luth. Pfarrverband wird der Ev.-luth. Kirchengemeindeverband Königslutter in neuer Zusammensetzung

Unser Ev.-luth. Pfarrverband Königslutter hat einen neuen Namen erhalten:

Seit dem 1. Oktober 2018 sind wir „EV.- LUTH. KIRCHENGEMEINDEVERBAND KÖNIGSLUTTER“.

Änderungen der Kirchengemeindeordnung hatten dies erforderlich werden lassen. Das Logo des Kirchengemeindeverbandes, der Baum in Form eines Kreuzes und die zwölf Blätter, welche die zwölf dem Kirchengemeindeverband angehörenden Gemeinden symbolisieren, wurde auf Wunsch aller Mitglieder beibehalten.

Nach den Kirchenvorstandswahlen im März dieses Jahres ist es auch zu personellen Veränderungen in den Kirchenvorständen der Gemeinden gekommen. Das hatte ebenfalls Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Vorstands des Kirchengemeindeverbandes.

Wie bisher entsenden die Kirchenvorstände aus Boimstorf, Bornum, Glentorf, Groß Steinum, Lauingen, Rieseberg, Rotenkamp, Rottorf, Scheppau und Sunstedt jeweils eine/n Vertreter/in in den Vorstand. Die Stadtkirchen- und Stiftskirchengemeinde haben die bisherige Anzahl von jeweils fünf Vertreter/innen auf nunmehr jeweils drei Vertreter/innen reduziert. Natürlich sind alle Pfarrerinnen und Pfarrer auch weiterhin Mitglieder im Vorstand des Kirchengemeindeverbandes.

In seiner konstituierenden Sitzung im August 2018 haben die Mitglieder des Vorstandes Christine Jahn erneut zu ihrer Vorsitzenden gewählt. Zu ihrem Stellvertreter wurde Reinhard Ahrens aus dem Kirchenvorstand in Scheppau gewählt.

Pfarrer Dr. Martin Senftleben ist der Geschäftsführer des Kirchengemeindeverbandes und Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan seine Stellvertreterin.

Ein Kindergarten-, ein Finanz- und ein Personalausschuss mit Mitgliedern des Vorstandes unterstützen die vielfältige gemeindliche Arbeit des Gremiums für die Gemeinden.

Mitglieder und deren StellvertreterInnen (in grau gekennzeichnet) des neuen Kirchen­gemeinde­verbands­vorstandes:

Boimstorf:Gerhard Ohse-Kettig
Daniela Kessler
Bornum:Petra Raschper
Andreas Meier
Glentorf:Peter Altenbach
Silke Vahldiek
Groß Steinum:Carmen Bahn
Helma Block
Lauingen:Barbara Gawlik
Harald Johnke
Rieseberg:Alexander Hoppe
Peter Rautmann
Rotenkamp:Dirk Schulze
Doris Hoppe
Rottorf:Birgit Diekmann
Gerline Gierz-Bühring
Scheppau:Reinhard Ahrens
Karin Grotjahn
Sunstedt:Heinz Friedrich Kaiser
Christian Pape
Stadtkirche:Wiebke Cirksena
Iris Fellmann
Martina Haß-Tometzek
Claus-Helmuth Albrecht
Stiftskirche:Ines Heinecke
Christine Jahn
Ehrenfried Messal
Dietrich Dasenbrook
Ute Schmalbruch

Weitere Mitarbeitende in den Fachausschüssen sind herzlich willkommen

Es wird nun geplant, Fachausschüsse für Jugendarbeit, diakonische Angelegenheiten und die Ökumene zu bilden. So laden wir gerne ALLE Kirchengemeindemitglieder ein, die Interesse haben mitzuarbeiten.

Eine Mitarbeit in den genannten Themenbereichen erfordert nicht zwingend die Mitgliedschaft im Vorstand des Kirchengemeindeverbandes. Wenn Sie sich zu diesen Themen einbringen und in unseren Gemeinden mitarbeiten möchten, sind Sie herzlich willkommen !

Wir freuen uns sehr über Engagement und Ihre Ideen für unsere nachhaltige gemeindliche Zusammenarbeit. Zögern Sie nicht und sprechen Sie bitte Ihre Pfarrerinnen oder Pfarrer an oder wenden Sie sich direkt an die Vorstandsmitglieder.

Einladung zum Jahresempfang

Am 24. Februar 2019 um 11 Uhr lädt der Kirchengemeindeverband herzlich zum gemeinsamen Gottesdienst in den Kaiserdom und einem anschließenden Jahresempfang ins Gemeindezentrum am Dom ein. Wir freuen uns, dazu Herrn Thomas Zauritz, Geschäftsführer des AWO-Psychiatriezentrums als Gastprediger begrüßen zu dürfen.

Christine Jahn, Vorsitzende des Kirchengemeindeverbands




Atem holen – zwischen den Jahren

Wer sich in der Zeit zwischen dem Christfest und Epiphanias danach sehnt, Impulse und Anregungen für das beginnende neue Jahr zu bekommen, oder wer einfach nur Gelegenheit haben möchte, die Krippe in Andacht zu betrachten, der ist herzlich eingeladen zu den „Andachten in den zwölf heiligen Nächten“, die wir nun schon seit einigen Jahren anbieten. Sie beginnen jeweils um 18 Uhr und befassen sich dieses Mal mit dem Thema „Nachbarn und Fremde“.

Verschiedene biblische Texte geben uns dazu Anstöße zum Nachdenken. Die Termine sind:

27. und 28. Dezember,

2., 3., 4. und 5. Januar

Martin Senftleben




Singen verbindet

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Alexander Hoppe laden die Unterstützer der Geflüchteten in Königslutter alle Königslutteraner und Geflüchteten ein zum

Vorweihnachtlichen Offenen Singen.

Wann? Freitag, 7. Dezember 2018, 18 Uhr

Wo? Kirchplatz vor dem Gemeindehaus der Stadtkirche – bei schlechtem Wetter drinnen

– Tee, Glühwein, alkoholfreier Punsch und Gebäck für alle kostenlos ! –

Die Aktion wird unterstützt von Geschäftsleuten und den Kirchengemeinden in Königslutter.




Blockflötenorchester beim Kantoreimusikfest 2016

Musikalische Advents- und Weihnachtszeit

Weihnachten ist eine Zeit voller Musik. Sie verbreitet eine schöne, besinnliche Stimmung und gibt den vielen Veranstaltungen und Gottesdiensten in dieser Zeit einen festlichen Rahmen.

Auch in diesem Jahr wird es in der Advents- und Weihnachtszeit wieder verschiedene Gelegenheiten geben, die vielfältige Musik unserer Domkantorei zu genießen.

Zur Lichterkirche am 1. Adventssonntag, 2. Dezember um 17 Uhr, werden das Blockflötenorchester und der Kinderchor den Zauber dieses Gottesdienstes musikalisch unterstreichen.

Traditionsgemäß findet am 2. Adventssonntag, 9. Dezember, um 17 Uhr die Adventsmusik statt. Unter der Gesamtleitung von Domkantor Andreas Schultz werden der Posaunenchor Königslutter, der Domchor, das Blockflötenensemble und die Band „Praisentation“ der Domkantorei weihnachtliche Weisen aus verschiedenen Epochen vortragen. Dazu wird Pfarrer Dr. Martin Senftleben besinnliche Worte zum Advent sprechen.

Auch der Heilige Abend ist ohne die Musik der Kantorei nicht denkbar. Zunächst wird um 15.30 Uhr im Familiengottesdienst wieder ein musikalisches Krippenspiel aufgeführt.

Die Christvesper um 17 Uhr begleiten der Posaunenchor und die „Young Singers“. Den musikalischen Rahmen für die Christmette um 22 Uhr bilden der Domchor und das Blockflötenensemble.

Wir wünschen schon jetzt eine schöne musikalische Weihnacht.

Andreas Schultz




Angebote in der Advents- und Weihnachtszeit

Neben den üblichen Gottesdiensten und Andachten in der Advents- und Weihnachtszeit, die unter Gottesdienste zu finden sind, möchten wir die zahlreichen weiteren Veranstaltungen im Dom und in der Stadtkirche hervorheben, bei denen wir uns gemeinsam auf die Geburt Jesu vorbereiten und unsere Freude über seine Ankunft teilen können.

Samstag, 01.12. 18 Uhr:
Sing-along-Chorkonzert: Weihnachtsoratorium I – III (Joh. Seb. Bach); Halleluja-Chor aus „Messias“ (Georg F. Händel), Eintritt: 15 €

Sonntag, 02.12. 17 Uhr:
Lichterkirche mit Kinderchor und Blockflötenorchester

Sonntag 09.12. 17 Uhr:
Adventsmusik der Domkantorei
mit Posaunenchor Königslutter, Domchor, Blockflötenensemble und Band „Praisentation“

Sonntag 16.12. 19 Uhr:
„Bigband in Christmastime“ – Prime Time Orchester, Braunschweig
Leitung J. Rosenberger und H. Lustermann
Veranstalter Lions Club Königslutter
Eintritt frei, Spende erbeten

Sonnabend 22.12. 17 Uhr:
Familien-Weihnachtskonzert „Es war einmal …“
„Hänsel und Gretel“ (Auszüge), Nussknacker“-Suite, „Der Schneemann“, „Sleighride“ / “A Christmas Festival“; Moderation M. Wengler, Sprecher André Mumot
(Vorverkauf 25 / 20 / 10 €, 50 % Ermäßigung für Schüler und Studenten)

Sonntag 23.12. 14 Uhr:
Meditatives Tanzen zum Weihnachtsoratorium im Gemeindezentrum und Andacht im Dom
Anmeldung bis 15.12.2018
Kosten 10,00 €

Sonntag 31.12. 15 Uhr:
Silvestervortrag von Prof. Dr. h. c. Gerd Biegel: TRANSROMANICA

… und in der Stadtkirche:

Sonnabend 15.12. 18 Uhr:
„Merry Christmas allerseits“ – Musik und Geschichten zum Adventsmarkt
(Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann,Peter Tschaikowsky und Udo Jürgens)
Lesung, Orgel, Klavier und Gesang: M. Wengler

Sonnabend 29.12. 18 Uhr:
Andreas Frey: Die Weihnachtsgeschichte für Alphörner und Sprecher
Ose Wolter, Gesa Schumann, Reinhard Feldmann und Jürgen Schwanke, Alphörner; Iris Fellmann, Sprecherin
Eintritt frei




Weltgebetstag am Freitag, 1. März 2019 um 18.30 Uhr in der Stadtkirche<br /> <b>Motto: „Kommt, alles ist bereit<small> </small>!“ – Slowenien</b>

Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

Am Freitag, 1. März 2019, wird der diesjährige traditionelle Weltgebetstag als ökumenischer Gottesdienst um 18.30 Uhr in der Stadtkirche begangen. Die Gestaltung des Gottesdienstes richtet sich an dem aus, was Frauen aus Slowenien dafür vorbereitet haben. Das Leitthema lautet: „Kommt, alles ist bereit“ und lehnt sich an das Gleichnis Jesu vom Festmahl (Lukas 14, 13-24) an. Es soll verdeutlichen, dass Christen eine Kirche anstreben, in der für alle Platz ist und alle mit am Tisch sitzen.

Slowenien ist nach dem Zerfall Jugoslawiens seit 1991 erstmals ein eigener Staat, die Hauptstadt ist Ljubljana (Laibach). Das Land hat rund 2 Mio. Einwohner. Knapp 60 % der Bevölkerung sind katholisch, etwa 25 % gehören keiner Religion an. Daneben gibt es viele kleine registrierte Religionsgemeinschaften.

Nach dem Gottesdienst findet im Gemeindehaus der Stadtkirche ein gemütliches Beisammensein mit für Slowenien typischen Gerichten statt, die von der österreichischen, italienischen und ungarischen Küche beeinflusst sind. Die Vorbereitung der Veranstaltung liegt in den bewährten Händen des ökumenischen Frauenteams.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ehrenfried Messal




Jahresprogramm des Frauengesprächskreises „Kreuz & Quer“

Der ökumenische Frauengesprächskreis lädt im Jahr 2019 erneut alle interessierten Frauen zu Gesprächsrunden in die Stadtkirche ein. Mit Ausnahme der Wanderung beginnen wir jeweils um 19.30 Uhr.

Im Mai befassen wir uns mit dem Thema „Trösten und getröstet werden“. Als Referentin konnten wir Frau Hartz-Hellemann gewinnen. Im September wenden wir uns erneut einer „starken Frau“ zu - genaueres wird noch bekannt gegeben. Mit einem gemütlichen „Eat-and-Read- Abend“ in der katholischen Kirche beschließen wir das Jahr.

Weitere ökumenische Angebote von Frauen für Frauen sind der Weltgebetstag und die Frauenwanderung.

Ines Heinecke
für das Vorbereitungsteam

Mittwoch, 22.05.2019: „Trösten und getröstet werden“; Referentin Frau Hartz-Hellemann

Samstag, 31.08.2019: Frauenwanderung von 14 bis 18 Uhr !

Mittwoch, 25.09.2019: „Starke Frauen“

Donnerstag, 28.11.2019: „Eat & Read“ (Gemeindehaus der Katholischen Kirche)




Ute Meerheimb

Aus der Stadtkirche

Liebe Leserin und lieber Leser,

in der die Advents- und Weihnachtszeit gibt es in der Stadt­kirchen­gemeinde einige besondere Veranstaltungen, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

Besonders aufmerksam machen möchte ich auf das 3. Advents­wochenende mit dem Adventsmarkt rund um die Stadtkirche.

Die Kleinsten in der Gemeinde und ihre Angehörigen feiern einen Minigottesdienst am Donnerstag, 13. Dezember um 10 Uhr und besuchen dabei die Krippenausstellung.

Am Freitag, 14. Dezember um 19 Uhr gibt es eine ökumenische Taizé-Andacht, die mit besonderen Texten und Liedern zur Meditation und Stille einlädt. Machen Sie einfach mal mit !

Das Café St. Fabian öffnet am Samstag, 15.12. von 14 bis 18 Uhr und Sonntag, 16.12. von 14 bis 17 Uhr seine Pforten. Die Gäste können sich leckeren selbstgebackenen Kuchen schmecken lassen und sich bei heißen Getränken aufwärmen und dabei gemütlich plauschen. Das Vorbereitungsteam freut sich sehr über Kuchenspenden, bitte im Büro melden, Tel. 05353 96278.

Unter dem Titel „Merry Christmas allerseits“ lädt Propsteikantor Matthias Wengler zu Musik und Geschichten ein – am Samstag, 15. Dezember um 18 Uhr. Am 3. Adventssonntag, 16. Dezember feiern wir um 10.15 Uhr einen Mitsing-Gottesdienst. Im Anschluss wird der Künstler Magnus Kleine-Tebbe seine Ideen für unser Altarkreuz vorstellen. Die Friedenslichtandacht um 17.30 Uhr wird erstmals ökumenisch gestaltet. Die Besucher werden gebeten, eine Kerze mit zubringen, mit der sie dann das Friedenslicht in ihre Häuser tragen können.

Das Gemeindefrühstück im Dezember wird aufgrund der Feiertage vorverlegt und findet am Mittwoch, 19. Dezember ab 9 Uhr statt.

Am Heiligen Abend bietet die Stadtkirchengemeinde drei verschiedene Gottesdienste für unterschiedliche Altersgruppen an.

Am Samstag, 29. Dezember um 18 Uhr wird die Weihnachtsgeschichte musikalisch dargeboten. Reinhard Feldmann wird mit einer Alphorngruppe diese Andacht ausgestalten, Iris Fellmann übernimmt die Sprechtexte.

Ab Januar gibt es freie Plätze im Spielkreis. Interessenten melden sich bitte bei Angela Böhm, Tel. 05306 3616.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Zeit und verbleibe mit nachbarschaftlichen Grüßen.

Pfarrerin Ute Meerheimb




Die Evangelische Jugend und die Konfis …

In den letzten Wochen fanden drei Aktionen der Evangelischen Jugend statt, die zukunftsweisend sein werden:

Ein Konfirmandentag am 21.09.2018 in der Stadtkirche Königslutter mit Konfis aus dem Dom, aus Lelm, Räbke, Warberg, Süpplingen, Süpplingenburg, Frellstedt, Bornum und natürlich der Stadtkirche. Über 60 Konfis verbrachten mit Diakonin Sonja Höhne und Teamer*innen 4 Stunden. Sie mussten, ganz modern, mit ihrem Smartphone eine Schnitzeljagd zum Thema „Ich – Gott – als Gemeinschaft?!“ durchführen. Zum Abschluss gab es noch leckere Hotdogs.

Eine gemeinsame Konfirmandenfahrt in der ersten Woche der Herbstferien, die Konfirmand*innen aus verschiedenen Gemeinden aus der Region rund um Cremlingen unternahmen. Geleitet wurde die Freizeit von Diakon Niels Respondek und einem Team von motivierten Teamer*innen. Hier gab es ein tolles Programm rund um aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit/ Bewahrung der Schöpfung, Toleranz und Liebe, das von den Teamer*innen geplant und vorbereitet wurde.

Eine Übernachtung im Dom fand vom 19. auf den 20. Oktober 2018 statt: 75 Konfis mit 12 Teamer*innen übernachteten mit Diakonin Sonja Höhne im Kaiserdom. Die Konfis kamen aus den oben genannten Gemeinden rund um Königslutter. Eine ganze Nacht im Dom, in der gespielt, gebastelt und Kino geschaut wurde. Viele machten die Nacht durch und quatschten und erlebten dabei den Dom eine ganze Nacht lang. Ich glaube, das wird für alle eine bleibende Erinnerung bleiben, die immer präsent ist, sobald man den Dom betritt.

Alle drei Angebote sind zukunftsweisend, denn die Evangelische Jugend Königslutter wird verstärkt Angebote im Konfirmandenunterricht anbieten. Dazu haben wir Bausteine entwickelt: KU-Fahrt, KU-Workshops, KU-Nacht, KU-Cup und zum Abschluss der Konfizeit einen Tanzball. Die einzelnen Gemeinden können nun beraten und überlegen, welche der Bausteine sie bei der Evangelischen Jugend abrufen wollen.

Wir hoffen dadurch einen guten Beitrag zu einem tollen Konfirmandenunterricht bieten zu können und freuen uns auf die nächsten Aktionen mit den Jugendlichen!

Sonja Höhne

Propsteijugenddiakonin




Tage der offenen Kirche

Sunstedt

Tage der offenen Kirche in Sunstedt

Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan hatte den „Tag der offenen Kirche“ in unserer Propstei initiiert und er ist für uns etwas Besonderes geworden. Zugegeben, Arbeit auch, und an dieser Stelle möchten wir allen Helferinnen und Helfern danken.

Am Samstag, 20. und Sonntag, 21. Oktober 2018 war unsere St. Jacobus-Kirche für Jedermann geöffnet und wir konnten viele Besucher – nicht nur aus Sunstedt, sondern auch aus auswärtigen Gemeinden – begrüßen. Mit vielen mündlichen Erläuterungen, Informationen an einer Stellwand sowie Dokumenten aus dem Sunstedter Archiv stellten wir unsere St. Jacobus-Kirche stolz in den Mittelpunkt. Auch Turmbesteigungen wurden ermöglicht.

Tage der offenen Kirche

Unser Quiz sollte das Bewusstsein für unsere Landeskirche, den Kirchengemeindeverband und unsere jährlichen Heizkosten schärfen. Es waren doch etliche Besucher, die wir motivieren konnten, darüber nachzudenken und den Quizbogen auszufüllen. Auch Kindern wurde es nicht langweilig. Für sie lagen Malutensilien bereit. Wie angekündigt reichten wir an beiden Tagen Kaffee und Kuchen, was gern angenommen wurde. So konnten wir mit vielen Besuchern noch längere Gespräche führen und die eine oder andere Anregung entgegennehmen. Auch über anerkennende Worte, die sich auch in unserem eigens dafür erstellten Gästebuch widerspiegeln, haben wir uns sehr gefreut.

Am Sonntag feierten wir zuerst unseren Gottesdienst mit Prädikant in Frau Hennig-Kunze. Am späten Vormittag stand uns dann Herr Quittkat als Mitglied der Landessynode zu Fragen über die Arbeitsweise der Landessynode zur Verfügung. In einer Runde von ca. 15 Personen informierte er uns detailliert. Wir danken ihm ganz herzlich für die nette „Podiumsdiskussion“ und die viele Zeit, die er geopfert hat.

Alles in Allem blicken wir auf zwei schöne Tage zurück und denken schon über ein nächstes Event für Jedermann in unserer Kirche nach.

Ihr Kirchenvorstand der St. Jacobus-Kirche