?

Auszüge aus dem Kirchenfenster / Domboten Nr. 6 / 2021

Mai / Juni 2021


Eingangswort

Regenbogen von Laura Hollatz

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie gefällt Ihnen das Foto auf der Titel­seite ? Laura Hollatz hat die Aufnahme gemacht. Sie ist Konfirmandin und hat am Projekt „Abenteuer Schöpfung“ der Evangelischen Jugend teilgenommen. Dazu gehörte u. a. die Aufgabe, einen Regenbogen (mit Internet­anleitung) zu erzeugen und über Fragen nach­zudenken wie „Was bringt mich zum Staunen ?“, „Was macht mich dankbar ?“, „Was ist mir heilig ?“– Laura ist ein großartiges Foto gelungen, das es verdient hat, die Titel­seite unseres neuen Gemeinde­briefes zu schmücken. – Vielen Dank, liebe Laura !

Der Regen­bogen ist ein Zeichen für Gottes Liebe und Treue und seine Verbunden­heit mit seinen Geschöpfen. Er verbindet Gegen­sätze – er entsteht, wenn auf ein Gewitter oder Regen­schauer Sonnen­schein folgt. In vielen Kulturen weltweit steht er für Aufbruch, Veränderung, Harmonie und Frieden, gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt und der Hoffnung. Das Symbol des Regen­bogens stärkt unsere Zuversicht und Hoffnung – auch darauf, dass wir mit fort­schreitender Durch­impfung in den vor uns liegenden Monaten allmählich – ganz vorsichtig – unser kirch­liches Leben wieder aufnehmen können.

Damit charakterisiert der Regen­bogen auch unseren Kirchen­gemeinde­verband: bei aller Viel­falt und Unterschied­lichkeit sind unsere Gemeinden miteinander verbunden und arbeiten daran, in eine gemeinsame Zukunft aufzu­brechen. Auch darüber werden Sie etwas in diesem Gemeinde­brief erfahren.

Erneut haben wir uns dazu entschieden, Ihnen den Gemeinde­brief in einer Kurz­ausgabe für alle zwölf Gemeinden unseres Kirchen­gemeinde­verbandes vorzulegen. Lediglich für zwei Monate. Für einen längeren Zeit­raum zu planen, ist aktuell wenig sinnvoll.

Wir blicken zurück: In Wort und Bild zeigen wir einige gemeind­liche Aktivitäten der letzten Wochen und Monate.

Wir laden ein: Der Gottes­dienst­plan sieht diesmal etwas anders aus. Weiterhin gilt: Änderungen vorbehalten ! – Bei weiterhin hohen Corona-Inzidenz­zahlen wird es weitere Absagen geben.

Wir feiern: Die Konfirmationen finden statt. Die alten Termine mussten wir absagen, neue sind gefunden. Wer wann und wo konfirmiert wird, haben wir aufgeschrieben. In einigen Fällen werden wir vermutlich die Gruppen teilen müssen, sodass wir an den ausgewählten Samstagen und Sonntagen mehrere Konfirmations­gottes­dienste feiern werden.

Wir blicken voraus: Frau Jahn informiert über die Gemeinde­beratung des Kirchen­gemeinde­verbandes, die im Mai beginnt. Pröpstin Helmer-Pham Xuan stellt das Papier „Lebendige Kirche 2030“ vor, mit dem Landes­bischof Dr. Meyns einen Reform­prozess in unserer Landes­kirche angestoßen hat.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Betrachten. Bleiben Sie gesund und munter !

Mit herzlichen Segens­grüßen im Namen der gesamten Redaktion

Reinhold Jordens-Höke, Ute Schmalbruch




An(ge)dacht

Es grünt so grün …

Den Monat Mai verbinde ich mit der Farbe Grün. Ich bewundere die vielen Grün­schattierungen in der Natur: Die Kastanie vor meinem Arbeits­zimmer zeigt ihre zart grünen Blätter und die ersten Knospen. Ich freue mich im Elm über die hell­grünen Bäume, den inzwischen duftenden Bär­lauch, und zwischen sattgrünen Wiesen stehen blühende Raps­felder.

Grün ist die Farbe des Lebens, der jähr­lichen Erneuerung. Sie symbolisiert Hoffnung und Unsterb­lichkeit. Viele verbinden mit Grün Wohl­stand, Glück, Frucht­barkeit und Erfolg. Zudem steht die Farbe Grün für Harmonie: „Wir sind einander grün“. Die Farb­therapie ist überzeugt: Grün wirkt beruhigend. Grün­töne fördern angeblich Eigen­schaften wie Hilfs­bereit­schaft, Ausdauer, Toleranz und Zufrieden­heit.

Im Psalm 92, 13-16 heißt es: „Der Gerechte wird grünen wie ein Palm­baum“ Die gepflanzt sind im Hause des HERRN, werden in den Vorhöfen unseres Gottes grünen.“ „Grün hinter den Ohren“ sind wir Erwachsene nicht mehr. Wir haben unseren reichen Erfahrungs­schatz. Dennoch sagt der Beter: „Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein.“ Auf den ersten Blick klingt das, als wenn da dem Jugend­lichkeits­wahn unserer modernen Zeit das Wort geredet würde: auch im Alter hast du gefälligst noch fit und schön und jugend­lich und agil zu sein. Doch ist Jung­bleiben an sich noch kein lohnens­wertes Ziel. Älter­werden heißt auch, sich ein Stück verleben, Kräfte gebrauchen und auch ein Stück verbrauchen.

Unser Bibel­vers spricht jedoch nicht von ewiger Jugend nach mensch­licher Art. Er spricht von einem anderen Blühen und Frisch­bleiben: „Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein, dass sie verkündigen, wie der Herr es recht macht.“ Es geht hier um unseren Glauben und unsere Hoffnung.

Jesus beschreibt das Reich Gottes als etwas, das wächst. Er spricht von Samen, die aufgehen und wachsen, vom Sauer­teig, der den ganzen Teig durch­säuert. Das Wachsen des Gottes­reiches kommt durch die grüne Farbe genauso zum Ausdruck wie das Wachsen des einzelnen Beters im Glauben. Der Glaube wird mit fort­schreitendem Alter nicht automatisch einfacher. Die vielen Erlebnisse und Erfahrungen, manche Enttäuschung und Verletzung, die täglichen kleinen und großen Katastrophen­meldungen – da sind wir nicht mehr „grün-naiv“, als dass der Glaube automatisch so ganz leicht fiele.

Aber grün ist die Farbe der Hoffnung, des Bleibens und des Gott­vertrauens, gerade auch im Alltag und in schweren Zeiten. Der Glaube verändert sich im Laufe eines Lebens, so wie die Grün­töne in den Jahres­zeiten wechseln. Mal ist er vielleicht voller jugend­lichem Über­schwang, dann mal voller Zweifel, mal voller Dank­barkeit.

Bei alldem wir dürfen immer wieder erleben, dass auch unser Glaube stets neu grünt und blüht – durch Gott in uns. Gott ist und bleibt uns grün – er ist uns wohl­gesonnen, er ist dabei auf unserem Lebens­weg und lässt es immer wieder grünen. Solches Vertrauen wünsche ich uns allen: Gott „begrünt„ unser Leben, lässt immer wieder Neues wachsen. Das schenkt Trost und Zuversicht.

Bleiben Sie behütet und hoffnungs­voll !

Ihre Pfarrerin Ute Meerheimb




Ostern Trotz(t) Corona – ein Rückblick in Wort und Bild

Viele freudige und dankbare Rück­meldungen von Gemeinde­mitgliedern, Gottesdienst- oder Kirchen­besuchern haben uns erreicht. Einige davon möchten wir hier veröffentlichen.

„Herz­lichen Dank für dieses positive Zeichen in diesen oft schweren Zeiten !“

Ostertüten

„Gern möchte ich mich bei Ihnen und Ihren fleißigen Helfern für den schönen Oster­gruß bedanken, den wir im Dom erhalten haben. Bei einer Fahrrad­tour am Oster­samstag besichtigten wir den Dom und konnten auch noch die Stationen des Kreuz­weges gehen. Diese Form hat uns sehr angesprochen. (…) Die Freude war auf jeden Fall groß, als wir die Oster­tüte zu Hause auspackten. Die Kerze hat uns dann in der Oster­nacht beim digitalen Gottes­dienst wunder­bares Licht geschenkt.“

N. B., Wolfsburg

Oster­spazier­gang am Ostermontag bei Regen und Schneefall

Ostern in der Stadtkirche

„… Also wählte ich meinen wetter­festen Anorak und die Pudel­mütze, (…) um den Oster­spaziergang zu unternehmen, den die Stadt- und Stifts­kirchen­gemeinde vorbereitet hatten. (…) Vor mir liegt jetzt die Weg­beschreibung – sie ist nach dem vollkommenen Durch­nässen und Trocknen wellig geworden –, ich habe alles noch einmal in Ruhe durch­gelesen und nach­empfunden und möchte mich bei den beiden Pfarrerinnen (Anm. d. Red.: Meerheimb und Rieken) für die Idee und Ausarbeitung bedanken. Auch für all die anderen Aktivitäten, die Andachten im Internet, die Ermutigungs­worte, die Zuwendungen zum Oster­fest von beiden Gemeinden und dem Frühstücks­team – ich kann gar nicht alles aufzählen, was in diesen Zeiten Tröstendes weiter­gegeben wurde. Ich kann mich nicht erinnern, früher eine solche Vielfalt – auch für zu Hause – erlebt zu haben. Vielen, vielen lieben Dank dafür !!!“

J. H., Königslutter

„Es war eben alles schön !“

Kerze zur Hoffnung

„Ich war … sehr froh, als ich Frau Schmalbruch traf, um mein Danke­schön loszu­werden. Über den tollen Oster­brief habe ich mich wirklich sehr gefreut. Er hat für mich – gerade in dieser trostlosen Zeit – so viel Zuversicht und Hoffnung ausgestrahlt ! Ob es die Predigt von Pfarrerin Rieken, die Blumen­karte mit den persön­lichen Worten war. Es war eben alles schön.“

W. B., Königslutter




Konfirmation 2023: Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

Alle Kinder, die 12 Jahre alt sind oder vor dem 30.06.2009 geboren wurden und 2023 in einer Kirche unseres Kirchen­gemeinde­verbandes konfirmiert werden möchten, können sich in diesem Jahr zum Konfirmanden­unterricht (KU) anmelden. In unserem Kirchen­gemeinde­verband gibt es drei unter­schied­liche KU-Modelle, zwischen denen gewählt werden kann: wöchent­lich dienstags je eine Stunde (Stiftskirche), einmal monatlich jeweils samstags 3 Stunden (Stadtkirche/ Rottorf/Groß Steinum sowie Glentorf/Scheppau/Boimstorf/Rotenkamp) und im 14-tägigen Wechsel freitags je 1,5 Stunden (Bornum, Lauingen und Rieseberg). Nähere Informationen erhalten Sie an den Informations­abenden, zu denen die Pfarrämter nach den Sommer­ferien einladen werden.

Die neuen Konfirmanden­kurse (KU 23) werden erst nach den Sommer­ferien beginnen. Wir hoffen sehr, dass dann (Präsenz-) Unterricht ganz regel­mäßig statt­finden kann. Wie die Gestaltung genau aussehen wird, hängt jedoch auch von der weiteren Entwicklung der Pandemie ab.

Im Büro der Stifts­kirche­ngemeinde sind Anmeldungen zum KU 23 ab sofort bis zum 01.07.2021 zu den Büro­zeiten unter Vorlage der Geburts- und ggf. Tauf­urkunde möglich. Die Anmelde­formulare können auch vorab herunter­geladen werden und dann ausgefüllt zusammen mit den oben genannten Unterlagen im Pfarr­büro abgegeben werden:

Personalien der Konfirmandin oder des Konfirmanden

Einverständniserklärung für Fotos

Die Büros in Bornum, Glentorf und der Stadtkirche bitten noch um etwas Geduld, dort starten die Anmeldungen erst im September.

Auch Jugend­liche, die noch nicht getauft sind, können gerne am Konfirmanden­unterricht teilnehmen.

Sie werden dann im Laufe der Konfirmanden­zeit getauft.

Robert U. Giesecke, Reinhold Jordens-Höke




Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden

Leider können auch in diesem Jahr die Konfirmationen nicht zu den traditionellen Terminen statt­finden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden neue Termine gewählt, aber auch diese sind unter Vorbehalt, da niemand weiß, wie sich die Pandemie entwickelt.

Sofern es die Umstände zulassen, wird am 6. Juni um 9.30 Uhr ein Vorstellungs­gottes­dienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden der Stifts­kirche und aus Sunstedt im Kreuzgang­innenhof des Kaiserdoms stattfinden. Außerdem ist ein gemeinsamer Vorstellungs­gottesdienst mehrerer Gemeinden im Online-Format in Vorbereitung.

Für die Hauptkonfirmand:innen in Bornum, Lauingen und Rieseberg ist statt eines digitalen Vorstellungs­gottesdienstes eine Tages­fahrt als Abschluss ihrer Konfi-Zeit geplant. Die Umsetzung ist jedoch von der Entwicklung der Pandemie abhängig.

Konfirmiert werden …

am Sonntag, 20. Juni 2021 in Lauingen: Celine Frobart, Amelie Goethe, Darian Goethe, Ole Hansen, Friedrich Knust, Hermann Knust, Tabea Landwehr, Mattis Römmler und Ella Maria Schrader

am Sonntag, 27. Juni 2021 in Groß Steinum: Franz Naundorf, Jasper Niebuhr

am Sonntag, 11. Juli 2021 in der Stadtkirche Königslutter: Ira Burkert, Nora Deligas, Sarah Jordan, Tim Krause, Konrad Pretzsch, Moritz Scheuner und Sophie Siemens

am Sonntag, 18. Juli 2021 in der Stadtkirche Königslutter: Lisa Blume, Niklas Dilling, Marie Gers, Laura Hollatz, Joel Korf und Annika Müller

am Sonntag, 18. Juli 2021 in Rotenkamp: Nils Baumann, Fynn Kleine-Horst und Hanna Schulze

am Sonntag, 25. Juli 2021 in Boimstorf: Till Fischer, Jule Grötzner und Marie Wuttke

am Sonntag, 22. August 2021 in Scheppau: Nike Nebel und Nils Nebel

am Sonntag, 29. August 2021 in Bornum: Ylenia Claus und Joris Husung

am Sonntag, 29. August 2021 in Rieseberg: Finn Kai Hoffmann

am Sonntag, 5. September 2021 in der Stiftskirche Königslutter: Isabell Frank, Jendrik Jan Fulle, Carl Gatzemeier und Colin Sikora

am Samstag, 18. September 2021 in Glentorf: Hannah Altenbach, Jan Gerloff, Tabea Marwitz, Tjark Temme, Tim von Cramer und Maximilian Wölfel

am Sonntag, 19. September 2021 in Sunstedt: Lina Franz und Maximilian Pralle

am Samstag, 25. September 2021 in Rottorf: Alisha Evers, Adrian Stankefwitz, Alexander Niklas Ulrich und Lilli Wolke

R. Jordens-Höke




Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am Kaiserdom

Wolkenherz

Der Kirchen­gemeinde­verband Königslutter lädt am 13. Mai 2021 um 11.00 Uhr zum Himmel­fahrts­gottes­dienst unter freiem Himmel im Kreuzgang­innenhof der Stiftskirche ein.

Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Himmels­nähe – wohin ich gehe“. Wir sind derzeit aufgerufen Abstand zu halten, aber gibt es auch in diesen Zeiten Momente der Nähe zu Menschen und auch zu Gott. Jesus hat durch seine Himmelfahrt die Grenze zwischen Himmel und Erde aufgehoben. Wir wollen miteinander feiern, dass wir Gott immer nah sein können und dürfen. Bei Gott gibt es keine Abstandsregeln, die beachtet werden müssen. Die Teilnehmer­zahl ist auf 100 Personen begrenzt. Wir bitten Sie um Ihre vorherige Anmeldung unter Angabe Ihres Namens sowie Ihrer vollständigen Anschrift und Telefon­nummer im Sekretariat des Kirchen­gemeinde­verbands (koenigslutter.pfa@lk-bs.de) oder im Pfarrbüro der Stiftskirche (stiftskirche.koe.buero@lk-bs.de bzw. Tel. 05353 2247).

Bitte beachten Sie Hinweise in der Tages­presse, auf unseren Homepages oder in den Schau­kästen der Gemeinden, ob dieser Gottesdienst wie geplant statt­finden kann.

Ann-Kathrin Rieken




Pfingst­montag: Open-Air-Gottesdienst an der Stadtkirche

Eine lange Tradition hat der ökumenische Gottesdienst in der Stadt Königslutter am Pfingst­montag. Am 24. Mai um 11.00 Uhr ist die Stadtkirche Gastgeber und freut sich auf viele Besucher auf dem Kirch­platz. Die Predigt hält Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken. Weitere Mitwirkende sind für die katholische Gemeinde Dr. Herbert Heinecke und für die Stadtkirche Pfarrerin Ute Meerheimb.

Aufgrund der Abstands- und Hygiene­regeln kann leider kein Imbiss im Anschluss an den Gottesdienst angeboten werden.

Ute Meerheimb




Gottesdienste bis zum 4. Juli 2021 – vorläufige Planung

Diese Planung gilt vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen der Corona-Pandemie. Eventuell erforderliche Änderungen werden zeitnah in der Tagespresse, auf den Webseiten des Kirchen­gemeinde­verbands und der Stiftskirche sowie in den Schau­kästen der Kirchen­gemeinden mitgeteilt.

Wir hoffen, dass wir die folgenden Gottesdienste feiern können:

Boimstorf: 24.05. (Pfingstmontag) und 20.06. jeweils um 9.30 Uhr

Bornum: 09.05. (9.30 Uhr), 23.05. (10.45 Uhr), 13.06. (10.45 Uhr) und 27.06. (10.45 Uhr)

Glentorf: 24.05. (Pfingstmontag) und 20.06. jeweils um 10.45 Uhr

Groß Steinum: 22.05. (16.00 Uhr) und 04.07. (9.30 Uhr)

Lauingen: 09.05. (10.45 Uhr), 23.05. (15.00 Uhr), 30.05. (10.45 Uhr), 13.06. (10.45 Uhr) und 27.06. (9.30 Uhr)

Rieseberg: 23.05., 06.06. und 04.07. jeweils um 9.30 Uhr

Rotenkamp: Gottesdienste im Freien am 23.05. und 13.06. jeweils um 10.45 Uhr

Rottorf: 06.06., 04.07. jeweils um 10.45 Uhr und 22.05., 19.06. jeweils um 17.00 Uhr

Scheppau: Gottesdienste im Freien am 23.05. und 13.06. jeweils um 9.30 Uhr

Stadtkirche: sonntags 09.05., 16.05., 23.05., 06.06., 13.06., 20.06., 27.06., 04.07. jeweils um 10.45 Uhr, Pfingstmontag, 24.05. um 11 Uhr ökumenischer Open-Air-Gottesdienst auf dem Kirchplatz; jeden Donnerstag um 11.00 Uhr Marktandacht

Stiftskirche: 09.05. ab 9.30 Uhr stiller Gottesdienst mit ganztägig begehbaren Stationen.

Zum Muttertag steht ein kleiner Blumen­gruß zum Mitnehmen bereit. Pfarrerin Rieken ist zur Gottesdienstzeit ab 9.30 Uhr in der Kirche.

Donnerstag, 13.05. (Christi Himmelfahrt) 11 Uhr Open-Air-Himmel­fahrts­gottesdienst des Ev.-luth. Kirchen­gemeinde­verbands im Kreuzgang­innenhof; Präsenz­gottesdienste im Freien im Kreuzgang­innenhof: sonntags 16.05., 23.05., 30.05., 06.06. (Vorstellungs­gottesdienst der Haupt­konfirmanden), 13.06., 20.06. 27.06., 04.07. jeweils um 9.30 Uhr

Voraus­setzung für die Durch­führung der Präsenz­gottesdienste der Stiftskirche ist, dass im Landkreis Helmstedt zum genannten Termin keine Bundes­notbremse-Maßnahmen in Kraft sind ! (u. a. Inzidenz unter 100)

Sunstedt: Im Mai finden aufgrund der Pandemie keine Gottesdienste statt. Für Juni ist noch keine Entscheidung getroffen worden.




Neues aus dem Kirchen­gemeinde­verband

Gemeinde­beratung: die Zukunft im Visier

Unsere Gemeinden blicken in diesen Tagen auf unsere gemeinsame Arbeit und nehmen die Zukunft ins Visier. Am 2. Juni 2014 schlossen sich zwölf Gemeinden zum heutigen Kirchen­gemeinde­verband zusammen, um bis zum Ablauf des Jahres 2023 eine 10-jährige Pfarr­stellen­garantie für insgesamt vier volle Pfarr­stellen und eine halbe Pfarr­stelle zu erlangen. Die seiner­zeit vakanten Pfarrstellen und die Propststelle, die eine halbe Gemeinde­pfarr­stelle abbildet, wurden seitdem besetzt, gemeinsame Haushalte wurden aufgestellt und vieles andere mehr. Dennoch blieben die Kirchen­gemeinden selbst­ständige Körper­schaften mit ebensolchen Entscheidungen für ihre Gemeinden.

Nunmehr rückt das Jahr 2023 näher und wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken: Zum einen endet die erwähnte Pfarrstellen­garantie, zwei Pfarrer und eine Pfarrerin werden ab 2023 in den Ruhe­stand treten, zum anderen erfordern sinkende Gemeinde­mitglieder­zahlen, erheblich knapper werdende Finanzen und ein zunehmender Mangel an Pfarr­personal Konstellationen und Formen der Zusammen­arbeit, um unsere gemeind­liche Arbeit und unser gemeind­liches Leben auch weiterhin aufrecht­erhalten zu können.

Ab 2024 werden die Gemeinden Lelm, Räbke, Warberg, Frellstedt mit Wolsdorf, Süpplingen und Süpplingenburg mit uns zusammen­geführt. Es wird ein großer Gestaltungs­raum Königslutter entstehen. Dieser Prozess bedeutet erhebliche Heraus­forderungen und Anstrengungen für uns alle. Wir wollen uns aber nicht von Ängsten und Zweifeln leiten lassen, sondern diese Heraus­forderungen annehmen. Daher hatten wir uns bereits im vergangenen Jahr für eine Gemeinde­beratung entschieden. Nach einer pandemie­bedingt notwendigen Verschiebung soll sie nun im Mai beginnen. Unsere Pröpstin, die Pfarrer­schaft des zukünftigen großen Verbandes sowie VertreterInnen aus den Kirchen­vorständen der Gemeinden bilden eine Steuerungs­gruppe, die den Beratungs­prozess mitgestalten wird. Begleitet wird dieser Prozess von einer Gemeinde­beraterin und einem Gemeinde­berater vom Evangelischen Dienst der Landeskirche Hannover.

Für uns Ehren­amtliche, die wir Verantwortung für unsere Gemeinden über­nommen haben, bedeutet die Erarbeitung eines trag­fähigen Konzeptes nicht nur Abwägungs­prozesse vorzunehmen, sondern zukunfts­fähige Entscheidungen zu treffen. Wir sind guten Mutes, dass unsere Pfarrerinnen und Pfarrer diesen Weg konstruktiv mitgestalten. Sie kennen ihre Gemeinden und werden sie auf die Zeit nach ihren Weggängen mit vorbereiten.

Wir wollen nicht in die Glas­kugel schauen, sondern unsere Zukunft möglichst aktiv mitgestalten, um lebendiges Gemeinde­leben zu erhalten. Dazu gehören natürlich Entscheidungen über die zukünftigen Pfarr­sitze, die Pfarr­wohnungen und Gemeinde­häuser. Werden vakante Pfarr­stellen noch besetzt ? Was können wir uns leisten, was ist tatsächlich zukunfts­fähig ? Seel­sorge und unser Gemeinde­leben müssen dabei im Blick behalten werden. Das ist uns allen wichtig. Wie stellt sich Kirche zukünftig im ländlichen Raum dar ? Wir hoffen, dass wir dafür im Rahmen des Beratungs­prozesses auch ab 2024 gute Lösungen für alle Gemeinden erarbeiten können.

Gehen wir den Weg gemeinsam mit Gott­vertrauen und mit dem Ziel, Kirche lebendig zu halten.

Mit guten Wünschen für Sie alle.

Christine Jahn




Aus der Propstei

„Lebendige Kirche 2030“ – der Zukunfts­prozess der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

Die Zeiten ändern sich und wir in ihr ! Dieser wohl­bekannte Satz gilt für unsere Gesell­schaft, für uns – und auch für unsere Gemeinden und unsere Kirche.

Das lässt sich in mit wenigen Zahlen belegen: Zwischen 1968 und 2019 haben 9 Millionen Menschen die evangelischen Landeskirchen in Deutschland durch einen Kirchen­austritt verlassen. Die Zahl der Gottes­dienst­besuchenden sank um 47 %. In der Ev. luth. Landes­kirche in Braunschweig sank die Zahl der Pfarr­stellen zwischen 2005 und 2019 von 356 auf 257 Stellen. Die Zahl von Taufen, Konfirmationen, Trauungen und auch Beerdigungen hat rapide abgenommen, ebenso die Zahl von Gemeinde­gruppen – allen voran die Zahl der Kinder- und Jugend­gruppen.

Landes­bischof Dr. Meyns konfrontiert mit diesen und weiteren Fakten in seinem Strategie­papier „Lebendige Kirche 2030“: „Wir stehen vor einem massiven Relevanz­verlust, bedingt durch Individualisierung, Pluralisierung und Säkularisierung.“ Und er folgert: „Darauf müssen wir uns einstellen und uns fragen, wie wir unter den beschriebenen Bedingungen die kirch­liche Arbeit in Bindung an unseren Auftrag inhaltlich ausrichten, wie wir darauf bezogen Organisations- und Sozial­formen, Strukturen und Dienst­gemeinschaft gestalten, was wir … bewahren wollen, was wir transformieren, aufgeben oder neu gestalten, und wie wir inmitten allen Wandels guten Mut behalten im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes.“ Damit wurde ein wichtiger Impuls gesetzt, den die Landes­synode im November letzten Jahres aufgenommen hat und der auf breite Mitwirkung hinzieht. Das ist die Realität, die wir annehmen wollen !

Getragen von der Zuversicht der Verheißung Jesu Christi „Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ sind wir aufgefordert, „unsere Kirche“ und „unsere Gemeinde“ neu zu denken: Denn: jede für uns jetzt erfahrbare Form von Gemeinde oder Kirche ist hinterfragt ! Wir werden unsere Gebäude nicht halten und nicht mehr alle Pfarr­stellen und weitere Stellen von Kirchen­musikern, Diakonen u. a. besetzen können. Wir werden uns darüber verständigen müssen, wie wir unser Christsein mit dem Auftrag in der Verkündigung des Reiches Gottes und der Versöhnung Gottes mit den Menschen gestalten.

Der Landes­bischof und die Landes­synode laden ein, diesen heraus­fordernden Wandel in unserer Kirche mitzu­gestalten und die gestellten Fragen zu diskutieren und zu kommentieren. Sie sind eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Weitere Informationen, Ideen und auch zeitliche Rahmen­setzungen sind auf der Internetseite unserer Landeskirche unter „Zukunftsprozess Lebendige Kirche 2030“ (www.landeskirche-braunschweig.de/ gemeinden/zukunftsprozess.html) zu finden .

Die Ev.-luth. Propstei in Königslutter begleitet diesen Prozess mit einem Gespräch mit Landes­bischof Dr. Meyns auf der nächsten Propstei­synode am 24. Juni 2021 ab 17.00 Uhr und in einer „Zukunfts­werk­statt“ am 9. Oktober 2021. Einzel­heiten dazu folgen auf der Homepage der Propstei.

Martina Helmer-Pham Xuan




Liebe Freunde der Kirchen­musik,

trotz der angespannten Situation haben wir mehrfach Grund, dankbar zu sein: Viele positive Rück­meldungen haben uns zu unserem NDR-Gottes­dienst am Karfreitag erreicht. Und auch die Resonanz auf die weitere Spenden­aktion des Freundes­kreises Propstei­kantorei Königslutter für frei­schaffende Musiker:innen ist überwältigend: 12.090,00 Euro sind innerhalb von drei Wochen eingegangen. Was für ein wunderbares Zeichen der Solidarität, vielen Dank !

Unsere Online-Angebote werden weiterhin fort­gesetzt: „Musik in schwierigen Zeiten“ steuert bereits auf seine 170. Ausgabe zu; die einzelnen Ausgaben werden auf der Propstei-Website (www.propstei-koenigslutter.de) veröffentlicht.

Aktuell entsteht in Zusammen­arbeit mit Diakon Niels Respondek unser erstes selbst­produziertes Orgel­konzert aus dem Kaiserdom. Bereits zum Pfingstfest 2020 wollten Corinna Tjiang und ich das Programm „Nachdenken über Bach“ präsentieren. Wir holen das in diesem Jahr nach; das Konzert wird am Pfingst­sonnabend auf dem YouTube-Kanal der Propstei veröffentlicht:

Ab Sonnabend, 22. Mai 2021, 18:00 Uhr, YouTube-Kanal der Propstei Königslutter Orgelkonzert aus dem Kaiserdom Königslutter: „Nachdenken über Johann Sebastian Bach“ Corinna Tjiang, Lesung * Matthias Wengler, Orgel

In diesem Programm wechseln sich Texte über Leipzigs berühmtesten Thomas­kantor (von Leonard Bernstein bis zu Helmut Schmidt) mit den Acht kleinen Präludien und Fugen BWV 553-560 ab. Seien Sie hierzu herzlich eingeladen.

Matthias Wengler, Propsteikantor




Spaß und Spiel mit der Ev. Jugend in der Propstei Königslutter

Der Winter­garten wird als Frühlings­garten fortgesetzt: Toben und Spielen in den Pfarr­gärten für Kinder von 3 bis 9 Jahren mit ihren Eltern: Wir sind im Mai und Juni an fünf Stand­orten in der Propstei Königslutter mit unserem mobilen Spiel­angebot unterwegs und bieten auf Anmeldung eine Spiel­zeit für Familien in einem eigenen Spiel­bereich an. Da gibt es Gokarts, Bobbycars, Stelzen, Footsprinter und vieles mehr.

Der Frühlings­garten kann jeweils für 45 Minuten ab 15 Uhr / 15.45 Uhr / 16.30 Uhr gebucht werden: am 05.05. und 09.06. in Lelm, am 28.05. in Königslutter (Kaiserdom), am 11.05. und 01.06. in Waggum und am 19.05. in Schandelah.

Anmeldungen bitte unter: https://anmeldung.evj-koenigslutter.de/

Da wir (wie alle) nicht absehen können, ob und wie wir weitere geplante Angebote in der nächsten Zeit umsetzen können, schaut auf unsere Homepage: www.evj-koenigslutter.de oder meldet euch direkt bei uns !

Rück­blick auf die Juleica-Schulung: Nachdem wir lange gehofft hatten, die Juleica-Schulung für die neuen Teamer:innen irgendwie als Präsenz­veranstaltung durch­zuführen, fand sie schließlich doch digital auf Zoom statt. Zusammen mit der Ev. Jugend Vorsfelde haben wir mit ca. 30 Leuten über vier Tage eine Juleica-Schulung einmal anders probiert. Nach anfäng­lichen Zweifeln, ob ein Gemeinschafts­gefühl entstehen kann, wenn man sich nur als kleine Kacheln in der Video­konferenz sieht, waren die Rück­meldungen erstaunlich gut ! Die Gruppe fühlt sich zusammen­gehörig, hat sich kennen­gelernt und es gab sogar so etwas wie Abschieds­schmerz, wie es sonst auch auf Freizeiten ist.

Juliane Müller, Propstei­jugend­diakonin




Corona-Frühling im Kinder­garten (Glentorf)

Wer will fleißige Handwerker seh’n? Yuna, Lilly und Ella mit vereinten Kräften.

Wer will fleißige Handwerker seh’n ?
Yuna, Lilly und Ella mit vereinten Kräften.

Obwohl wir zum Glück bisher alle gesund durch die Corona-Zeit gekommen sind, war es auch hier für manche Familien sehr schwer, dass die Kinder (bis auf eine Notgruppe) nicht in den Kinder­garten durften.

Kontakt zu den Kindern und Eltern zu halten war eine wichtige Aufgabe. Frau Bettina Völkel richtete eine WhatsApp-Gruppe ein (natürlich nach Einwilligung der Eltern, zwecks Daten­schutz), die vom Team rege mit Infos, Bastel­anregungen, Liedern, Geschichten und verschiedenen anderen Ideen bestückt wurde. Viele Eltern meldeten sich darüber, oft auch mit den Kindern, zurück. So hatten wir das Gefühl, uns trotz dieser Zeit nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

Fertig ist das Bauwerk! – Und alle haben Platz!

Fertig ist das Bauwerk ! – Und alle haben Platz !

Kurz vor unseren Oster­ferien gab es für die Kinder dann viel zu tun: Die Firma Lavie Grün hatte einige Weiden gestutzt, und das Astmaterial lud gleich zum Bauen ein. Einige Kinder schleppten Zweige, um sie schräg an einen Baum zu stellen, sodass eine Art Tipi entstand, in dem sie es sich gemüt­lich machten. Andere Kinder sägten mit uns Erzieherinnen Zweige passend zurecht, hämmerten sie als Gerüst in den Boden und nutzen die dünnen Zweige zum Flechten. So entstand ein großer Pferch, in dem sogar alle Kinder Platz finden.

Christiane Schölzel




„Bei Anruf Hoffnung – 99 Sekunden Zuversicht“ geht weiter

Telefonaktion am Kaiserdom

Schon fast 400 Anrufe gab es bei der Aktion der Telefon­andachten seit Anfang März. Daher gibt es auch im Mai und im Juni wieder neue Andachten abzurufen. Eine Andacht am Telefon anzuhören, das ist in der derzeitigen Lage eine gute Möglich­keit, sich einen kleinen Moment Zeit für sich zu nehmen, ein paar tröstende Worte zu hören, wenn einem danach zumute ist, und das Vater­unser zu beten. Pfarrer Ann-Kathrin Rieken hat die neuen Telefon­andachten im Tonstudio in Volkmarode eingesprochen. Sie spricht u. a. davon, wie ihr Gott begegnet ist. Dies geschah an einem Montag­morgen, ohne Schuhe, einfach so.

Seien Sie gespannt und rufen Sie an. Die Telefon­nummer lautet: 05353 9905086.

Die Telefon­andachten werden jeweils mittwochs neu eingestellt und sind dann eine Woche lang rund um die Uhr zu hören.

Ann-Kathrin Rieken




Bilder­rückblick aus unseren Gemeinden

Gruß einer Konfirmandin an alle Teamer:innen

Gruß einer Konfirmandin an alle Teamer:innen

Der Rottorfer Kirchen­vorstand bei der Garten­arbeit rund um die Rottorfer Kirche. Herzlichen Dank an Hartmut Ulrich für die tatkräftige Unter­stützung!

Der Rottorfer Kirchen­vorstand bei der Garten­arbeit rund um die Rottorfer Kirche.

Herzlichen Dank an Hartmut Ulrich für die tatkräftige Unter­stützung !

Umfängliche Instand­setzungs­arbeiten wurden Anfang des Jahres an der Scheppauer Kirchenorgel durch Orgel­bau­meister Christoph Grefe ausgeführt.

Umfängliche Instand­setzungs­arbeiten wurden Anfang des Jahres an der Scheppauer Kirchenorgel durch Orgel­bau­meister Christoph Grefe ausgeführt.

Corona-Gedenk­gottes­dienst auf YouTube: Frau Jahn und Herr Hoppe halten Fürbitte, auf dem Altar brennen 23 Kerzen für die 23 an bzw. mit Corona Verstorbenen aus unseren Gemeinden.

Corona-Gedenk­gottes­dienst auf YouTube: Frau Jahn und Herr Hoppe halten Fürbitte, auf dem Altar brennen 23 Kerzen für die 23 an bzw. mit Corona Verstorbenen aus unseren Gemeinden.