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Auszüge aus dem Kirchenfenster / Domboten Nr. 4 / 2020

November 2020 – Januar 2021


Grußwort 1

Reinhold Jordens-Höke

Liebe Leserin, lieber Leser,

in dieser Ausgabe: Drei Seiten voller Fotos. 13 Mal sind Jugend­liche unserer Gemeinden ins Bild gesetzt, direkt nach den Festgottes­diensten zu ihrer Konfirmation. Es ist eine gute Tradition, die Fotos im Gemeinde­brief zu publizieren. Und Fortsetzung folgt: in der nächsten Ausgabe werden die Konfirmierten aus Bornum, Lauingen, Rieseberg und der Stadtkirche (Schüler*innen der Rudolf-Dießel-Schule) abgebildet sein.

Dieses Jahr ist vieles anders: begrenzte Teilnehmer­zahl, nur wenige durften singen – trotzdem waren es fest­liche und bewegende Konfirmations­gottes­dienste. Allen, die sich an den Vorbereitungen und der Gestaltung beteiligt haben, sage ich an dieser Stelle ein ganz großes „Danke­schön“ !

Wie immer finden Sie den neuen Gottes­dienstplan in der Mitte des Gemeinde­briefes. Erstmalig ist er unvoll­ständig. Die Dom- und die Stadt­kirchen­gemeinde Königslutter haben sich im September zusammen­gesetzt und insbesondere Andachten und Gottes­dienste für die Advents- und Weihnachts­zeit gemeinsam geplant. Die verabredeten Termine können Sie nachlesen.

In den Land­gemeinden ist das anders. Dort stand bei Redaktions­schluss noch nicht fest, wie wir in diesem Jahr Advent feiern, wann und wo der Gottes­dienst am Heilig­abend stattfinden kann.

Vor allem suchen wir nach Möglich­keiten, wie wir unter freiem Himmel gemeinsam singen, beten, Weihnachten feiern können. – Und dann ist noch die Frage zu klären: Wie ist das mit dem Krippen­spiel ? – Spätestens in der letzten November­woche informieren wir Sie per Hand­zettel und Presse­mitteilung über die tatsächlichen Termine. Wir bitten um Ihr Verständnis für die besondere Vorgehens­weise in besonderen Zeiten.

Diese Ausgabe des Gemeinde­briefes ist die letzte im Kalender­jahr 2020. Wir veröffent­lichen Nachrufe auf drei Personen, die sich in besonderer Weise für ihre Heimat­gemeinde eingesetzt haben und in diesem Jahr verstorben sind.

Wenn auch noch nicht ausdrücklich erwähnt, so reichen doch die wenigen geschriebenen Zeilen aus, um zu verdeutlichen, wie sehr die Corona-Pandemie uns beeinträchtigt und bedroht.

Bleiben Sie gesund und behütet !

Freundlichst grüßt Sie

Reinhold Jordens-Höke




Ehrenamtliche Aufsichten für den Kaiserdom gesucht

Um den Kaiserdom auch in den Winter­monaten verlässlich für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnen zu können und auch in Zeiten eines weiterhin angespannten Pandemie­geschehens bestmögliche Bedingungen beim Aufenthalt in diesem wunderbaren Kirchen­gebäude zu gewährleisten, sucht das Dom-Team Ihre/Eure Unterstützung ! Unter besonderer Rücksicht­nahme auf die Infektions­schutzmaß­nahmen sollen während der Öffnungs­zeiten täglich von 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr Aufsichten eingesetzt werden.

Wenn Ihnen der Kaiserdom am Herzen liegt und Sie Zeit und Freude haben, im genannten Zeit­fenster ein paar Stunden für ehrenamt­liches Engagement im Kaiserdom in Königslutter zu erübrigen und Ansprech­partner*in für die Besucherinnen und Besucher des Kaiserdoms zu sein, freuen sich Dr. Norbert Funke (Tel. 05353 912202, E-Mail Norbert.Funke@koenigslutter.de) oder Ute Schmalbruch (Tel. 05353 4695, E-Mail ute.schmalbruch@lk-bs.de) über Ihre Nachricht.

Fabian Bruns, Stiftung Braunschweigischer Kultur­besitz (Presse- und Öffentlich­keits­arbeit)




Brot für die Welt „Kindern Zukunft schenken“

So lautet die Kampagne der 62. Aktion „Brot für die Welt“, die die Propstei Königslutter in diesem Jahr unter­stützt.

Mehr als 150 Millionen Minder­jährige müssen zum Lebens­unterhalt ihrer Familien beitragen, oftmals vor ihrem 6. Geburtstag und bevor sie eine Schule besuchen.

So verlieren sie die Chancen einer guten Zukunft. Auch wenn sich die Corona-Krise zunächst in den reichen Industrie­ländern verbreitet hat, so sind doch in besonderer Weise die Menschen der ärmeren Regionen der Welt davon betroffen. Dort gibt es keine gut ausgestatteten Kranken­häuser und kein medizinisches Fach­personal. Verheerend sind die wirtschaft­lichen und sozialen Folgen der Pandemie: Die Ausgangs­sperren und der Zusammen­bruch der lokalen Märkte bringen Millionen Tagelöhner, Händler und Klein­bauern an den Rand ihrer Existenz. Sie haben weder Ersparnisse noch Unter­stützung durch staatliche Sozial­leistungen.

Das Motto der 62. Aktion: „Kindern Zukunft schenken !“ – das ist unser Wunsch für Kinder z. B. in Haiti, die durch das Projekt „Child Care Haiti“ Wissen über mögliche Vorbeuge­maß­nahmen gegen das Virus erhalten, oder für das Projekt „Quidan Kaisahan“ auf den Philippinen, SIGA in Sierra Leone oder KDF in Sambia, mit dem Kindern der Schul­besuch ermöglicht wird.

Weitere Information finden Sie unter www.brot-fuer-die-welt.de/themen/corona.

Wir bitten für diese Projekte herzlich um Ihre Unterstützung durch Ihre Spenden:
Brot für die Welt
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00




Advent und Weihnachten in Corona-Zeiten in der Stadt Königslutter

Seit September beschäftigt dieses Thema die Kirchen­vorstände. Bei einer Propstei­veranstaltung wurde deutlich, dass die Situation und die Gegeben­heiten in den dörf­lichen Gemeinden eine andere ist als in der Stadt Königslutter. Darum haben sich die Kirchen­vorstände der Stadt- und Stifts­kirche zusammen­gesetzt, um eine gemeinsame Lösung für die Stadt Königslutter zu finden. Zur Diskussion standen Gottes­dienste im Freien oder in der Kirche, letztere aller­dings mit sehr begrenzter Teilnehmer­zahl. Da es permanent neue Corona-Meldungen und Verordnungen und damit verbundene große Unwägbar­keiten gibt (finanzieller, organisatorischer und wetter­bedingter Art), haben wir uns einstimmig entschlossen, in der Stadt- und der Stifts­kirche jeweils drei Heilig­abend-Gottes­dienste am 24.12.2020 zu feiern:

  • um 14.30 Uhr Familien­gottesdienst in der Stadtkirche
  • um 15 Uhr Familien­gottesdienst im Kaiserdom
  • um 16.30 Uhr Christvesper in der Stadtkirche
  • um 17 Uhr Christvesper im Kaiserdom mit Mitgliedern des Posaunen­chors
  • um 18.30 Uhr Christvesper II in der Stadtkirche
  • um 22 Uhr Christnacht im Kaiserdom

So können wir die gültigen Hygiene- und Abstands­reglungen am besten umsetzen, und es gibt zumindest eine gewisse Planungs­sicherheit. Das bedeutet allerdings, dass die Plätze begrenzt sind. In der Stiftskirche können – je nach Lage des Infektions­geschehens – maximal ca. 250 Besucher*innen und in der Stadtkirche maximal ca. 75 Gäste pro Gottesdienst mitfeiern. Darum wird für den Besuch der Gottesdienste eine Anmeldung unbedingt erforderlich sein. Genaue Informationen zum Anmelde­verfahren finden Sie am Ende dieses Artikels.

Die Kirchen­vorstände bitten sehr um Verständnis für diese Entscheidung. Uns ist bewusst, dass wir nur einen Bruchteil der bisherigen Heiligabend-Besucher begrüßen können, aber unter den Corona-Bedingungen wollen und müssen wir verantwort­lich mit den Vorschriften und Gegeben­heiten umgehen.

Alle, die für den 24.12. keine Karte bekommen, sind herzlich eingeladen, am 1. Christtag, 25.12. um 17 Uhr einen Fest­gottesdienst in der Stadtkirche und am 2. Christtag, 26.12. um 10.45 Uhr in der Stiftskirche mitzufeiern.

Außerdem gibt es digitale Angebote für zu Hause. Für Familien wird ein Gottesdienst mit Krippen­spiel, gestaltet von Jugendlichen aus Königslutter und Umgebung angeboten. Eine mehr besinnliche Christ­vesper mit Mitgliedern der Propstei­kantorei ist besonders für Erwachsene gedacht. Der Link dazu wird in der Presse und auf der Internet­seite des Kirchen­gemeinde­verbandes Königslutter veröffentlicht.

Unsere Angebote in der Advents­zeit:

  • 1. Advent (29.11.): 10.45 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, 17 Uhr Lichter­kirche im Dom
  • 2. Advent (06.12.): 9.30 Uhr Gottesdienst im Dom, 17 Uhr Adventssingen vor der katholischen Kirche
  • 3. Advent (13.12.): 10.45 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, 17 Uhr Mitsing-Andacht an der Stadtkirche (mit Austeilung des Friedens­lichts; bitte Laterne o. ä. mitbringen)
  • 4. Advent (20.12.): 17 Uhr Musikalische Advents­andacht vor dem Dom (kein Gottesdienst am Morgen)

Bitte beachten Sie, dass die genannten Gottesdienste und Veranstaltungen selbst­verständlich nur in der beschriebenen Weise möglich sind, solange es die allgemeine Pandemie­lage zulässt.

Eventuelle Abweichungen werden wir Ihnen in Presse­mitteilungen und auf unseren Homepages mitteilen.

Bei Redaktions­schluss konnte noch keine Aussage zum dies­jährigen Advents­markt gemacht werden (wann und wie). Unabhängig davon werden wir am Freitag, 11. Dezember um 19 Uhr eine Taizé­andacht in der Stadtkirche feiern. Drei bis vier Sängerinnen werden die Lieder singen, da gemeinsamer Gesang nicht gestattet ist. Die Krippen­ausstellung in der Kirche und das Konzert am Samstag im Rahmen des Advents­marktes sind definitiv abgesagt.

Anmelde­verfahren für die Gottes­dienste am Heiligen Abend in Stadtkirche und Stiftskirche

Über Online-Anmelde­formulare, die Sie ab dem 1. Dezember, 13.00 Uhr über unsere Websites

www.kirchengemeindeverband-koenigslutter.de und

https://skg.kaiserdom-koenigslutter.de

öffnen und ausfüllen können.

Schriftlich mit einem Anmeldeblatt, das ab dem 1. Dezember ab 11.30 Uhr, danach während der Öffnungszeiten in unseren Kirchen ausliegt und ausgefüllt in die Briefkästen unserer Pfarrbüros eingeworfen werden kann.

Anmelde­schluss ist Dienstag, der 15. Dezember.

Abholung der Platzkarten:
Anmeldungen werden unter Berück­sichtigung der Reihen­folge ihres Eingangs innerhalb der folgenden 3 Werktage bearbeitet. Sofern Sie nach 3 Werktagen keine gegen­teilige Nachricht erhalten, liegen Ihre Platz­karten vom 07.12. bis 17.12. jeweils ab dem 4. Werktag nach Eingang Ihrer Anmeldung in den Pfarr­büros für Sie zur Abholung bereit:

  • Für die Gottesdienste im Kaiserdom: montags, dienstags, mittwochs und freitags täglich von 9 bis 11 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Pfarr­büro der Stiftskirche
  • Für die Gottesdienste in der Stadtkirche: montags, mittwochs und freitags von 9 bis 11 Uhr, dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr

Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Hinweise:

  • Ohne vorherige Anmeldung mit Angabe Ihrer vollständigen persön­lichen Daten können Sie keine Platz­karte erhalten. In den Anmeldungen sind die Namen aller Begleit­personen anzugeben. Jede Person erhält eine Platzkarte.
  • Ihre Anmeldung ist keine Garantie für den Erhalt von Platz­karten. Eine Abgabe von Platz­karten erfolgt vorbehaltlich der Verfüg­barkeit von Plätzen.
  • Ohne die Abgabe der Platz­karte am Eingang ist der Zutritt zum Gottesdienst leider nicht möglich ! Alle Personen eines Haus­haltes sind gebeten, möglichst zusammen zu kommen.
  • Die Platz­karten sind NICHT ÜBERTRAGBAR (Daten­erhebung zur Nach­verfolgung von Infektions­ketten).
  • Platz­karten, die bis zum 17. Dezember 2020, 17 Uhr nicht abgeholt wurden, werden ander­weitig vergeben. (Warte­listen)

Ute Meerheimb, Ute Schmalbruch




Nachrichten aus der Stadt­kirchen­gemeinde

Ute Meerheimb

Im Oktober hat der neue Konfirmanden­kurs KU 22 mit 24 Jugend­lichen begonnen. Am 1. November laden wir zu zwei Begrüßungs­gottes­diensten um 9.30 Uhr und 10.45 Uhr in die Stadtkirche ein.

Die Gemeinde­frühstücksrunde findet aktuell in anderer Form, und zwar als Nachmittags­veranstaltung in der Kirche statt. So gab es Ende Oktober einen „Heiteren Herbst­nachmittag“ mit einer Rateshow. Im Dezember sollen Advents­geschichten vorgelesen werden.

Der für November geplante Eat-and-Read-Abend des Frauen­kreises „Kreuz und Quer“ fällt leider aus. Aufgrund der derzeitigen Hygiene-Regelungen kann das ursprüng­liche Konzept nicht realisiert werden. Das Leitungs­team hofft, im nächsten Jahr wieder Veranstaltungen anbieten zu können.

Der Vorstand der Stadt­kirchen­gemeinde bemüht sich seit Jahren um eine energetische Sanierung des großen Gemeinde­saales. Mangels Dämmung sind Veranstaltungen dort im Sommer wegen der Hitze und im Winter wegen der Kälte oftmals eine Zumutung. Alle Fenster sind marode, und die Elektrik bedarf einer Erneuerung. Zudem fehlen im Gemeindehaus behinderten­gerechte Sanitär­anlagen, und die Küche ist für größere Veranstaltungen zu klein.

Ein externer Energie­berater und der Propstei­bauausschuss raten dringend zu einer Sanierung.

Der Kirchen­vorstand ist hinsichtlich der Planung im Gespräch mit dem Baureferat des Landes­kirchen­amtes und einem Architekten. Nun rückt dieses große Bauvor­haben in sichtbare Nähe.

Vermutlich im 2. Quartal 2021 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. – Wir werden darüber zeitnah berichten.

Ute Meerheimb




Neues von der Stiftskirche

Nach wie vor – und vor dem Hinter­grund des aktuellen Pandemie­geschehens umso weniger – können Gemeinde­aktivitäten nur sehr einge­schränkt bzw. überhaupt nicht stattfinden. Aus diesem Grund halten Sie auch dieses Mal wieder einen gemeinsamen Gemeinde­brief in den Händen. Die Informationen, die wir Ihnen mitteilen, dürften alle Gemeinden gleicher­maßen interessieren.

Angesichts des enormen Anstiegs der Infektions­zahlen wird sehr kritisch abgewogen werden müssen, ob die Musik­gruppen der Kantorei, die erst kürzlich ihren eingeschränkten Probe­betrieb wieder aufgenommen haben, weiterhin proben können und ob die Treffen der Gemeinde­kreise fort­gesetzt werden können.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Infektions­geschehens steht bei unseren Entscheidungen immer das Gebot an erster Stelle, verant­wortungsvoll unseren Beitrag zur Eindämmung weiterer Infektionen zu leisten und unsere Gemeinde­mitglieder bestmöglich vor Ansteckungs­gefahren zu schützen. Aus diesem Grund sehen wir auch weiterhin von der Feier des Heiligen Abendmahls im Gottesdienst ab. Leider müssen deshalb nach dem Neujahrs­gottesdienst im Kaiserdom auch der Sekt­empfang und das Mittag­essen ausfallen.

Friedens­gottesdienst und Advents­nachmittag

Einige Veranstaltungen können jedoch hoffentlich stattfinden, und zu denen wir Sie herzlich einladen:

Am Volks­trauertag, Sonntag, 15. November ab 9.30 Uhr feiern wir wie jedes Jahr einen Bitt­gottesdienst für den Frieden im Kaiserdom, der unter dem Motto „Umkehr zum Frieden“ steht.

Auch in diesem Jahr wird die Kirchen­band „Praisentation“ den musikalischen Rahmen bilden.

Der Blick richtet sich in diesem Gottesdienst u. a. auf zunehmende Rüstung und Militarisierung, den Anstieg des Rechts­radikalismus, aber auch auf die Fragen nach sozialer Gerechtig­keit und auf die Zerstörung der Schöpfung durch den Klima­wandel.

Am Donnerstag, 10. Dezember ab 15 Uhr laden die Teams des Frauen­treffs und des Senioren­kreises zu einer adventlich-besinnlichen Stunde in den Kaiserdom ein, wo die Gäste unter Wahrung aller Hygiene­regeln ein etwa einstündiges Programm mit Musik und Advents­geschichten sowie eine kleine Über­raschung erwartet. Um die Planung zu erleichtern, bitten die Teams um vorherige Anmeldungen.

Für Mittwoch, 6. Januar 2021, 15 Uhr plant der Frauen­treff ein erstes Treffen im neuen Jahr im Gemeinde­zentrum am Dom.

Beide Veranstaltungen können selbst­verständlich nur stattfinden, wenn es die aktuelle Lage und die behördlichen und landes­kirchlichen Vorschriften zulassen. Bitte beachten Sie entsprechende Mitteilungen in der Tages­presse und auf unserer Homepage.

Hoffen wir, dass wir durch einen verantwortungs­vollen und achtsamen Umgang miteinander dazu beitragen können, dass sich die Lage in absehbarer Zeit allmählich entspannt und dass es im kommenden Jahr hoffent­lich bald nicht nur in Gottesdiensten Gelegen­heiten zur Begegnung – auch mit unserer neuen Pfarrerin – geben kann.

Bleiben Sie bis dahin guten Mutes und gesund !

Ute Schmalbruch




Grußwort 2

Christine Jahn

Liebe Leserin, lieber Leser,

die letzten Monate dieses Jahres liegen vor uns und zu Beginn hätten wir uns nicht träumen lassen, was für ein schwieriges Jahr das für uns und unser Land werden wird. Wir hatten zahl­reiche, ganz unterschied­liche Heraus­forderungen zu meistern und viele lieb­gewonnene Veranstaltungen, das Feiern unserer Gottesdienste in unseren Gemeinden sowie das Musizieren in Chören und Musik­gruppen konnten leider gar nicht oder nur sehr eingeschränkt in den üblichen Formaten stattfinden.

Wir sind sehr dankbar, dass uns unsere Gemeinde­mitglieder unterstützt und Verständnis gezeigt haben. Es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen eine wundervolle Neuigkeit mitteilen zu können: Die seit dem 1. Juni 2019 vakante Pfarrstelle an der Stiftskirche und in der Gemeinde Sunstedt wird zum 29. Januar 2021 wieder besetzt werden !

Frau Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken wird dann ihren wegen Eltern­zeit unter­brochenen Probe­dienst wieder aufnehmen und bei uns beenden. Danach folgt das erforder­liche Verfahren für die Pfarrstellen­besetzung durch Frau Rieken.

Frau Rieken stammt aus Königslutter und hat nach ihrem Theologie­studium an der Georg-August-Universität Göttingen und dem Vikariat den Probe­dienst in unserer Landes­kirche angetreten.

Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe und wird sich Ihnen im nächsten Gemeinde­brief vorstellen. Seien Sie also gespannt.

Wir freuen uns zum einen sehr darüber, dass sowohl das kirch­liche Miteinander in der Stifts­kirchen­gemeinde und in der Gemeinde Sunstedt als auch die Gemeinde­arbeit nun wieder mit einer Pfarrerin Fahrt aufnehmen können, zum anderen sind wir aber auch erleichtert darüber, dass unsere Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchen­gemeinde­verband „Verstärkung“ bekommen. Sie haben uns alle ganz großartig unter­stützt und Ihnen gebührt ein herzlicher Dank !

Ein herzliches Danke­schön gilt auch der Personal- und Rechts­abteilung des Landes­kirchenamtes für die Unters­tützung und gute Zusammen­arbeit.

Trotz schwieriger Zeiten blicken wir in die Zukunft und hoffen, diese Krise gut meistern zu können – wir alle gemeinsam und wir alle verantwortungs­voll. Wir hoffen, den Jahres­empfangs­gottesdienst des Kirchen­gemeind­everbandes, der auf Sonntag, den 21. Februar 2021 im Kaiserdom terminiert ist, gemeinsam mit einer/m Gastprediger/in feiern zu können. „Seid getrost und unverzagt.“ (5. Mose, 31,6)

Ich wünsche Ihnen allen eine gute und behütete Zeit. Bleiben Sie gesund !

Christine Jahn




Aus der Bornumer Glockenstube

Arbeitseinsatz auf dem Friedhof Bornum

„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören. Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“ Dieser Spruch hat zu Beginn der Corona-Zeit den Weg an meine Pinn­wand gefunden. Ich habe ihn unzählige Male gelesen. Er hat mich begleitet, mir Mut gemacht, mich immer mal wieder lächeln lassen in einer Zeit, die wohl unser aller Leben verändert hat – im privaten Bereich, im Berufs­leben, in der Freizeit.

Zumindest können wir wieder Gottesdienste feiern, wenn auch unter Berücksichtigung der Hygiene­regeln. Auch die Konfirmation wurde nachgeholt. Wie wir in diesem Jahr die Weihnachts­gottesdienste feiern können und dürfen, stand zu Redaktions­schluss noch nicht fest. Ein Extraflyer wird folgen !

Auch das Gemeinde­leben liegt mehr oder weniger brach. Der geplante „Märchen­abend“ fiel aus, ebenso wie Kino- und Spiele­abende, Kaffee­klatsch, Singen … – Das diesjährige Krippen­spiel und der „Lebendige Advents­kalender“ werden auch betroffen sein.

Arbeitseinsatz auf dem Friedhof Bornum

Umso erfreulicher ist es, dass sich, von Heinz Meier initiiert, eine kleine Gruppe engagierter Bornumer gefunden hat, um auf unserem Friedhof tätig zu werden. Der Weg vom Tor zur Kapelle war z. T. abgesackt und bot den Friedhofs­besuchern diverse „Stolperfallen“.

Aus einem ersten Treffen Anfang September wurden schnell einige Arbeits­einsätze in wechselnder Besetzung. So wurden die alten Steine aufgenommen, gereinigt, neue Kante „Danke­schön“ von Seiten der Kirchengemeinde geht an Reiner Baake, Dieter Beer, Herbert Fischer, Heinz Meier, Volker Meier, Friederike Sinz und Rainer Sinz.

Und für die kommende, kalte Jahreszeit wünsche ich allen geneigten Lesern: Bleibt gesund !

Petra Raschper




Rieseberger Kombi-Karte – was ist das denn ?

Stammtisch in Rieseberg

Mit Menschen ins Gespräch kommen; eine Möglichkeit des Austausches über alle Themen schaffen; sich gegenseitig im Ort unterstützen – all das und vieles mehr steckt hinter der Kombi-Karte Rieseberg – KKR oder Kirche – Kneipe – Rieseberg. Jeden ersten Sonntag findet in Rieseberg bekannter­maßen der Gottesdienst statt. An jedem ersten Sonntag gibt es neuer­dings auch (wieder) einen Früh­schoppen in der Kneipe „Gemeinde­krug“. Warum nicht beides miteinander kombinieren ? dachte sich der Rieseberger Kirchen­vorstand und hob zusammen mit dem Team des Gemeinde­kruges die Kombi-Karte aus der Taufe.

Einen Stempel erhält der Karten­inhaber nach dem Gottesdienst; den zweiten Stempel nach dem Verzehr des ersten Getränkes in der Kneipe. Das zweite Getränk ist dann kostenlos. Am 6. September fanden sich 14 Teilnehmer/innen (mit Pastor und Orgel­spielerin) in der Rieseberger Kirche ein.

Gut 10 Teilnehmer/innen nutzten dann die Möglichkeit, sich im Biergarten der Kneipe zu kirchlichen und anderen Themen auszu­tauschen. Aus Sicht des Kirchen­vorstandes ist es ein voller Erfolg. Ein besonderer Dank gilt hierbei dem ehemaligen Kirchen­vorstands­vorsitzenden, Bernd Giere, der die Kombi-Karte durch Übernahme der Frei­getränke­kosten in diesem Jahr unterstützt. Neugierig ? – am 08.11.(!) und 06.12.2020 sind die nächsten Termine !

Ihr Kirchenvorstand Rieseberg




Freiwilliges Kirchgeld 2020

Liebe Bornumer,

leider konnte unsere Kirchturmuhr (incl. Zifferblatt) in diesem Jahr bislang nicht renoviert werden. Durch Corona konnte das zuständige Baureferat die Dinge nur einge­schränkt bearbeiten, und wir sind deshalb weiterhin mit den Vorbereitungen beschäftigt. Da die Kosten vermutlich höher liegen als erwartet, bitten wir Sie auch in diesem Jahr wieder um eine Spende für unseren Eigen­anteil an dem Projekt. Ausdrücklich möchten wir jenen danken, die durch Ihre Spenden dazu beigetragen haben, dass bereits eine ordentliche finanzielle Grundlage vorhanden ist.

Unsere Bankverbindung: DE46 2709 2555 4142 0691 00

Liebe Lauinger,

Anfang Oktober hat der Bauausschuss der Propstei Königslutter unsere Kirche in Augenschein genommen. Für das kommende Jahr wollen wir erneut einen Antrag auf Renovierung der Kirche stellen. Es gibt weiter Wasser­schäden im Decken­bereich, und in der Sakristei ist eine Wand nicht intakt. Auch die Fenster­rahmen bedürfen dringend eines Anstrichs und die Schall­luken im Turm müssen erneuert werden.

Es wird eine größere Baumaßnahme werden. Für die wir allerdings auch bereits seit einiger Zeit sammeln, um einen anfälligen Eigen­betrag aufzubringen.

Unsere Bankverbindung: DE59 2505 0000 0007 8080 17

Liebe Rieseberger,

aufgrund von Corona kann die Renovierung der Uhr erst im kommenden Jahr abge­schlossen werden. Aber die Firmen haben die Aufträge und die Maßnahme ist im „Kasten“. Nun nehmen wir unser nächstes Projekt in den Blick: die Sanierung der Kirchmauer.

Auch hier müssen wir einen Eigen­anteil aufbringen, bevor die Landes­kirche mit der Baumaßnahme beginnt. Wir versuchen nun, die Dinge voranzubringen, indem wir weiter um Ihre Spenden bitten, um anschließend das Baureferat intensiv daran zu erinnern, nun auch seiner­seits die Dinge zum guten Ende zu bringen.

Unsere Bankverbindung: DE69 2709 2555 5026 2394 00

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Belege kann das Pfarramt ausstellen. Bis 50,00 € genügt für das Finanzamt der Überweisungsbeleg.

Gott vergelt’s !

Ihr und Euer Robert U. Giesecke




Neues aus dem Kindergarten

KiGa Glentorf

Nach den Sommer­ferien startete unser Kinder­garten­alltag wieder einigermaßen „normal“, so wie es gerade in Corona-Zeiten möglich ist. Unsere neuen Kinder kamen mit ihren Eltern zur Eingewöhnung. So viele andere Kinder, viele neue Abläufe und Regeln. So einiges war neu und ungewohnt. Aber von Woche zu Woche lernten sie den Kinder­garten­alltag mehr kennen und blieben jetzt auch schon ohne ihre Eltern bei uns. Es gibt noch so viel Spannendes zu entdecken und zu lernen.

Der erste Eltern­abend im neuen Kinder­garten­jahr fand in der Kirche statt und hatte durch den weiten Abstand untereinander eine ganz ungewohnte Atmosphäre. Bei der Eltern­vertreter­wahl wurden die drei Eltern­vertreterinnen vom letzten Jahr, Eileen Niewerth, Johanna Sternberg und Monika Treptow, wieder­gewählt. Wir danken Ihnen für das Engagement in unserem Kinder­garten !

Nicht nur die Kinder müssen sich neu finden, auch bei den Erzieherinnen hat sich ein bisschen was verändert. Frau Schulze fällt aufgrund ihrer Schwanger­schaft erstmal aus. Dafür übernimmt Frau Schölzel wieder die Kita-Leitung. Frau Harder, die seit vielen Jahren immer für den Kindergarten als Vertretungs­kraft da war, übernimmt jetzt den Gruppen­dienst an mindestens drei Tagen in der Woche. Die Kinder und Eltern haben Frau Völkel, Frau Harder und Frau Schölzel als engagierte und zuverlässige feste Gruppen­erzieherinnen.

Aber wer hilft nun aus, wenn mal jemand krank ist, Urlaub hat oder zu einer Fortbildung fährt ? Dafür ist nun Frau Kaschel, die wir im Frühjahr 2020 eigentlich in ihren wohl verdienten Ruhestand verabschiedet haben, einsatz­bereit, wenn es personell in der Kita brennt. Ebenfalls unterstützt Hannah Göttlich das Team.

Sie absolviert seit dem 1. September 2020 bis Ende Oktober 2020 ein Praktikum bei uns im Kindergarten.

Christiane Schölzel




Taufschale für Boimstorf

Neue Taufschale für Boimstorf

Haben Sie es schon gesehen ? – Es gibt etwas Neues in der Boimstorfer Kirche: passgenau für den Taufstein wurde eine Tauf­schale angefertigt. Die Fa. Zeyher aus Hildesheim hat diese Arbeit ausge­führt. Die alte Schale war viel zu klein.

Auch die Taufkanne war abgegriffen. Die schadhaften Stellen wurden ausgebessert und anschließend wurde die Kanne richtig schön poliert. In Gebrauch war die neue Schale in Boimstorf noch nicht: Wir warten auf die erste Taufe.

Reinhold Jordens-Höke




30 Jahre im Glentorfer Pfarr­büro

Christine Nies

1990 hat die Kirchen­gemeinde Glentorf den ersten Dienst­vertrag mit ihr geschlossen. Seit 30 Jahren ist sie nun als Pfarramt­sekretärin tätig. – Die Rede ist von Christine Nies ! Eigentlich müsste jetzt ein Rückblick folgen:

Die Erinnerung an die Anfänge, als es nur ein Amtszimmer und noch kein Büro gab. Eine Reihe von Jahren hat es gedauert, bis der erste PC auf dem Schreib­tisch stand, das Aufgaben­feld hat sich mehr und mehr erweitert, Anpassungs­fähigkeit und Lern­bereitschaft waren und sind immer wieder gefordert. – Genug an Rückblick.

Das besondere Jubiläum war ein will­kommener Anlass, Christine Nies einmal öffentlich für ihren lang­jährigen Dienst und Einsatz, für ihre Besonnen­heit und Umsicht, für Fach­kompetenz und Freund­lichkeit, für Treue und Zuverlässig­keit zu danken.

Im Erntedank­gottesdienst hat die Gemeinde ihr ganz herzlich gratuliert – mit Worten der Wertschätzung und mit einem kräftigen Applaus !

Reinhold Jordens-Höke




Groß Steinum:

Neues vom Kniekissen – oder: Lächeln bitte

Lächeln mit den Augen ist besonders in der Zeit der Corona-Pandemie angesagt. Wie geht das ? werden Sie sich fragen. Das geht ganz einfach, so ähnlich wie beim Flirten. Sie erinnern sich, dass man damit nicht nur die Aufmerksam­keit auf sich ziehen, sondern auch anderen Menschen eine kleine Freund­lichkeit entgegenbringen kann. Da muss man nur genauer hinschauen. Also Augen auf und nicht den Kopf gesenkt nach unten schauend seinen Weg gehen. Diese Zuwendung mag noch so klein sein, ist aber von großer Wirkung. Vielleicht probieren Sie es demnächst mal aus.

Viel ist geschehen in den vergangenen Monaten und viel ist geschrieben. Das möchte ich als Kniekissen in der St. Lorenz­kirche nicht kommentieren. Es ist gerade daher besonders erfreulich, dass es möglich ist, Gottes­dienste zu besuchen. Herzlichen Dank an unsere Geistlichen und die anderen Mitarbeiter, die dies mit großem Aufwand ermöglichen. Die heutige Art der Gottes­dienste wird uns noch eine ganze Weile begleiten.

Mit einem Bibelspruch aus Kolosser 3,16 grüße ich Sie:

„Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen; lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit.“

Trotz aller Beschränkungen im Umgang miteinander wünsche ich Ihnen viele segensreiche Momente.

Ihr Kniekissen aus der St. Lorenzkirche in Groß Steinum




Sunstedt:

Das war und kommt im zweiten Halbjahr 2020

Am 08.09.2020 hat sich die Evangelische Frauen­hilfe gemeinsam mit dem Senioren­kreis Sunstedt zu einem kleinen Grillfest im Dorf­gemeinschafts­haus getroffen. Allen Teilnehmern hat es viel Freude bereitet, endlich einmal wieder miteinander zu erzählen. Am 13.09.2020 feierten die beiden Konfirmanden ihre Konfirmation. Es war ein feierlicher Gottesdienst, der von Pröpstin Helmer-Xuan Phan geleitet wurde.

Am Erntedank­fest feierte die Gemeinde einen Gottesdienst in der mit Erntegaben geschmückten Kirche. Die Kaffe­tafel musste leider ausfallen.

Alles ist zurzeit nicht ganz so einfach und auch nicht normal.

In der Advents­zeit wird ein Weihnachts­baum vor der Kirche geschmückt bzw. beleuchtet.

Unter den gegebenen Hygiene­vorschriften wird ein Gottesdienst mit Adventsmusik geplant. Da die Gemeinde selbst ja nicht singen darf, hat sich Frau Gabi Timpe bereit erklärt, einige Lieder vorzutragen.

Am Heiligen Abend wird ein Gottesdienst unter freiem Himmel stattfinden. Die Gemeinde­mitglieder werden hierüber noch mit einem Rund­schreiben informiert.

Ingrid Paschke




Volkstrauertag

Zum Volks­trauertag wird es in diesem Jahr keinen Gottesdienst in den Kirchen in Boimstorf, Rotenkamp, Scheppau und Rottorf geben.

Der Grund: Bedingt durch die Corona-Pandemie reichen die Plätze im Gotteshaus nicht auf. Wir hoffen, dass sich viele Gemeinde­glieder, Ortsräte, Freiwillige Feuer wehr und Vertreter*innen aller ortsansässigen Vereine den Termin längst vorgemerkt haben. Wir treffen uns am Samstag, 14. November (in Rottorf) bzw. am Sonntag, 15. November (in Scheppau, Rotenkamp, Glentorf) direkt am Ehrenmal. Die Veranstaltung wird max. 20 Minuten dauern.

Der Ablauf: Kurzandacht – Kranz­niederlegung zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt – in einigen Gemeinden wird zum Abschluss das Lied „Ich hatt’ einen Kameraden“ angestimmt.

Warme Kleidung ist wichtig. Und: Wir hoffen auf starke Beteiligung !

Reinhold Jordens-Höke




Nachrufe 2020

Die Ev.-luth. Kirchen­gemeinde Groß Steinum trauert um

Hannelore Fricke

deren erfülltes Leben am 9. Februar 2020 zu Ende gegangen ist. Frau Fricke war viele Jahre ehren­amtlich für die Ev.-luth. Frauen­hilfe in leitender Funktion tätig.

Sie hat bei vielen anfallenden Aufgaben der Kirchen­gemeinde tatkräftig mitgewirkt.

Auch im Gesang­verein Groß Steinum hat sie, solange es ihre Gesundheit erlaubte, stets freudig mitgesungen.

Wir sind sehr dankbar für ihren freund­lichen Einsatz, befehlen sie der Gnade unseres Herrn Jesus Christus und erbitten Trost und Beistand für ihre Familie.

Für den Kirchenvorstand

Gabriele KrengeReinhold Jordens-Höke

Die Ev.-luth. Stifts­kirchen­gemeinde Königslutter denkt an

Friedrich-Wilhelm Starke

der am 5. März dieses Jahres verstorben ist.

Jahrzehntelang hat Friedrich-Wilhelm Starke die Stifts­kirchen­gemeinde ehren­amtlich als Rechnungs­prüfer unterstützt. Eine Aufgabe, die er mit großer Hingabe und äußerster Genauig­keit und Zuverlässig­keit ausgeübt hat.

Wir fühlen mit seiner Familie und gedenken seiner in großer Dankbarkeit für seine treuen Dienste im Gebet.

Für den Kirchenvorstand

Ute SchmalbruchRobert U. Giesecke

Die Ev.-luth. Kirchen­gemeinde Glentorf trauert um

Sigrid Fröhlich

Sie verstarb am 3. Mai und war viele Jahr­zehnte aktives Mitglied der Ev. Frauenhilfe Glentorf. Ganz regel­mäßig nahm sie an den Treffen des Senioren­kreises und des Gesprächs­kreises „Bibel und Musik“ teil. Sie hat gern und viel gelesen. Diese Leiden­schaft brachte sie in der lang­jährigen ehren­amtlichen Mitarbeit in der Ev. Bücherei Glentorf ein.

Wir gedenken ihrer in tiefer Dank­barkeit und trauern mit der Familie.

Wir sind gewiss, in Gott ist sie geborgen.

Für den Kirchen­vorstand

Silke VahldiekReinhold Jordens-Höke




Blick zurück

Gemeindeleben 2020 trotz(t) Corona

Viel wurde in der letzten Zeit geschrieben und gesagt über die vielen corona­bedingten Einschränkungen, die unser Gemeinde­leben gewisser­maßen ausgebremst haben.

Und doch wurden kreative Ideen entwickelt und dank des bemerkens­werten Engagements vieler Ehrenamt­licher in unseren Gemeinden in die Tat umgesetzt, um den Menschen Zeichen der Verbunden­heit zukommen zu lassen. Hier einige Impressionen:

Andacht „to go“ in Sunstedt

Andacht „to go“ in Sunstedt

Ostern: Wäscheleinen-Andacht und Osterkerzen zum Mitnehmen vor dem Kaiserdom

Ostern: Wäscheleinen-Andacht und Osterkerzen zum Mitnehmen vor dem Kaiserdom

Frühlingslieder zum Mitsingen vor den Balkonen der Seniorenresidenz

Frühlingslieder zum Mitsingen vor den Balkonen der Seniorenresidenz

Der gute Engel vom Stiemerling: Monika Fiebich überbringt einen Frühlingsblumen-Gruß für die Senioren

Der gute Engel vom Stiemerling: Monika Fiebich überbringt einen Frühlingsblumen-Gruß für die Senioren

Osterbriefaktion der Stiftskirchengemeinde

Osterbriefaktion der Stiftskirchengemeinde




Spendenaufruf

Weihnachts­pakete hinter Gitter schicken

Weihnachten zählt für Menschen im Gefängnis zu den schwierigsten Zeiten im Jahr. Mehr denn je spüren sie, wie ausgegrenzt sie sind. Während vor den Gefängnis­mauern alles feiert, haben sie häufig nicht einmal jemanden, der an sie denkt. Und selbst wenn, so ist ein Weihnachts­päckchen für sie aus Sicher­heits­gründen nicht erlaubt.

Die christliche Straf­fälligen­hilfe Schwarzes Kreuz in Celle möchte diese Isolation überwinden und eine Verbindung nach „draußen“ herstellen. Als gemein­nützige Organisation hat sie die Möglich­keit, Pakete von Spenderinnen und Spendern an die Justiz­vollzugs­anstalten zu schicken, die sie ihrer­seits an besonders bedürftige Gefangene weitergeben.

Darum sucht das Schwarze Kreuz Menschen, die bereit sind, einem Inhaftierten zu Weihnachten ein Paket zu packen. Dinge wie Kaffee, Schokolade und ein Karten­gruß dürfen hinein. Was jemand hinter Gittern damit empfängt, ist aber weit mehr als das: vor allem die Ermutigung, dass ein anderer Mensch an ihn denkt und ihm Gutes wünscht.

Martin Kühn, Seelsorger in der JVA Waldeck, bedankte sich bei den Spenderinnen und Spendern vom letzten Jahr: „Sie haben ein Zeichen gesetzt, dass die Menschen im Gefängnis sich nicht vergessen fühlen, und damit die Weihnachts­botschaft auch an diesem Ort spürbar werden lassen.“

Möchten Sie mitpacken ? Weitere Informationen:
Schwarzes Kreuz Christliche Straf­fälligen­hilfe e. V.
Jägerstraße 25 a, 29221 Celle
Tel. 05141 946160

www.naechstenliebe-befreit.de/paketaktion

Anmeldung bitte bis zum 6. Dezember.

Ute Passarge, Schwarzes Kreuz – Christliche Straffälligenhilfe e. V.




Aus der Propstei

Martina Helmer-Pham Xuan

Seit März sind alle Kirchen­gemeinden immer wieder neu heraus­gefordert: Alle Kirchen wurden im März nicht nur für Gottesdienste, sondern auch für mögliche Besucher und Besucherinnen geschlossen. Nicht wenige Menschen fragten, ob es wirklich nötig sei, dass wir uns in Krisen-Zeiten so einschränken.

Wir alle haben noch nie eine Pandemie wie Covid-19 erlebt. Unsere Kirche tastete sich buch­stäblich mit vielen Überlegungen und Abwägungen auf diese Heraus­forderung zu. Viele Sitzungen wurden abgesagt, Besprechungen und Treffen wurden, wenn möglich, mit elektronischen Medien gestaltet. Oftmals fehlte allerdings dazu die notwendige Technik.

Gottesdienste und Konfirmanden­unterricht entwickelten sich als „YouTube“-Formate oder mit „Zoom“. Seelsorge geschah auf Abstand, manchmal einfach nur beim Treffen im Einkaufs­markt. Beerdigungen und Trauer­feiern fanden im engsten Familien­kreis statt. Die Kirchen­vorstände mussten immer wieder neu entscheiden, mit welchem Hygiene-Konzept in den jeweiligen Gemeinde­räumen Veranstaltungen stattfinden können. Das bedeutete begrenzte Teilnehmer­zahlen mit Abstand und Desinfektion, kein Gesang, keine Posaunen­chorarbeit, keine Chor­veranstaltungen.

Schwierig waren auch Wahl­handlungen: Im Pfarr­verband „Zwölf Apostel“ mussten für die Wahl von Ulf Stoischek als Pfarrer für die Kirchen­gemeinden Schandelah, Gardessen und Veltheim Umlauf­beschlüsse vorbereitet werden. Eine einzige fehlende Stimme hätte ausgereicht, um das Wahl­verfahren zu stoppen. – Doch es gelang ! So konnte Pfarrer Stoischek zum 1. September dort seinen Dienst beginnen und wird am 31. Oktober in Schandelah eingeführt. Auch die Pfarr­stelle Weddel, Schapen ist neu besetzt. Die 60 stimm­berechtigten anwesenden Mitglieder des Pfarr­verbands wählten in geheimer Abstimmung einstimmig ihre neue Pfarrerin Christine Heuser. Sie kommt aus Hessen–Nassau und wird ihren Dienst zum 01.11.2020 beginnen. Ihre Einführung werden wir in der Propstkirche, der Stadtkirche in Königslutter, am 28. November um 15.00 Uhr feiern.

Wir freuen uns, dass Pfarrerin Dr. Antje Labahn geschäfts­führend die Vakanz­vertretung in der St. Michaelis­gemeinde in Cremlingen-Klein Schöppenstedt übernommen hat, sodass fast alle Gemeinden der Propstei mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin begleitet werden.

Im Pfarr­verband Schunter haben wir Pfarrer Thomas Capelle aus seinem Dienst nach über 30 Jahren in Hordorf-Essehof-Wendhausen verabschiedet. Mit seiner besonderen Prägung konnte er eine lebendige Gemeinde aufbauen, die in viel­fältiger Weise die Verkündigung des Evangeliums mit vielen ehren­amtlichen Mitarbeitenden entwickelt hat. Leider wurde die Nach­besetzung seiner Stellen nicht ermöglicht, sodass die Pfarrstelle nun in Seelsorge­bezirke geteilt wurde: Pfarrer Siegfried Neumeier übernimmt den Seelsorge­bezirk Wendhausen, Pfarrer Lothar Voges wird zuständig für Hordorf-Essehof.

Die Propstei­synode konnte im Mai 2020 nicht veranstaltet werden. Wir hoffen, dass diese trotz steigender Infektions­zahlen am 10. November stattfinden kann. Es gilt vor allem den Haushalt zu beschließen, mit dem Haushalts­abschluss 2019 ist die Propstei seit Jahren zum ersten Mal schulden­frei.

In der Propstei wurden darüber hinaus Möglichkeiten wahrgenommen, eigene inhaltliche Akzente zu setzen:

  • Die Propstei­diakone haben vor und in den Sommer­ferien Angebote für Kinder und Jugend­liche der Propstei entwickelt: Kinder­gottesdienste, Workshops für Konfirmanden, Jugend­gottesdienste und vieles mehr.
  • Propstei­diakon Niels Respondek verantwortet seit dem 1. September die digitale Öffent­lichkeits­arbeit der Propstei für einen Erprobungs­zeitraum von zwei Jahren. In Kooperation mit den beiden Propstei­diakoninnen Sonja Höhne und Juliane Müller gilt es nun, für die Propstei­arbeit digitale Medien gezielt auch im Bereich der Kinder- und Jugend­arbeit weiter­zuentwickeln.
  • Unser Propstei­kantor Matthias Wengler bietet seit einigen Wochen mit dem besonderen Profil „Kurz-Konzerte“ zumindest kleine Formate der im letzten Jahr geplanten Konzerte an, die sich großer Resonanz erfreuen.
  • Wie feiern wir Advent und Weihnachten in Corona-Zeiten ? Zu dieser Frage hat der Propstei­vorstand einen Workshop veranstaltet. Die kreativen Ergebnisse können gern in der Propstei abgerufen werden.

Wir wissen nicht, was uns die Monate bringen werden. Daher werden wir bereits Ende Januar zu einem weiteren Work­shop einladen. Thema: Passion und Ostern – in Corona-Zeiten !

Martina Helmer-Pham Xuan




Aus der Propsteijugend

Advent, Advent ein Licht­lein brennt … – Advents­kalender zum Zuhören

Wer öffnet sie nicht gerne die kleinen Türchen oder Päckchen am Advents­kalender. Kleine Über­raschungen und Dinge, die unser Herz erfreuen und uns die Zeit bis Weihnachten versüßen ! Jedes Jahr aufs Neue – eine gute Tradition.

Mit jeder Tür, die sich öffnet, komme ich dem Wunder ein Stück näher. Das Wunder von Jesus’ Geburt. Gott kommt zu uns auf die Welt. Er wendet sich uns allen zu.

Nicht als Wesen, das ich nicht sehen und nur schwer begreifen kann, sondern als Mensch wie du und ich. Mein Augenmerk im Advent liegt tatsächlich auf guten, gütigen und frieden­vollen Begegnungen. Sie geben uns Kraft und scheinen wie kleine Lichter in dieser dunklen Jahres­zeit. Und leider lassen sich gerade diese Begegnungen, die so guttun, in Zeiten mit Corona manchmal so schwer gut und sicher organisieren. Wir müssen immer wieder kreativ werden, um Begegnungen anders zu ermöglichen und uns gegen­seitig nicht aus dem Blick zu verlieren. Und manchmal entstehen dabei vielleicht auch neue gute Formen der Begegnung.

Ich möchte Sie und euch gerne zu einer Begegnung mit der Jugend der Propstei einladen. Jugendliche aus der gesamten Propstei – ob aus Königslutter, Destedt, Erkerode, Bornum oder Bienrode – haben Teile einer Advents­kalender-Weihnachts­geschichte gelesen. „Der Weg zur Krippe“ von Monika Larsen und Anna Karina Birkenstock aus dem Kaufmann Verlag ist unsere Geschichte. Ich lade Sie und euch herzlich ein, kleine Momente des Friedens und der Freude zu erleben, wenn wir für Sie und euch lesen ! Der „Kalender für die Ohren“ ist auf der Homepage der Evangelischen Jugend zu finden:

evj-koenigslutter.de

Jeden Tag wird sich dort ein neues Türchen öffnen und ein neuer Teil der Geschichte zu hören sein. Wer die Geschichte hören möchte und technische Hilfe braucht, melde sich bei uns (0531 38720500) oder bitte eine Person in seinem/ihrem Umfeld um Unter­stützung !

Ich wünsche allen eine gesegnete Advents­zeit !

Raus an die frische Luft !

Diesen Satz habe ich in meiner Kind­heit sehr oft von meiner Mutter gehört. Mein Bruder und ich waren dann nie begeistert, denn zu Hause und im eigenen Zimmer ist es doch so schön und man kann in Ruhe für sich sein ! Wenn wir aber mal draußen waren, war es immer toll und wir waren frei und konnten kleine oder große Abenteuer erleben ! Unbemerkt auch mal etwas machen, was zu Hause nicht ohne das Einschreiten der Eltern möglich gewesen wäre.

Wir möchten mit euch in den letzten Monaten in diesem Jahr auch an die frische Luft, denn da können wir uns in Zeiten von Corona am freisten und ohne die ganz großen Sicher­heits­vorkehrungen bewegen. Und außerdem ist es draußen schön und wir möchten Wind und Wetter die Stirn bieten !

Die folgenden Aktionen laufen schon oder möchten wir bewerben:

  1. Konfi-Workshops: Für die Konfirmand*innen der gesamten Propstei veranstalten wir gerade Workshops. Jede*r Konfi wählt sich dabei einen Workshop aus einem bunten Programm und viele davon finden tatsächlich draußen statt. Klettern, Waldgeländespiel, Frisbee-Golf, Actionbound, Batiken, Graffiti sprayen, Trickbox filmen oder Hör­spiele aufnehmen – für jede*n dürfte etwas dabei sein. Eine mutige Gruppe war sogar im Regen Kanu­fahren !
  2. Actionbound: Das sind Rallyes mit dem Smartphone, aber in der Natur. Wir haben ein paar erstellt, die man kostenlos machen kann. Entdeckt dabei die wunder­schönen Waldstücke unserer Propstei Königslutter ! Näheres dazu auf unserer Homepage: evj-koenigslutter.de
  3. Kinderer­lebnis­aktionen: Kinder im Alter 5 bis 12 Jahre laden wir zu erlebnis­reichen Nach­mittagen im Advent ein. Wir möchten mit euch spielen, basteln und Abenteuer erleben.

Bei gutem Wetter werden wir draußen sein. Wir möchten tolle Dinge aus der Natur finden und mit denen tolle Advents­sachen basteln, toben, spielen und einen tollen Nachmittag verbringen. Für jeden der vier Termine bitten wir Sie, Ihr Kind auf unserer Homepage anzumelden. Näheres finden sie auf unserer Homepage unter „Advents­nachmittage“.

Die Daten und Orte der Adventsnachmittage:

27.11.2020, 15.00 – 17.30 Uhr am Gemeindehaus in Bienrode (Dammwiese 8a)

10.12.2020, 15.00 – 17.30 Uhr am Gemeindehaus in Volkmarode (Alte Dorfstr. 2)

03.12.2020, 15.00 – 17.30 Uhr am Gemeindehaus in Glentorf (Gutstr. 6)

Einen weiteren Termin wird es in Lelm, Räbke oder Warberg geben. Hier bitte auf unserer Homepage schauen !

Wir wünschen allen eine schöne und gesegnete Advents­zeit und freuen uns euch zu sehen !

Sonja Höhne, Diakonin der Evangelischen Jugend Königslutter




Indien-Partnerschaft der Propstei Königslutter – Bericht zum Förder­projekt für eine TELC-Dorf­schule in Corona-Zeiten

Liebe Mitglieder des Kirchen­gemeinde­verbands Königslutter, der eine oder andere erinnert sich bestimmt noch an einen Artikel von mir Anfang des Jahres. Ich berichtete über die Indien-Partner­schaft der Propstei Königslutter, und insbesondere war dieser Artikel verknüpft mit einem Spenden­aufruf zur Förderung einer Dorfschule, der wegen baulicher Mängel die Schließung drohte. Nun möchte ich natürlich auch weiter berichten: Was ist aus dem Projekt und was ist aus ihren Spenden­geldern geworden !

Zunächst noch mal ein ganz herzliches Danke­schön an alle Spender*innen, das Projekt­budget konnte durch die Spenden gedeckt werden und im März dieses Jahres sind die Förder­gelder unseren Partnern in Indien zur Verfügung gestellt worden. Aber dann kam der Corona-Lockdown. Die Auswirkungen der Pandemie haben besonders die süd­indischen Regionen hart getroffen. An einen Start der Bauarbeiten war erst einmal nicht zu denken, das öffent­liche Leben lag still und eine Beauftragung von Hand­werkern war nicht möglich.

Doch am 9. Juni war es dann so weit, ein Bau-Komitee hat sich getroffen und das Bauprojekt gestartet. Ab diesem Zeitpunkt bekam ich von der Schul­leiterin mindestens wöchentlich Bilder zugesandt, die den Baufort­schritt dokumentiert haben, und es war eine große Freude zu sehen, wie es voranging. Fenster, Türen, Decken, Wasser­leitungen und Sanitär­einrichtungen, eine Mauer um das Schul­gelände zum Schutz vor Schlangen, all das konnte neu gemacht oder renoviert werden. Im August waren dann die Arbeiten abgeschlossen. Leider konnte allerdings aufgrund des Corona-Lockdowns bis heute der Schul­betrieb noch nicht wieder aufgenommen werden. Aber ich freue mich schon darauf, Bilder zugesandt zu bekommen, die Kinder in ihrer „neuen“ Schule zeigen ! Mein persönliches Fazit: dieses Projekt ist ein voller Erfolg, der Mut macht !

Die Tatsache, dass der Schul­betrieb immer noch nicht wieder aufgenommen wurde, ist auch ein Anzeichen dafür, wie besorgnis­erregend die Corona-Situation in unserer Partner­kirche in Südindien (TELC) ist. Nach Informationen des Ev.-luth. Missions­werks (ELM), die auch unsere Partner bei dem Schul­projekt waren, hat man früh begonnen, in den Kirchen vor Ort Spenden zu sammeln. Hilfs­pakete mit Lebens­mitteln und Hygiene­artikeln wurden verteilt. Auch nach­haltige Projekte zur Stärkung des Gesundheits­systems wurden durch die TELC ins Leben gerufen. Aber sie schaffen es nicht allein ! Darum unterstützt das ELM die Projekte der TELC in Südindien. Für weitere Informationen und Spenden informieren sie sich bitte selbst online über die Webseite des ELM, die Adresse lautet:

www.elm-mission.net

Dirk Schulze




Andacht

Martina Helmer-Pham Xuan

Mut für den Tag

Ungestüm stürmten die Jungen auf ihren Fahr­rädern über die Feld­wege. Eben hatte ich ihnen noch zugerufen: „An der nächsten Kreuzung anhalten !“ Aber sie flogen wie ausge­lassene Fohlen davon. – Konfirmanden­stunde mit Besuch der nahe­gelegenen Kirchen. Die Spät­sommersonne tauchte die Landschaft in ein warmes Licht, der Duft der abgeernteten Felder ließ den Herbst erahnen. Eigent­lich alles, wie es sein sollte ! – Eben, nur eigent­lich: Was für ein Jahr liegt hinter uns ! Erinnern Sie sich noch, was wir zu Beginn des Jahres 2020 einander gewünscht haben ? Segen, Glück, Zufrieden­heit, Frieden – ach ja, und auch Gesund­heit !

Dann kam der „Corona-Lockdown“ im März. Nichts ging mehr. Wir alle haben so etwas noch nie erlebt und tasteten uns durch das Unbekannte. Immer wieder hoffend, „so schlimm wird es nicht !“

Fast schon spöttelnd sagten wir im April: „Was wird das für ein Fest, wenn wir uns alle auf dem Weihnacht­smarkt wieder­sehen !“ Doch Corona blieb, keine Berührung, keine Umarmung, keine Nähe, jeder für sich mit der Sorge um gegen­seitige Ansteckung.

Oft habe ich an die Jahres­losung gedacht: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben !“ Glauben in diesen Zeiten, wie sollte das gehen ? Was will Gott mit uns ? Wo ist er mit all denen, die mit dieser Krank­heit ringen ? Mit denen, die nicht geheilt werden und sterben ? Was ist mit denen, die um ihre Existenz kämpfen und nicht weiter­wissen ? Was mit den Alten, den Kindern, den Jugend­lichen ? Mit denen, die in der Pflege völlig über­lastet sind ?

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben !“ – Der Mann, der in der Bibel diese Worte spricht, weiß nicht mehr weiter. Sein Sohn ist schon seit Kinder­tagen krank. So vieles wurde schon versucht, um dieses Kind zu retten. Die Jünger Jesu, an die er sich gewandt hatte, konnten nicht helfen, eine weitere Enttäuschung. Und nun ist da dieser Jesus ! Inmitten der über­mächtigen Sorgen, der Hoffnungs­losigkeit und der Glaubens­leere – ist da vielleicht doch noch Hoffnung ? Und: Er wagt den Sprung in den Glauben, obwohl er zweifelt. Er vertraut, obwohl er unsicher ist. Er glaubt, obwohl Unglaube an ihm zerrt. Dieses „Obwohl“ ist der Mut des Glaubens. Der Mut zum Sein. Der Mut, sein Leben Gott anzu­vertrauen. – „Du hab Erbarmen, ich glaube, hilf meinem Unglauben !“

Sind es nicht ähnliche Erfahrungen, die wir in diesem Jahr gemacht haben ? So vieles, was vertraut war, schwindet. Wer weiß schon, was kommt, wie sich unsere Gesell­schaft entwickelt, wohin es geht, was bleibt, was trägt. Immer wieder möchte ich Gott erinnern: „Du bist doch da !“ – auch wenn Du uns heimsuchst, so unbe­greiflich, so anders.

Bist Du nicht doch der „Immer Gegen­wärtige“ ?

Wir sind dünn­häutig geworden in diesen Tagen. Er dauert zu lange, dieser Covid-Marathon. Es kostet viel zu viel Kraft mit Ohnmacht, mit Schmerz und Krankheit umzugehen. Wo ist Mut und Ermutigung für uns ?

Die Bibel erzählt, dass Jesus den kranken Sohn heilt. Die Hoffnung des Vaters wird erfüllt. Es war ein Wunder, an das keiner mehr glaubte, am wenigsten der Vater. Wir können in dieser Zeit keine Wunder erwarten. Ob wir schnell mit dem Corona-Virus fertig werden, ob wir einen Impf­stoff, Abwehr­kräfte finden werden ? – Das weiß keiner ! Wie das Virus uns in den nächsten Jahren in unserem Leben begleiten wird ? – Wir können es nicht sagen.

Die Konfirmanden auf den Fahr­rädern brausten von einer Kirche zur anderen, frei und ungestüm. Und wenn wir vor einer Kirche ankamen, bremsten sie manchmal mit einem atem­beraubenden Stunt, ließen die Fahr­räder ordentlich abgestellt stehen, zogen lässig einen Mund-Nasen-Schutz aus der Hosen­tasche und traten in die Kirche ein. Das Leben ist anders, ja, und das Andere lässt uns eben anders leben. „Wir nehmen es an !“ Das leben sie.

Und ich war überrascht und dachte: Danke für diese kleinen Zeichen der Lebens­bejahung inmitten dieser Krise, die Euch gar nicht bewusst sein werden ! – Aber ich habe es gerne entgegen­genommen.

Kleine Zeichen zum Leben, die mich erinnern und Kraft geben, ganz auf Gott zu vertrauen und unsere ganze Existenz in Gottes Hand zu legen.

Kraft und Heilung für jeden Tag – bis heute erfahren Christen und Christinnen diese Kraft im täglichen Gebet. „Erbarme Dich unser. Ich glaube, hilf meinem Unglauben !“ Manchmal braucht es nicht mehr, als dass wir uns umschauen und entdecken: Das sind sie, die unerwarteten Zeichen für Kraft und Mut für jeden Tag ! – Bleiben Sie behütet in dieser Zeit !

Martina Helmer-Pham Xuan, Pröpstin




Kirchenmusik

In schwierigen Zeiten ist zwar längst nicht alles, aber dennoch vieles möglich – und somit können auch in diesem Jahr verschiedene Advents- und Weihnachts­konzerte stattfinden, zu denen ich Sie hiermit herzlich einlade:

Sonnabend, 28. November 2020, 17.00 Uhr, Kaiserdom, Königslutter

„Nun komm, der Heiden Heiland“ – Orgelmusik und Texte zum 1. Advent

Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Christoph Friedrich Bach,

Georg Friedrich Händel, Felix Mendelssohn Bartholdy u. a.

Corinna Tjiang, Lesung • Matthias Wengler, Orgel

Tickets nur im Vorverkauf (10 Euro, 50 % ermäßigt für Schüler und Studenten):
Buchhandlung Kolbe und www.coramclassic.de, keine Abendkasse

Donnerstag, 3. Dezember 2020, 18.00 und 20.00 Uhr, Stadtkirche, Königslutter

Weihnachts­lieder aus der Romantik

Werke von Peter Cornelius, Joseph Haas, Engelbert Humperdinck, Max Reger u. a.

Corinna Tjiang, Lesung • Marco Vassalli, Bariton • Matthias Wengler, Klavier

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 18.00 und 20.00 Uhr, Stadtkirche, Königslutter

Der kleine Nick feiert Weihnachten

Geschichten von René Goscinny rund um die Advents- und Weihnachts­zeit

sowie Lieder, Orgelmusik und Klavierwerke von Klassik bis Jazz

Matthias Wengler, Lesung, Orgel, Klavier und Lesung

Samstag, 19. Dezember 2020, 18.00 Uhr, Kaiserdom, Königslutter

Weihnachts­konzert – Georg Friedrich Händel: „Messiah“-Highlights

Martina Nawrath, Sopran • Kathrin Hildebrandt, Alt • Jörn Lindemann, Tenor

Marco Vassalli, Bass • Camerata Instrumentale Berlin • Matthias Wengler

Tickets nur im Vorverkauf (20 Euro, 50 % ermäßigt für Schüler und Studenten):
Buchhandlung Kolbe und www.coramclassic.de, keine Abendkasse

Unser Auftakt in die Adventszeit ist schon Tradition und findet wie gewohnt am Vorabend des ersten Advents im Kaiserdom statt. Relativ bekannt sind die Weihnachts­lieder von Peter Cornelius, das Lied „Die Könige“ existiert in zahl­reichen Fassungen – aber wann und wo sind schon einmal Weihnachts­lieder von Joseph Haas, Max Reger, Richard Trunk oder Engelbert Humperdinck zu erleben ? Dazu ist am 3. Dezember Gelegenheit. Marco Vassalli und Corinna Tjiang bestreiten diesen besinn­lichen Abend, der ganz der Romantik gewidmet ist, gemeinsam mit mir. Das Programm am 10. Dezember war ursprünglich als Beitrag für den Advents­markt am 12. Dezember geplant. Aufgrund der aktuellen Situation verlegen wir den Termin in die Reihe der Kurz­konzerte; somit haben immerhin zweimal 60 Besucher die Gelegenheit, diesen humorvollen Abend in der Stadtkirche zu erleben.

Von einer Programm­änderung ist unser Weihnachts­konzert betroffen: Im Gottesdienst oder Konzert kann die Propstei­kantorei Königslutter noch nicht in voller Besetzung singen. Höhe­punkte aus Händels „Messias“ sind mehr als nur ein Ersatz­programm (Konzertdauer rund 75 Minuten), und auch das berühmteste Stück dieses Oratoriums wird nicht fehlen: Der „Halleluja“-Chor wird zum Abschluss von unseren Solisten gesungen.

Unsere Kurz­konzerte „immer wieder donnerstags“, die wir seit September in der Stadtkirche veranstalten, haben von Beginn an so starken Zuspruch erfahren, dass wir die Reihe sehr gerne fortsetzen.

Tickets nur im Vorverkauf (10 Euro, 50 % ermäßigt für Schüler und Studenten):
Buchhandlung Kolbe und www.coramclassic.de, keine Abendkasse

Und auch im Neuen Jahr werden wir eine Tradition fortführen:

Samstag, 23. Januar 2021, 17.00 und 19.30 Uhr, Stadtkirche, Königslutter

Neujahrs­konzert „Der Karneval der Tiere“

Camille Saint-Saëns: Der Karneval der Tiere

Johann Strauß: Walzer in Kammermusikfassungen

Julian Heider und Matthias Wengler, Klavier • André Mumot, Sprecher

Mitglieder der Camerata Instrumentale Berlin

Tickets nur im Vorverkauf (25 Euro, 50 % ermäßigt für Schüler und Studenten):
Buchhandlung Kolbe und www.coramclassic.de, keine Abendkasse

Camillie Saint-Saëns „Der Karneval der Tiere“ ist längst ein Klassiker der Konzert­literatur – und mit dem großartigen Text von Loriot ist das Stück ein doppeltes Vergnügen. Eine echte Rarität bietet das übrige Programm: Walzer von Johann Strauß, die Sie alle aus den Neujahrs­konzerten der Wiener Philharmoniker kennen, werden hier in Kammermusik­fassungen von Arnold Schönberg und Alban Berg aufgeführt.

Selbst­verständlich sind bei unseren Konzerten die aktuellen Handlungs­empfehlungen der Braunschweigischen Landeskirche berücksichtigt. Mit dem Erwerb der Tickets im Vorverkauf wird zugleich ein Kontakt­formular ausgegeben, das die Daten der Besucher erfasst und am Eingang der Kirche ausgefüllt abzugeben ist. Ein Zutritt zum Konzert ist nur in Zusammen­hang mit dem ausgefüllten Kontakt­formular möglich.

Unabhängig von allen Gottesdiensten und Konzerten wird auch der Newsletter „Musik in schwierigen Zeiten“ fortgesetzt, der mittlerweile über 90 Ausgaben verzeichnet:

www.propstei-koenigslutter.de

Für uns alle wird die Advents- und Weihnachts­zeit in diesem Jahr anders sein als in den Vorjahren. Und dennoch: Auf gute Musik muss niemand verzichten – seien Sie alle herzlich eingeladen zu unseren Konzerten. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachts­zeit und einen guten Start in das neue Jahr 2021. Bleiben Sie gesund und musikalisch interessiert !

Propsteikantor Matthias Wengler




Unseren Konfirmierten 2020 alles Gute und Gottes Segen !

6. September, St. Jacobus-Kirche Sunstedt: <br />(v. l.): Hannes Noah Heinzmann, Mira Holste

6. September, St. Jacobus-Kirche Sunstedt:
(v. l.): Hannes Noah Heinzmann, Mira Holste

12. September, Kaiserdom: <br />(v. l.): Thorben Matschulla, Lisa Faber, Maja Gatzemeier, Greta Schrank

12. September, Kaiserdom:
(v. l.): Thorben Matschulla, Lisa Faber, Maja Gatzemeier, Greta Schrank

13. September, Kaiserdom: <br />(v. l.): Pharrell Ewald, Jana Goltz, Leonie Waletzko, Leon Hoffmann

13. September, Kaiserdom:
(v. l.): Pharrell Ewald, Jana Goltz, Leonie Waletzko, Leon Hoffmann

20. September 2020, Stadtkirche: <br />(v. l.): Finn Hamann, Sören Schütte, Leon Neumann, Anja Domin

20. September 2020, Stadtkirche:
(v. l.): Finn Hamann, Sören Schütte, Leon Neumann, Anja Domin

20. September, Stadtkirche: <br />(v. l.): Niklas Temme, Kjell Wunsch, Simon Prenzlow, Jannis Klapproth

20. September, Stadtkirche:
(v. l.): Niklas Temme, Kjell Wunsch, Simon Prenzlow, Jannis Klapproth

20. September, Sportplatz in Boimstorf: <br />(v. l.): Luca Berger, Leonie Hartmann, Lukas Wuttke

20. September, Sportplatz in Boimstorf:
(v. l.): Luca Berger, Leonie Hartmann, Lukas Wuttke

26. September, Stadtkirche: <br />(v. l.): Jonas Weber, Juliane Hoffmann, Nina Ahrens, Magnus Neumann

26. September, Stadtkirche:
(v. l.): Jonas Weber, Juliane Hoffmann, Nina Ahrens, Magnus Neumann

26. September, Stadtkirche: <br />(v. l.): Tim Schwichtenberg, Milena Hoffmann, Yara Winter, Ben Niebuhr

26. September, Stadtkirche:
(v. l.): Tim Schwichtenberg, Milena Hoffmann, Yara Winter, Ben Niebuhr

27. September, Stadtkirche: <br />(v. l.): Jan Philip Diestelmann, David Langner, Rieke Gümmer, Connor Langner, Finn Gümmer

27. September, Stadtkirche:
(v. l.): Jan Philip Diestelmann, David Langner, Rieke Gümmer, Connor Langner, Finn Gümmer

27. September, Stadtkirche (v. l.): Marlon Hitz, Merle Zuehlsdorff, Emilia Keller, Lina Stute

27. September, Stadtkirche
(v. l.): Marlon Hitz, Merle Zuehlsdorff, Emilia Keller, Lina Stute

27. September, Groß Steinum: Erik Pinger

27. September, Groß Steinum:
Erik Pinger

27. September, Glentorf (v. l.): Alea Richter, Marcus Kesteloot Bokelmann, Melina Völkel

27. September, Glentorf
(v. l.): Alea Richter, Marcus Kesteloot Bokelmann, Melina Völkel

3. Oktober, Reislingen: Tim Germer, Glentorf

3. Oktober, Reislingen:
Tim Germer, Glentorf